Artikel verschlagwortet mit ‘cutural trash’
Face Your Manga
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faceyourmanga.com bietet die Möglichkeit eine Mana-Variante des eigenen Konterfei recht einfach zusammen stellen zu lassen. Wenige Mausklicks notwendig.
Mich selbst habe ich fast nicht wieder erkannt.
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Via Sick, Sad And Beautiful World
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Compendium of barely connected scenes
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Gestern gruselte ich mich neben Rick während wir Darkness sahen.
Dessen Hochhausgeschichten klingt alt bekannt: Eine vierköpfige Familie zieht in ein neues, selbstverständlich abgelegenes Haus. Der kleine Junge zeichnet beängstende Bilder woraufhin dessen Schwester recheriert. Die Wendungen der Geschichte sind voraussehbar, die Rolle des Großvaters konstruiert. Viele Handlungsfäden werden nur angerissen, als ob keine Zeit mehr sei.
Darkness gruselt durch die Szenen im Haus, die mit surreal wirkenden Effekten verstärkt werden, allerdings nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben.
Das Waisenhaus wusste das Thema besser umzusetzen.
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Die unterste Schicht
Rette die Cheerleaderin, Rette die Welt
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In den 1990er Jahren war ich ein Fan von Mystery-Serien wie Akte X – auf den kommenden Kinofilm bin ich bereits gespannt – und Outer Limits, obwohl deren Inhalte nicht selten die Weltbild der Doktrin verletzen. Ebenfalls: Star Trek, ich war seit Next Generation ein treuer Anhänger, verlor aber bei Star Trek: Enterprise das Interesse.
Vor einigen Wochen entdeckte ich Heros. Aus Neugier sahen Enrico und ich einige Episoden.
Nur wenig später – offenbar die Inkubationszeit – waren wir beide infiziert.
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Die miteinander verwobenen Charaktere werden gezielt zu einem Show-Down hingeführt, ähnlich der Machart einer Soap endete nahezu jede Episode mit einem offenen Handlungsstrang, dessen Auslösung der Zuschauer mit Spannung erwartet. Heros ist demnach solide konzeptioniert.
Im Gegensatz zu vergleichbaren Serien über Superhelden zeichnet sich sie sich durch eine hohes Symphatiepotential gegenüber den Protogonisten aus. Niemand wird überflüssig, verzichtbar. Die Apathie gebührt von jeher den Antagonisten, selbst für diejenigen die im Zwielicht zu stehen scheinen. Einzig und allein den Erzfeind Sylar wünschte man sich als Serienkiller noch ein wenig tiefgründiger und subtiler
Größter Kritikpunkt dürften die doch recht blutig gestaltige Gewaltdarstellung sein, die sehr an einschlägige Comics erinnert.
Zack – der gute Freund der “Cheerleaderin” Clair ist übrigens ein ziemlich süßes Kerlchen – wie wir beide befanden. Der tragische Held Peter allerdings auch.
Enrico und mir hat die erste Staffel Spaß gemacht.
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Ganesha
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Die Geburt eines Mädchens mit zwei Gesichtern als gefundenes Fressen für die hiesige Presse wird anderenorts eher religös betrachtet:
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Der Zirkus, die Fabelwesen und der Mensch. Uralter Hut, sitzt immer noch.
Kuriositätenkabinett
- N24: Gottheit für Hindus
- SPON: Mädchen mit zwei Gesichtern geboren
- welt.de: Das Mädchen mit den zwei Gesichtern
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Kleefeld
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Monsterfilme ernst zu nehmen fällt mir persönlich sehr schwer.
Während das Das Relikt sich einem klassischem Horrorfilm eher nähert und ebenso mit der Verschleierung des Monsters bis beinahe ans Ende des Films arbeitet, verlagert Cloverfield dieselbe Erzählung auf einen zeitgemäßen Godzilla, der offenbar währender der Produktion humorvoll “Clover” genannt wurde.
Tatsächlich ist das einzig interessante an dem Ungeheuer die am Ende erkennbare, groteske Dreibeinigkeit; der Kopf erinnert ein wenig an einem gefräßigen Elefanten. Weit entfernt von der fantasievollen Chimäre Kothoga oder gar dem Alien der gleichnamigen Science-Fiction-Reihe.
Die oftmals kritisierte eingesetzte Handkameraführung verstärkt das düstere, klaustrophische Grauen – seit Blair Witch Projekt vertraut. Ohne diesen Effekt verbliebe dem Film ein sehr dünner Spannungsbogen.
Immerhin ersparrt uns der Film unfreiwillig komische Heulkrämpfe der Figuren wie in The Host das Schluchzen des liebeswahnsinnigen Film-Romeos wirkt zumindest authentischer.
Gleichwohl spiegeln einige Szenen den gegenwärtigen Dokumenationszwang durch alle Art audiovisueller Aufzeichnunsgeräte wieder.
Besonders seit 9/11 scheinen wir zu ahnen: Bei den nächsten großen Katastrophe ist die Menschheit dabei – live – und verlebt ihre letzten Minuten vielleicht sogar in einem multimedialen Feuerwerk.
Weblinks
- Preseecho: film-zeit.de
- Kritiken: Rotten Tomatoes
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Ken Park
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Nachdem ich in den 1990ern heimlich Kids gesehen hatte, sollte ich mir zusammen mit Ric einen weiteren Film ansehen, der unter der Regie von Larry Clar gedreht wurde: Ken Park.
Der Film beginnt mit dem Selbstmord des jugendlichen Skaters Ken Park. Während er sich auf einem stark frequentierten Skatepark selbst richtet, zeichnet er seine letzten Sekunden mit der von ihm mitgebrachten Videokamera auf – unschöner Anblick für sensible Augen.
Anschließend wird der Zuschauer in der Leben der Teenager Shawn, Peaches, Claude und Tate eingeführt.
Dabei zeichnet der Film ein verworrenes Bild der Umstände amerikanischer Mittel- bis Unterschichtsfamilien und konfrontiert mit den dort grassierenden aber tabuisierten Themen: Missbrauch und Misshandlung.
Die einzelnen Lebensweisen der dargestellten Figuren wirken wie nebeneinander autark funktionierende Episoden, deren einzige Verbindung die Hoffnungslosigkeit zu sein scheint.
In den USA wurde der Streifen aufgrund seiner freizügigen Darstellungen von sexuellen Akten, nackter Haut und Gewalt unverhältnismäßig negativ kritisiert.
Fraglich inwiefern die Darstellung von Sexualität als Voyeurismus geltend gemacht werden könnte.
Doch muss sich jeder, der den Nachweis dafür zu erbringen sucht selbst fragen, ob das regelmäßige Ergötzen an Schreckensmeldungen über tatsächliche menschlicher Tragödien moralisch nicht weitaus schwerwiegender ist.
Ebenso kontrovers könnte die am Ende gezeigte pornografische Szene sein, in der sich die drei verbleibenden Negerlein Protagonisten dem Lustspiel hingeben. Sex als offenbar einziger Weg des Ausbruchs, einem kurzen Atemzug Freiheit.
Weblinks
- Presseecho: film-zeit.de
- Ken Park – Kritik: FILMSTARTS.DE
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Polylux klärt auf
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Der Videolog polylog des ARD-Magazins Polylux klärt über homosexuelle Lebensverhältnisse auf:
Kolumne: Peter Richters Abrechnung mit dem Gangsta-Rap
Die Wahlkampfvideos konservativer Parteien werden demnach vielleicht bald sehr jungendgewand inszeniert werden.
Poly Kolumne gangstarap @ www.polylog.tv/videothek
Stockkonservativ und offen schwul
Amen. Konservativismus war mir persönlich immer ein Korsett. Aber wenn es schön macht…
polylog Schwule Konservative @ www.polylog.tv/videothek
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Caligula
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