Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

The American Dollar

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The American Dollar:  kaum treffender könnte die gegenwärtige Phase der Weltwirtschafts- und Finanzkrise eine Band  mit einem gleichsam nostalgisch wie jene Phase bezeichnen.

Die beiden in New York City ansässigen Künstler John Emanuele and Rich Cupolo haben vor mehr als einem Jahr ihr drittes Album, A Memory Stream, veröffentlicht.  Ein gutes Jahr zuvor, 2007, war das beeindruckende Album The Technicolor Sleep erhältlich gewesen, welches dem Debütalbum The American Dollar (2006) folgte.

Inwiefern unterscheiden sich The American Dollar von anderen Postrock Bands? Libby Wait von cdreviews.com befindet, sie schrieben Postrock für Menschen, die keinen Postrock mögen (»Cinematic post-rock for people who don’t actually like post-rock«).

Peter Brennan lobt in seiner Rezension (The Silent Ballet) des Albums A Memory Stream die Kombianation der Einflüsse aus dem Genre Elektro und Postrock, wie dies in den beiden Songs Transcendence und Lights Dim besonders gelungen sei:

»Both are works of rare talent and ingenuity, taking elements from electronica and post-rock and making the pairing of the two seem somehow new and vita.«

Onesize Studio hat für Anything You Synthesize, welches sich ebenfalls auf A Memory Stream zu finden ist, einen Kurzfilm veröffentlicht, der in hoher Qualität auf deren Seite angesehen und heruntergeladen werden kann.


The American Dollar – Anything You Synthesize (Produced By Onesize) on YouTube

Im Gegensatz zu vielen anderen Bands, welche den Mainstream bedienen und vielleicht einem größeren Publikum zugeneigt sind, konzentrieren sich The American Dollar eher auf die Präsenz in Sozialer Netzwerke und entsprechender Dienste als um eine perfekt gestaltete offizielle Website. Die Band ist sowohl auf MySpace, last.fm als auch bei Facebook vertreten und twittert (@Amdollar) eifrig.

Allerdings finden sich nicht nur auf dem akuellen Album hörenswerte Stücke. The Technicolor Sleep ist durchaus ein ebenfalls empfehlenswertes Album.

Geschrieben von Tobias

8. November 2009 um 10:10

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