Artikel getaggt mit ‘art’
Brautkauf
Der liebe Pulmoll wirbt auf seinem Blog für den Erwerb von Abzügen des Brautbildes; geschaffen um für die Brautleute — seinen Bruder und dessen Liebste — zu sammeln. Näheres ist in entsprechend in seinem Blog-Artikel erläutert.

Die Braut, gemalt von pulmoll.
Mögen die Leser diesen Aufruf weiter tragen und viele Bilder bestellen.
Erzstaat Atlantisis

Ric war gestern auf der Eröffnungsveranstaltung zu einer Retrospektive von Jonathan Meese.
Er hat seine Eindrücke auf seinem Diplom-Blog zusammen gefasst.
JA JA JA JA JA, NEE NEE NEE NEE NEE (1968)
Als Fluxus wird eine experimentellste Kunstbewegung des 20ten Jh. bezeichnet, welche als eine Wiederaufnahme von der Ideen des Dadaismus zu Beginn der 1960ger Jahre betrachtet werden könnte. Eine große Anzahl von Künstlern schlossen sich diese Bewegung an.
Das Fluxus ist eng mit dem Happenig - Aktionskunst – verbunden.
Joseph Beuys, der Mann mit dem Hut, war einer der Künstler der sich dieser Bewegung anschlossen hatte und sie besonders in Deutschland vertraten.
Eher zufällig bin ich auf dieses Fragment gestoßen, dass Beuys in einem seiner Happenigs inszenierte.
JA JA JA JA JA, NEE NEE NEE NEE NEE (1968) @ UbuWeb Sound
Dreamcatcher
Nerdcore machte kürzlich Zach Johnsons exploding Colorheads bekannt. Ebenfalls Inspirierend: die zahlreichen Chimären, die auf Mr. Johnsons Seite zu finden sind.

Dreamcatcher
broken-windows theory
The Legend of the Scarecrow
Ruhm und Kunst

Ruhm: Ein Roman in neun Geschichten
Kaum ist Daniel Kehlmanns neuestes Werk Ruhm: Ein Roman in neun Geschichen erschienen, tönt dessen Veröffentlichung wie ein bemerkenswertes Echo durch die Medien.
Die ZEIT beklagt die Abwesenheit des Humors, in dem Interview mit der FAZ gibt der Autor des Menschen Abhängigkeit von Technologie zu bedenken.
Wie reagiert die Blogosphere, angesichts dessen, dass Kehlmann in einer seiner „Romanfragmente“ von einem Blogger erzählt?
Andrea Back geht in ihren Randnotizen auf ihrem Blog BACKonTheFUTURE auf die Neuerscheingung ein und sieht in ihm eine Alternative zu „IT-Analysten-Blogs“. Teddykrieger Uwe B. Werner erinnert sich im Zuge der Veröffentlichung an Die Vermessung der Welt.

Art Now Vol. 3
Kehlmann habe ich bisher immer sehr gerne gelesen. Vielleicht auch bald dessen neusten Streich?
Ein anderes Buch, auf das ich aufmerksam geworden bin, ist ein mehr ein Katalog als alles andere. Art Now Vol. 3.
Erneut stellt Hans W. Holzwarth 133 zeitgenössische Künstler vor – unter ihnen: Daniel Richter. Die vorherige Ausgabe – Vol. 2 – empfand ich als sehr inspirierend, zumal ich erst seit vergleichsweise kurzer Zeit in der Lage bin mich der Kunst zu öffnen.
Link: YouTube.com
MUTO
Backpacking
Alles begann mit dem Geburtstagsgeschenk an einen Freund. Ich hatte Kevin im Dezember zum Geburtstag eine Einladung in ein Musical geschenkt. Zusammen hatten wir uns für Elisabeth entschieden.
Nun ergab sich aus dem am Sonntag aufgeführten Musical ein verlängertes Wochenende und eine gemeinsame Fahrt nach Berlin, zu der sich auch Kevins Freund gestellt hatte.
Mann lesend verbrachte ich die Hinfahrt während sich die beiden unterhielten und ich hab und an Kommentare einstreute. Fruchtwaffeln bildeten für Kevin den Höhepunkt der Hinfahrt, denn sie wurden bei der ersten Rast geöffnet.
Die erfreulich freie Autobahn ermöglichte ungehinderte Durchreise; ich stieg in der Nähe der Haltestelle Zinnowitzer Straße aus. Das Baxpax MItte: für eine Nacht meine Residenz.
Eine junge Dame checkte mich ein. In einem große Raum mit geräumigen ältlich wirkenden Sitzgelegenheiten, freundlicher Wandfarbe, und vier Internet-Terminals wirkte die Rezeption eher wie eine alternative Bar.
Das Separee für den tabakfröhnende Teil der Bevölkerung war mir zunächst nicht aufgefallen. Eine kleine Küche erlaubte den Gästen das Zubereiten mitgebrachter Nahrungsmittel, auch wenn ich die genauen Funktionsumfang Mangels Interesse nicht genau inspizierte.
Ich mietete Bettwäsche und lies meine Wertsachen einschließen.
Kevin und seinen Freund traf ich zweieinhalb Stunden später am Potsdamer Platz. Die beiden rüsteten sich für eine kleine Shopping-Tour, während ich mich mental auf eine Retrospektive der Werke Dani Karavans vorbereitete.
Zuvor ergaben wir uns der Merchandising-Gerhinwäsche und tranken ein jeder ein Latte-Irgendwas Getränk bei der bereits mehrfach beschworenen Kaffeekette.
Bevor ich mich von den Werken Karavans fluten ließ, besuchte ich die Open-Air-Ausstsellung Topologie des Terrors, welche die Entwickung und den Wahnsinn des Nazi-Regimes transportierte.
Die an Bretterwänden befestigen Informationstafeln wirkten auf den ersten Blick wie ein Provisorium, doch zeigte sich nach einer ersten Betrachtung der intelligente Aufbau der Ausstellung als ein ideales Mittel größere Massen anhand mit Geschichte zu erreichen.
Die systematische Vernichtung des jüdischem Volkes im Holocaust ist in der kleinen Ausstellung angemessenen Raum gegeben. Eine detallreichere Dokumentationen des Grauens ist wohl nur im naheliegenden Musseum unter dem Mahnmal zu finden – oder in New York.
Insbesondere die Worte Goebbels, die über einen Lautsprecher wiedergeben werden können und vom dem Mitwissen und von oben diktiertem Schweigen über den Holocaust zeugen lassen mich erschaudern.
Eine Informationstafel berichtet über die Verfolgung Homosexueller; die Ernsten Bibelforscher finden Erwähnung in der Legende Winkelsymbole für KZ-Insassen.
Dani Karawans Werke bildeten einen willkommenen Gegensatz nach dieser grausamen Begegnung mit der Geschichte. Insbesondere seine Peace Pipe, From The Tree Of Knowlege To The Tree Of Life als auch die Meditationen berührten mich. Ich glaubte in seinen Werken ein auf das wesentliche reduzierten Sprache der Mystik zu erkennen.
Seine Environments: wie eine Erinnerung an die großen alten Kulturen der Maya, Inka, die der Osterinseln und die der vergessenen Megalithkultur.
Nach dem ich die Ausstellung besichtige schlenderten Kevin, dessen Freund und ich die Straße Unter den Linden abwärts. Aus der Suche nach Essbaren sollte eine längere Odyssee werden, die Kevin beinahe verzweifeln lies.
Ein jeder kehrte in seine entsprechende Unterkunft zurück. Während ich mein Bett bezog kam ich mit einem Backpacker aus Schottland ins Gespräch. Ein anregendes Gespräch über die US-amerikanische Politik folgte. Er sah sehr aufgeschlossen aus und ich genoß es Englisch zu sprechen.
Wir trafen uns bald darauf wieder am Brandenburger Tor. Die Illumination des Reichtages sollte von dem Pärchen digital fotografiert werden.
Eine weitere aber kürzere Odyssee – die große Suche an einer Bar – folgte. Wir wurden fündig und nahmen das Angebot einer Happy Hour war.
Vielleicht ein Fehler, denn die immanent Müdigkeit der beiden Mitstreiter vereilte die weitere Abendgestaltung – der geplante Besuch des Schwuz auf unbestimmte Zeit vertagt.
Allein in Berlin? Ich zog an diesem Abend mein Bett vor und legte mich schlafen, während mein Nachbar zur Linken bereits ganze Wälder sägte…
Caligula
<![CDATA[
]]>















