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	<title>Mythopoeia 2.0 &#187; cultural assets</title>
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		<title>Mythopoeia 2.0 &#187; cultural assets</title>
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		<title>Pornografie</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 20:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Simon Stephens, von dem ich vor einiger Zeit in einem Bericht in einem Kulturmagazin aufmerksam wurde, scheint nicht nur gerne Familienvater zu sein.
Mit seinem Stück, Pornographie, welches ich auf Empfehlung besuchte, ist wie ein Schmetterlingsnetz für die Fragmente unseres gegenwärtigen Alltags im Strudel der gegenläufigen Pole Isolation und Exzentrik.
In verschiedenen Episoden monologisieren die unterschiedlichsten Figuren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=11092&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://blogs.guardian.co.uk/theatre/authors/simon_stephens/index.html"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e1/Brueghel-tower-of-babel.jpg/180px-Brueghel-tower-of-babel.jpg" alt="" width="180" height="136" /></a><p class="wp-caption-text">Das Bühnenbild: Peter Brueghels &quot;Der Turmbau zu Babel&quot;</p></div>
<p><a href="http://blogs.guardian.co.uk/theatre/authors/simon_stephens/index.html">Simon Stephens</a>, von dem ich vor einiger Zeit in einem Bericht in einem Kulturmagazin aufmerksam wurde, scheint nicht nur gerne Familienvater zu sein.</p>
<p>Mit seinem Stück, <em>Pornographie</em>, welches ich <a href="http://www.pinif.de/">auf Empfehlung</a> besuchte, ist wie ein Schmetterlingsnetz für die Fragmente unseres gegenwärtigen Alltags im Strudel der gegenläufigen Pole Isolation und Exzentrik.</p>
<p>In verschiedenen Episoden monologisieren die unterschiedlichsten Figuren in verschiedenen Zyklen über die Ereignisse einer Woche im Sommer 2005 in London. Eine Woche in der die Hoffnung der Menschen dank des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Live_8">Live 8 </a>Konzertes (&#8222;Make Poverty History&#8220;)  und der Verkündung der erfolgreichen Bewerbung um die Olympiade für das Jahr 2012 endet jäh: 56 Menschen verloren durch schwere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_7._Juli_2005_in_London">Terroranschlägen</a> ihr Leben.</p>
<p>Acht Menschen, acht Leben. Obwohl die Terroranschläge eine Art verbindendes Element darstellen, wirken die Episoden autark. Anders als in einigen Episoden-Filmen bleibt eine aufwendig konstruierten Konfliktlösung aus.</p>
<p>Karriere und ihr Dasein als Mutter versucht die erste Figur in Einklang zu bringen. In der Beziehung zu ihrem Lebensgefährten wirkt sie unsicher, sehnt sich nach Zärtlichkeit. Ihre Kollegen scheinen einzig für einen ominösen Bericht zu existieren. Eine familienfeindliche Atmosphäre. Bis sie schließlich den Bericht promt an den Konkurrenten fasst und fortan europhisch ihre Befreiung genießt.</p>
<p>Es folgt der aggressive, intolerante Jason, der mal Opfer, mal Täter ist. Als Voyeur von Frauen und der Weltherrschaft als &#8222;Führer&#8220; träumt und seine Lehrerin angreift.</p>
<p>Der Zuschauer hört die Gedanken eines der vermeintlichen Attentäter auf seiner Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und beobachtet zwei Brüder deren Leidenschaft zueinander im Alkoholrausch entbrennt. Und schließlich: die einsame alte Frau, die zuhause ihrer Internetsucht hingibt und sich pornografischen Filme ansieht.</p>
<p>Das Bühnenbild am <a href="http://www.hannover.de/schauspielhannover/spielplaene/stueckuebersicht/Pornographie/index.html">hannöverischen Schauspielhaus</a> bemüht die Metapher des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turmbau_zu_Babel">Turmbaus zu Babel</a>, die für menschliche Zivilisation zu stehen schient. Demonstrativ konstruieren die Darsteller zu beginn einen Turm aus Tischen wie sie in Schulen oder Universitäten zu finden sind.</p>
<p>Der die gesamten Bühne dominierende pixelartigen Abbildung fehlen Bruchstücke: kleine Puzzleteile mit denen die Darsteller hantieren, sich bewerfen oder immer wieder einzusetzen versuchen. Bilder, die an unsere eigene Zerrissenheit in einer fragmentierten sich dem Pluralistischen hinwendenden Wirklichkeit erinnern und gleichzeitig an unsere indivuelle Rolle im großen Bild des Turmbaus erinnern.</p>
<p>Unausweichlich omnipräsent sind die Lieder der Pop-Größen jenes die Stadt in Atem haltenden Konzertes: <a href="http://www.madonna.com/">Madonna</a>, <a href="http://www.coldplay.com/site.php">Coldplay</a> und immer wieder <a href="http://www.pinkfloyd.com/">Pink Floyd</a>, gleich kathedralen Zufluchtsorten von gegenwärtigem urbanen Leben.</p>
<p>Insbesondere Christoph Franken und Daniel    Wahl in ihrerer Rolle als Brüder, die den Akt mit dem Titel &#8222;Liebe&#8220; einleiten, zeigen ihr schauspielerisches Können. Oda Thornmeyer vertrat ebenso glaubwürdig wie kurzfristig die grippekranke Angela Müthel in Rolle der alten Frau.</p>
<p>Stück und Inszenierung sind wie eine Schatzkiste voller Anspielungen auf unseren Alltag und allgemein menschliche Fragen.</p>
<p>Ein Schauspiel, in dem tragische Szenen auf komische bis absurde Folgen, in denen die Monologe der Figuren einen anrührenden Bezug mit dem hier und jetzt einer atemlosen Zeit und dem eigenen Leben herstellen.</p>
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		<title>Morbid Mongay</title>
		<link>http://postpoeia.wordpress.com/2008/09/08/httpblogtrademname200898morbid-mongay/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#60;![CDATA[
Otto; Or Up with Dead People wird im Rahmen des Filmfestes PERLEN im Apollo Kino am Montag, den 13. Oktober zu sehen sein.
]]&#62;
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&lt;![CDATA[
<p><a href="http://blog.tradem.name/2008/7/16/otto">Otto; Or Up with Dead People</a> wird im Rahmen des Filmfestes <span class="caps">PERLEN</span> im Apollo Kino am <a href="http://www.hannover.mongay.de">Montag, den 13. Oktober</a> zu sehen sein.</p>
<p>]]&gt;</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/postpoeia.wordpress.com/9974/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/postpoeia.wordpress.com/9974/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/postpoeia.wordpress.com/9974/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/postpoeia.wordpress.com/9974/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/postpoeia.wordpress.com/9974/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/postpoeia.wordpress.com/9974/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/postpoeia.wordpress.com/9974/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/postpoeia.wordpress.com/9974/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/postpoeia.wordpress.com/9974/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/postpoeia.wordpress.com/9974/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/postpoeia.wordpress.com/9974/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/postpoeia.wordpress.com/9974/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9974&subd=postpoeia&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Iphigenie auf Tauris</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 14:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von der Wortgewalt und der sich daraus entfaltenden Kraft des Altvorderen entfacht, las ich des Meisters Iphigenie auf Tauris; Bestandteil
unseres Deutschunterrichts.
Auf der Leinwand des Euripides zeichnet Goethe das schöne Ideal der Humanität in die Wesenszüge einer Priesterin, zwischen Vernunft und Gefühl.
Die Komplexität der sprachlichen Gestaltung von fünfhebige Jamben, Kadenzen im Blankvers über Oxymora und Stichomythie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9968&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="float:right;padding:1em;"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/6/61/SzeneAusGoethesIphignieKohlezeichnungVonAngelikaKauffmannS123.jpg/180px-SzeneAusGoethesIphignieKohlezeichnungVonAngelikaKauffmannS123.jpg" alt="" /></span>Von der Wortgewalt und der sich daraus entfaltenden Kraft des Altvorderen entfacht, las ich des Meisters <em>Iphigenie auf Tauris</em>; Bestandteil<br />
unseres Deutschunterrichts.</p>
<p>Auf der Leinwand des Euripides zeichnet Goethe das schöne Ideal der Humanität in die Wesenszüge einer Priesterin, zwischen Vernunft und Gefühl.</p>
<p>Die Komplexität der sprachlichen Gestaltung von fünfhebige Jamben, Kadenzen im Blankvers über Oxymora und Stichomythie birgt das Drama eine weites Lernfeld.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/postpoeia.wordpress.com/9968/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/postpoeia.wordpress.com/9968/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/postpoeia.wordpress.com/9968/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/postpoeia.wordpress.com/9968/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/postpoeia.wordpress.com/9968/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/postpoeia.wordpress.com/9968/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/postpoeia.wordpress.com/9968/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/postpoeia.wordpress.com/9968/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/postpoeia.wordpress.com/9968/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/postpoeia.wordpress.com/9968/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/postpoeia.wordpress.com/9968/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/postpoeia.wordpress.com/9968/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9968&subd=postpoeia&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>The Aqueduct</title>
		<link>http://postpoeia.wordpress.com/2008/09/04/httpblogtrademname200894the-aqueduct/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#60;![CDATA[
Die Kurzgeschichte The Aqueduct von Ray Bradbury, die in Stories of Ray Bradbury Anfang der 1980er Jahre veröffentlicht wurde, lies mich in den letzen beiden Tage nicht mehr los.

]]&#62;
       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9965&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&lt;![CDATA[
<p>Die Kurzgeschichte <a href="http://englischlehrer.de/texts/aqueduct.php">The Aqueduct</a> von Ray Bradbury, die in <em>Stories of Ray Bradbury</em> Anfang der 1980er Jahre veröffentlicht wurde, lies mich in den letzen beiden Tage nicht mehr los.</p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/RayBradbury1975.png/250px-RayBradbury1975.png" alt="" /></p>
<p>]]&gt;</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/postpoeia.wordpress.com/9965/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/postpoeia.wordpress.com/9965/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/postpoeia.wordpress.com/9965/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/postpoeia.wordpress.com/9965/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/postpoeia.wordpress.com/9965/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/postpoeia.wordpress.com/9965/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/postpoeia.wordpress.com/9965/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/postpoeia.wordpress.com/9965/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/postpoeia.wordpress.com/9965/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/postpoeia.wordpress.com/9965/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/postpoeia.wordpress.com/9965/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/postpoeia.wordpress.com/9965/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9965&subd=postpoeia&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Silbermond und Kupfermünze</title>
		<link>http://postpoeia.wordpress.com/2008/08/25/silbermond-und-kupfermuenze/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 16:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[literature]]></category>
		<category><![CDATA[cultural assets]]></category>

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		<description><![CDATA[

 William Somerset Maugham Silbermound und Kupfermünze entstand in Anlehnung an die Lebensgeschichte von Paul Gauguin. Zweihunderteinundzwanzig Seiten, die mich zusehends fesselten.
Der Ich-Erzähler des Romans ist ein junger Schriftsteller und lernt Mrs. Strickland kurz vor dem Ende des viktorianischen Englands kennen. Als ihr Mann sie eines Tages Hals über Kopf verlässt bittet Sie ihn, ihrem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9925&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="float:right;padding:1em;"><br />
<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3257200870/mythopoeia-21"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fOBb7X7LL._SL160_AA115_.jpg" border="0" alt="" /></a></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3257200870/mythopoeia-21"> </a>William Somerset Maugham <em>Silbermound und Kupfermünze</em> entstand in Anlehnung an die Lebensgeschichte von Paul Gauguin. Zweihunderteinundzwanzig Seiten, die mich zusehends fesselten.</p>
<p>Der Ich-Erzähler des Romans ist ein junger Schriftsteller und lernt Mrs. Strickland kurz vor dem Ende des viktorianischen Englands kennen. Als ihr Mann sie eines Tages Hals über Kopf verlässt bittet Sie ihn, ihrem Mann nachzureisen und nach einer Erklärung zu suchen.</p>
<p>Strickland ist nach Paris gegangen um dort die Techniken Malerei der Malerei zu erlernen, wirkt vom bürgerlichen Leben befreit skrupellos und egoistisch. Er zerstört die Ehe eines Mannes, der ihn aufopferungsvoll pflegt, nachdem dieser Strickland vor dem Hungertod rettetet.</p>
<p>Der Icherzähler, der ständig zwischen seiner eigenen Moral und seiner Neugier für Strickland hingerissen ist, hat das Gefühl, dass eine ursprüngliche Kraft von Strickland Besitz ergriffen hat und dieser jene zum Ausdruck zu bringen sucht.</p>
<blockquote><p>“Die Seele in unserem Körper ist ein unzuverlässiges Ding und geheimnisvoller Wandlung fähig. In alten Zeiten hätte man gesagt, dass Charles Strickland vom Teufel besessen sei.”</p></blockquote>
<p>Tatsächlich betreibt de Erzähler eine detaillierte Studie über den ihn so sehr faszinierenden Charakter, von dem zu Lebzeiten Niemand in der Kunstwelt Notiz nehmen könnte, zu neu, zu anrührend und bizarr wirkten die Bilder Stricklands auf seine Betrachter.</p>
<p>William Somerset Maugham ist ein glänzender englischer Schrifsteller, dem aufgrund seiner Geburt in Paris die franzöische Mentalität keine fremde gewesen sein dürfte. Seine eigene Homosexualität schmimmert in <em>Silbermond und Kupfermünze</em> selten durch, und doch ist sie für den geneigten Leser durchaus kein Geheimnis.</p>
<p>Eine gute Auswahl erwähnenswerter Zitate findet sich <a href="http://mcn.privat.t-online.de/ag-cu.htm">hier</a>.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/postpoeia.wordpress.com/9925/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/postpoeia.wordpress.com/9925/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/postpoeia.wordpress.com/9925/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/postpoeia.wordpress.com/9925/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/postpoeia.wordpress.com/9925/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/postpoeia.wordpress.com/9925/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/postpoeia.wordpress.com/9925/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/postpoeia.wordpress.com/9925/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/postpoeia.wordpress.com/9925/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/postpoeia.wordpress.com/9925/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/postpoeia.wordpress.com/9925/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/postpoeia.wordpress.com/9925/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9925&subd=postpoeia&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Alles ist erleuchtet</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 16:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[literature]]></category>
		<category><![CDATA[cultural assets]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alles ist erleuchtet
Jonathan Safran Foer veröffentlichte Alles ist erleuchtet im Alter von 24 Jahren. Einige Kritiker gaben sich höchst erstaunt.  Hierzulande erzeugten die Werke von Daniel Kehlmann und Clemens Mayer ein vergleichbares Echo.
Ich frage mich warum dies so ist. Schließlich veröffentlichte Thomas Mann veröffentlichte sein Werk Boodenbrooks im Alter von 26 Jahren – im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9912&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div style="float:right;padding:1em;"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596156289/mythopoeia-21"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51TEMF1AY9L._SL160_AA115_.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596156289/mythopoeia-21">Alles ist erleuchtet</a></div>
<p>Jonathan Safran Foer veröffentlichte <em>Alles ist erleuchtet</em> im Alter von 24 Jahren. Einige Kritiker gaben sich höchst erstaunt.  Hierzulande erzeugten die Werke von Daniel Kehlmann und Clemens Mayer ein vergleichbares Echo.</p>
<p>Ich frage mich warum dies so ist. Schließlich veröffentlichte Thomas Mann veröffentlichte sein Werk <em>Boodenbrooks</em> im Alter von 26 Jahren – im Jahre 1901. Haften Klischees älterer schreibenden Damen oder älterer schreibenden Herren in den Köpfen jener Kritiker?</p>
<p>Foers Ironie, mit leichtem Augenzwinkern verbunden, verwandelt die Lektüre seines Erstlingswerks zu einem wahren Lesevergnügen – obwohl er über durchaus Ernsthaftes schreibt: Liebe und Tod – neben Krieg, Pogromen, Antisemitismus und lebenslangen Schuldgefühlen. Mit Vorliebe vermag er immer wieder kleine Lebensweisheiten über die Liebe ein zu streuen und zuweilen erscheint es als nähere er sich in Begleitung des Lehres “asymtotisch” an einige ihrer Aspekte.</p>
<p>Die Zugänglichkeit ist trotz der durchaus komplexen Erzählstruktur eine bemerkenswerte Leistung des Autors auch wenn ich persönlich bildhaftere Ausschmückungen bevorzuge. Geschmacksfragen, die <em>Alles ist erleuchtet</em> in meiner Erinnerung nicht schmälern.</p>
<blockquote><p>“Ich muss ein kleines Brötchen schlucken.”</p></blockquote>
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		<title>Als der Wind den Sand ber&#252;hrte</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[movies]]></category>
		<category><![CDATA[cultural assets]]></category>

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		<description><![CDATA[&#60;![CDATA[

Marion Hänsels Film erzählt die Geschichte einer Hirtenfamilie, die in Ostafrika um ihr Überleben kämpft.
In ruhigen Bildern zeigt die Regisseurin die heraufziehenden Gefahren einer Reise, die den Zuschauer in eine grausame, harte Welt entführt.
Die traurigen Augen des Hauptdarstellers Isaka Sawadogo, der das Famlienoberhaupt beinahe wortkarg in Szene setzt, unterstreichen die hoffnungslose Melancholie eines solchen Lebens [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9891&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&lt;![CDATA[
<p><span style="float:right;padding:1em;"><img src="http://blog.tradem.name/assets/2008/8/17/wind_san.jpg" alt="" /></span><br />
Marion Hänsels Film erzählt die Geschichte einer Hirtenfamilie, die in Ostafrika um ihr Überleben kämpft.</p>
<p>In ruhigen Bildern zeigt die Regisseurin die heraufziehenden Gefahren einer Reise, die den Zuschauer in eine grausame, harte Welt entführt.</p>
<p>Die traurigen Augen des Hauptdarstellers Isaka Sawadogo, der das Famlienoberhaupt beinahe wortkarg in Szene setzt, unterstreichen die hoffnungslose Melancholie eines solchen Lebens jenseits der Vorstellungskraft von Menschen, die im Wohlstand groß geworden sind.</p>
<p>Vielleicht ist <em>Als der Wind den Sand berührte</em> gerade deshalb so erschreckend, den scheinbar widerstandslos und ohne Hoffnung kämpft die Familie um ihr Überleben. Immer weiter, einen Fuß im trockenen Staub vor den anderen. Wasser wird der gehütete Schatz des Lebens.</p>
<p>Bewegende Bilder die aus den drei Hauptfiguren Rahne, Mouna und Shasha leben. Und der afrikanischen Wüstenlandschaft.</p>
<p>]]&gt;</p>
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		<title>Flesh</title>
		<link>http://postpoeia.wordpress.com/2008/08/16/httpblogtrademname2008816flesh/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[movies]]></category>
		<category><![CDATA[cultural assets]]></category>

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		<description><![CDATA[&#60;![CDATA[

1968 drehte Paul Morrissey   Andy Warhol&#8217;s Flesh.
Ein Untergroundfim über das Lexikon des internationalen Films schreibt:

&#8220;Ein radikales und bewußt provozierendes filmisches Pamphlet gegen sexuelle Tabus jeder Art, das scheinbare formale Mängel als Stilmittel einsetzt.&#8221;

Der Ausschnitt, der auf Youtube zu finden ist, scheint dem Rechnung zu tragen. Mittlerweile auch als Teil einer Sammlung erhältlich.
]]&#62;
  [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9887&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&lt;![CDATA[
<p style="text-align:center;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://postpoeia.wordpress.com/2008/08/16/httpblogtrademname2008816flesh/"><img src="http://img.youtube.com/vi/tTUDsikOLQY/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>1968 drehte Paul Morrissey   <em>Andy Warhol&#8217;s Flesh</em>.</p>
<p>Ein Untergroundfim über das <em>Lexikon des internationalen Films</em> schreibt:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Ein radikales und bewußt provozierendes filmisches Pamphlet gegen sexuelle Tabus jeder Art, das scheinbare formale Mängel als Stilmittel einsetzt.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Der Ausschnitt, der auf Youtube zu finden ist, scheint dem Rechnung zu tragen. Mittlerweile auch als <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000HEZ9WS/mythopoeia-21">Teil einer Sammlung</a> erhältlich.</p>
<p>]]&gt;</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/postpoeia.wordpress.com/9887/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/postpoeia.wordpress.com/9887/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/postpoeia.wordpress.com/9887/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/postpoeia.wordpress.com/9887/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/postpoeia.wordpress.com/9887/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/postpoeia.wordpress.com/9887/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/postpoeia.wordpress.com/9887/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/postpoeia.wordpress.com/9887/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/postpoeia.wordpress.com/9887/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/postpoeia.wordpress.com/9887/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/postpoeia.wordpress.com/9887/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/postpoeia.wordpress.com/9887/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9887&subd=postpoeia&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Huxley</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[literature]]></category>
		<category><![CDATA[cultural assets]]></category>

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		<description><![CDATA[&#60;![CDATA[
Brave New World, die für die 12. Klasse vorgesehene Lektüre für den Englischunterricht, im Jahr 1932 von Aldous Huxley veröffentlicht, ist eine elektrisierende Dystopie, die spannende Diskussionen im Unterricht erhoffen lässt.
Huxley, der als Sohn eines intellektuellen Paares geboren muss, führte ein bewegtes Leben. Ein Augenleiden, der Selbstmord seines Bruders und der Krebstod seiner ersten Ehefrau [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9874&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&lt;![CDATA[
<p><em>Brave New World</em>, die für die 12. Klasse vorgesehene Lektüre für den Englischunterricht, im Jahr 1932 von Aldous Huxley veröffentlicht, ist eine elektrisierende Dystopie, die spannende Diskussionen im Unterricht erhoffen lässt.</p>
<p>Huxley, der als Sohn eines intellektuellen Paares geboren muss, führte ein bewegtes Leben. Ein Augenleiden, der Selbstmord seines Bruders und der Krebstod seiner ersten Ehefrau makieren sicher die tragischen Apsekte seines Lebens.</p>
<p><em>Soma</em>, die glücksverheißende Droge seiner visionären Welt mögen ihn vielleicht bewogen haben später selbst mit Halluzinogenen zu experimentieren und die Erlebnisse in <em>The Doors Of Pereception</em> zu verarbeiten.</p>
<p>Huxley verband eine enge Freundschaft zu <del>Lady Chatterley&#8217;s Lover</del> David Herbert Lawrence.</p>
<p>Das Vorwort habe ich bereits gelesen. Nun freue ich mich auf den mir bevorstehenden Roman.</p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/d/d7/Aldous_Huxley_Simon_Fieldhouse_1.jpg/200px-Aldous_Huxley_Simon_Fieldhouse_1.jpg" alt="" /></p>
<p>]]&gt;</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/postpoeia.wordpress.com/9874/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/postpoeia.wordpress.com/9874/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/postpoeia.wordpress.com/9874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/postpoeia.wordpress.com/9874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/postpoeia.wordpress.com/9874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/postpoeia.wordpress.com/9874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/postpoeia.wordpress.com/9874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/postpoeia.wordpress.com/9874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/postpoeia.wordpress.com/9874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/postpoeia.wordpress.com/9874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/postpoeia.wordpress.com/9874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/postpoeia.wordpress.com/9874/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9874&subd=postpoeia&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">tradem1979</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Babylon</title>
		<link>http://postpoeia.wordpress.com/2008/08/07/babylon/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 09:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[cultural assets]]></category>
		<category><![CDATA[familiy]]></category>
		<category><![CDATA[impressions]]></category>
		<category><![CDATA[travelling]]></category>

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		<description><![CDATA[
Einer heiligen Reliquie gleich ruht das Fossil des Archäopteryx hinter gläserner Wand  von Lichtstrahlen inszeniert, wie in einem heiligen Schrein der Wissenschaft. Museumsbesucher mit ihren staunenden Mündern für Augenblicke in Pilger verwandelt. Doch statt gottgegebener Erfurcht mag es neugiere Skepsis sein, die sie treibt.
Währenddessen räkelt sich die Hure Babylon als Schwarz-Weiß-Projektion auf einem übergroßen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=postpoeia.wordpress.com&blog=4840024&post=9837&subd=postpoeia&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="float:right;padding:1em;"><a href="http://picasaweb.google.de/tobias.rademacher/2008AugustBerlin/photo#5231639169551184418"><img src="http://lh4.ggpht.com/tobias.rademacher/SJqEGzYeMiI/AAAAAAAABDQ/3f5L9U1sqH4/s144/IMG_7767.JPG" alt="" /></a></span><br />
Einer heiligen Reliquie gleich ruht das Fossil des Archäopteryx hinter gläserner Wand  von Lichtstrahlen inszeniert, wie in einem heiligen Schrein der Wissenschaft. Museumsbesucher mit ihren staunenden Mündern für Augenblicke in Pilger verwandelt. Doch statt gottgegebener Erfurcht mag es neugiere Skepsis sein, die sie treibt.</p>
<p>Währenddessen räkelt sich die Hure Babylon als Schwarz-Weiß-Projektion auf einem übergroßen Leinwand, Besucher strömen an ihr vorbei, wie durch eine Allee anklagend dreinblickender Sphingen; ihre Brust ist entblößt, die anderen Leinwand steht Kopf.</p>
<p>Am vergangen Sonntag: Nick und ich in Berlin.</p>
<p>Wir besuchten das <strong>Museum für Naturkunde</strong> der Humboldt Universität und die Ausstellung <em>Babylon – Mythos und Wirklichkeit</em> im <strong>Pergamonmuseum</strong>.</p>
<p>11 Uhr. Der nächstgelegene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Starbucks">Starbucks</a> sollte erste Station unserer kleinen Reise sein.  Dort wurde ich “Opfer” eines kleinen Missgeschicks: die Verkäufer schenkten mir Cappuccino anstelle von Chai Tee in den coffee-to-go-Becher. Dies bemerkte ich erst, als wir beide schon Meter von des Kaffeehauses entfernt waren, musste den Becher schweren Herzens entsorgen, da ich Kaffee weder mag noch sich dieser mit meinem Magen verträglich zeigt.</p>
<p><span style="float:left;padding:1em;"><br />
<a href="http://picasaweb.google.de/tobias.rademacher/2008AugustBerlin/photo#5231639085833144082"><img src="http://lh4.ggpht.com/tobias.rademacher/SJqEB7giRxI/AAAAAAAABC4/Ld14nfFrwts/s144/IMG_7845.JPG" alt="" /></a></span><br />
Anschließend bestaunten wir die frappierende Größe des Brachiosaurus-Skeletts, das im <strong>Museum für Naturkunde</strong> ausgebaut worden war. Zahlreiche Kinder schienen außer sich vor Begeisterung und auch ich gehöre zu der Generation jener, die als Kinder mit Interesse für diese Urzeitriesen aufgewachsen ist. Insbesondere Flugechsen hatten mich fasziniert; einige Fossilien dieser Wesen waren auch am Sonntag ausgestellt gewesen.</p>
<p>Versteinerungen der Ammoniten als Zeugnis des Paläozoikums, in der Periode des Devon erstmals auftretende Kopffüßer und andere merkwürdig anmutende Abdrücke von frühen Gliederfüßern. Befremdlich und dennoch faszinierend, die frühen Phasen des Lebens, in denen Giganten als wiederkehrendes Muster auftreten.</p>
<p>Der Ausflug in die Vergangenheit fand seinen Fortsetzung in der Ausstellung  <em>Babylon – Mythos und Wirklichkeit</em>. Eine zweiteilige Ausstellung – Fotografien nicht erlaut -, welche Mythos von Wahrheit  zu trennen suchte.</p>
<p><span style="float:right;padding:1em;"><a href="http://picasaweb.google.de/tobias.rademacher/2008AugustBerlin/photo#5231639792396336866"><img src="http://lh3.ggpht.com/tobias.rademacher/SJqErDqU_uI/AAAAAAAABGI/M32Yf3hIeHk/s144/IMG_7772.JPG" alt="" /></a></span><br />
Im mythologischen Teil standen die biblischen Schilderungen im Vordergrund, welche die Sprachverwirrung aus menschlicher Hochmut, den Turm von Babel, Sünde und Laster und das Sinnbild für die “falsche” Religion beinhalteten. Später dann die protestantische Sichtweise, die im Papsttum die Hure Babylon erkannt haben möchte, der eine grausame Verwüstung bevorstehe. Das Schicksal jener Hure scheint auch Thema des  Pop-Prophet Xavier Naidoo zu sein.</p>
<p>Die Videoinstallationen von verschiedenen Künstlern, die sich einem mythologischen Aspekt Babylons widmeten, bildeten für mich den Kern der Ausstellung.</p>
<p>Der Teil der Ausstellung, welcher sich mit den Fakten beschäftigte beeindruckte durch das mächtige Ischtar-Tor. Zahlreiche Verzierungen und heute als vielleicht kitschig empfundene Abbildungen von Blumen zierten einst den Eingang der von der Prozessionsstraße in das innere der Stadt mit den mächtigen Mauern führte.</p>
<p>Der besagte Turm soll tatsächlich existiert haben – er war das Zikkurat des Tempels der Hauptgottheit Marduk und wohl deshalb den Bibelschreibern ein Dorn im Auge. Jener Gott nahm bei den Babyloniern im Laufe der Zeit eine immer zentralere Rolle ein und obwohl sie und vielleicht auch im Anbetracht dessen, dass dieses Volkes Kultur nicht so lange bestand, keinen Monotheismus entwickelten.</p>
<p>Gerne hätte ich mir noch mehr Steintafeln mit der typischen Keilschrift angesehen. Doch dann scheuchten uns das unfreundliche Museumspersonal richtung Ausgang – “Wir schließen gleich!”.</p>
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