Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Archiv für März 2009

Metropolis

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metropolisFritz Langs Metropolis zählt zu den Klassikern des deutschen expressionistischen Films, gegenwärtig Teil des Weltdokumentenerbes. Der futuristische Science-Fiction ist wohl auch einer der wenigen deutschen Filme des Genres, mit dem wir seither zu hadern scheinen.

Langs langjährige Gefährtin Thea von Harbou entwarf die Handlung des über 140 Minuten langen Monuments, der entfernt, wenn auch nicht annähernd vielschichtig an die Gesellschaftsentwürfe von Dystopien wie Brave New World erinnern. Die Handlung des Films galt auch in den Augen zeitgenössischer Kritiker als eigentliche Schwäche des Werks, denn im Gegensatz zu dessen Optik stießen sich der damalige Kritiker an der als überladend geltenden Melange christlicher Mystik mit komplexer Modernität.

Langs Opitik hingegen scheint wie eine Interpretation des Turmbaus zu Babel als eine zivilisationskritische Auseinandersetzung mit der modernen Industrialisierung als Lebensader der Großstädte zu wirken. Der Marsch der Arbeiter wirkt auf gespenstische Weise mechanisch, als liefe eine Horde aufgezogener Zinnsoldaten in ihr eigenes Verderben.

Der Android Hel, der von dem machtbesessenen Konstrukteur C. A. Rotwang (Rudolf Klein-Rogge) dem Stadtgründer Joh Fredersen (Alfred Abel) als Lösung für die Probleme mit der Arbeiterschaft präsentiert wird scheint zusammen mit der alles kontrollierenden Herz-Maschine der Stadt wie ein mechanisiertes Damoklesschwert über dem Turm, über der Stadt zu schweben. Kontrastierendes Element – Kontraste durchziehen den Film – ist Freder (Gustav Fröhlich), der Sohn des Gründers, der in Rotwang seinen Agonisten findet und die vermittelnde, wie beschwörende Predigerin Maria (Brigitte Helm).

seven_vs_hel

Homunculus: Frappierende Ähnlichkeit?

Die Mimik und der Ausdruck der Schauspieler unterstreichen die Verlorenheit der Individuen. Einer Verlorenheit der sogar gottgleiche Industrielle nichts entgegen zusetzen hat, außer den Pakt mit „Mephisto“ Rotwang, dessen vollmundige Versprechen von einer kypernetischen Zukunft sich aber schließlich als eine weitere Gefahr für die fragile Gesellschaftsstruktur der Metropole erweisen.

Der Regisseur verwandelt die Herz-Maschine in Freders Visionen in den menschenfressenden Gott Moloch; Freder sieht die Allegorie der sieben Todsüden in einer gotischen Kathedrahle zu Leben erwacht.

Optisch ist Metropolis ein ansprechendes Feuerwerk, das Zweitweise gegen die  schlichtere, ideologisch besetze Handlung zu kämpfen scheint, dabei immer aber die Oberhand inne hat. So bleibt die Botschaft des Films – „Der Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein“ -  leider unreflektiert.

Infolge der Zensur wurde der Film zahlreichemal radikal geschnitten. Das Origninal gitt als verschollen. Die derzeitige Version ist eine Rekonstruktion vieler verschiedener Kopien. Im vergangen Herbst tauchten in Buenos Aires Filmrollen auf, die ungefähr 30 weitere  Minuten enthalten und gegenwärtig restauriert werden.

Geschrieben von Tobias

31. März 2009 um 19:17

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Antiquiert Anti-Gender

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Scheinbar sind Stöckchen – batons – schon seit einer Weile nicht mehr von Belang.

flizo unternimmt eine Reanimation. Totgesagte leben länger (mit Kalgon).

DEINE WEIBLICHE SEITE:
Du gehst hin und wieder gerne shoppen
Du trägst Eyeliner (Was ist das?)
Du hälst Cheerleading für einen Sport
Du hasst es, die Farbe schwarz zu tragen
Dir gefällt es, ins Einkaufszentrum zu gehen
Du magst es, eine Maniküre/ Pediküre zu bekommen
Du trägst gerne Schmuck (Ketten, Ohrringe, Armbänder)*
Du hast geweint, als du dir Titanic angesehen hast
Röcke nehmen einen großen Teil deines Kleiderschranks ein
Shopping ist eines deiner liebsten Hobbies
Du magst den Film Star Wars nicht
Du machst Leichtathletik oder hast es mal gemacht
Du brauchst eine Stunde oder länger um dich fertig zu machen
Du lächelst/ lachst viel mehr als du solltest
Du hast 10 oder mehr Paar Schuhe
Dir ist es wichtig, gut auszusehen
Du magst es, Kleider zu tragen
Du benutzt Deo/Parfum
Du benutzt sehr oft das Wort “süß”
Du magst High Heels
Du hast als Kind mit Puppen gespielt
Du magst es, andere zu schminken
Du magst es im Mittelpunkt zu stehen
Pink ist eine deiner Lieblingsfarben

» TOTAL = 3

DEINE MÄNNLICHE SEITE:

Du trägst Kapuzenjacken
Du trägst Jeans
Hunde sind besser als Katzen
Du findest es lustig wenn sich jemand wehtut
Du spielst mit Jungs in einem Team oder hast es mal
Shoppen ist Folter
Traurige Filme stinken
Du hast eine XBOX/PS2/PS3
Du hast als Kind mit Autos gespielt
Du wolltest schon mal Feuerwehrmann werden.
Du hast/hattest einen GB/DS oder SEGA
Du hast dir die Ninja Turtles angeschaut oder tust es immer noch
Du schaust dir Sport im Fernsehen an
Dir gefallen Kriegsfilme
Du fragst deinen Vater um Rat.
Du hast ungefähr eine Trillionen von Caps
Du sammelst Sammelkarten oder hast es mal
Du trägst Boxershorts
Du findest es komisch/ blöd eine Pyjamaparty mit anderen Leuten zu schmeißen
Grün, schwarz, blau oder silber ist eine deiner Lieblingsfarben
Du liebst es, Spaß zu haben und dabei ist dir egal was andere über dich denken
Du machst Sport
Du redest auch mit vollem Mund

» TOTAL = 8

Und nun? Indizien wofür… nehme wer möchte.

Geschrieben von Tobias

31. März 2009 um 10:10

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Die schönsten Erzählungen von Edgar Allan Poe

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Anlässlich des 200. Geburtstags von Edgar Allan Poe veröffentlichte  der Aufbau-Verlag eine Sammlung einiger Erzählungen des „Magiers des Grauenes“, wie der durchsichtige Einband verkündigt. Obwohl dieser mit der Abbildung eines schwarzen Vogels als eine Anspielung auf das Gedicht Der Rabe andeuten könnte, besteht die Sammlung dem Titel entsprechend ausschließlich aus Prosa.

Der Verlage wählte elf Erzählungen aus, die durch eine bibliografische Notiz und einigen Anmerkungen ergänzt wurde. Unter den Erzählung darf Der Untergang des Hauses Usher ebenso wenig fehlen wie Die Maske des Roten Todes,Grube und Pendel, Der Doppelmord in der Rue Morge als auch Das verräterische Herz.

Poe glänzt mit seiner Dokumentation einer allmählichen Zerrüttung des Geistes (Usher, Herz). In Gruppe und Pendel wird die Furcht vor der Dunkelheit greifbar. Die Maske des Roten Todes macht den Schrecken bewussten Unheils greifbar.

Eine Sammlung, die all denjenigen, die noch keine Werke von Poe besitzen sicher einen guten Einstieg schenken dürfte, auch wenn mehr Anmerkungen und Kommentare wünschenswert gewesen werden. Als besonders hilfreich erweißt sich das dieser Tage selten gewordene Lesebändchen, das den Charme des gebunden Exemplars nostalgisch erhöht.

Der wahre Wert des Buches liegt allerdings der Prosa des Meisters selbst.

Geschrieben von Tobias

30. März 2009 um 14:32

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Der Design-Proceß

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Ric, der sich mitten in seinem Diplom (Mode-Design) befindet, dokumentiert den gesamten Prozess, der schließlich in seiner Abschluss-Kollektion mündet  in Form eines Blogs.

1drappierung-swMehr bei Der Design-Proceß

Für eine seiner ersten Drapierungen hat er ein Video erstellt, welches er bei YouTube zur Verfügung stellt:

1. Drapierung – s/w @ YouTube

Geschrieben von Tobias

30. März 2009 um 09:06

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Oedipus

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Am vergangenen Freitag im in Gefolge meines Lateinlehrers in der Aufführung des Oedipus im Schauspielhaus.

Der Dramatiker Sophekles (496 v. Chr. – 405/406 v. Chr.) erschuf aus dem Mythos über Oedipus, König von Theben,  als ein ergreifendes antikes Theaterstück (429-425 v. Chr.), als Teil der Thebanische Trilogie.

Die Thebaner beklagen den Ausbruch der Pest in ihrer Stadt und tragen ihr Leid ihrem hochgerühten König Oedipus (Christoph Franken) vor.  Zusammen mit dem Bruder seiner Frau Iokaste (Sascha Nathan), Kreon (Thorsten Ranft) verspricht er dem Volk lückenlose Aufklärung und verweißt auf die Kraft seines investigativen Verstandes, mit deren er die Stadt einst von der verhassten Sphinx befreit hatte.

Regisseur Wilfried Minks, der bereits Emilia Galotti auf die Bühne des Schauspielhauses brachte, lässt die Figuren von seiner Kostümdesginerin Ina Peichl modern kleiden.

Sophokles griechischer Chor wird multimedialer Sprechgesang, von zahlreichen Monitoren übertragen, von der sich automatisch öffnenden Bühne mehrfach gespiegelt. Eine beeindruckende Umsetzung, deren Einsatz Minks nicht übertreibt.

In Anlehnung an das antike Theater setzt er nur männliche Schauspieler ein. Insbesondere die Auftritte der opulenten Iokaste provoziert vereinzelte Lacher im Publikum. Die Hirten sprechen sächsischen Dialekt, tragen Netzhemden kombiniert mit Trainingshosen. Obwohl Minks bei derÜbertragung des Stücks in unsere Zeit einige absurde, humorvolle Momente einsetzt, lässt er das Stück allerdings nie in bunte Travestie versinken.

Gegen Ende steht der Aufführung steht Oedipus im Licht allein, blutverschmiert. Der von ihm einst vertriebene Kreon täuscht dem erblindeten die Anwesenheit der Töchter vor. Und entlässt ihn in finstere Einsamkeit.

Die drei Schauspieler tragen das Stück, wenn ich anfangs auch einige Zeit benötigte, um mich einzufinden. Der Einsatz der Monitore lenkte kaum vom Gesehen ab. Infolge der geringen Ablenkung des eher kargen, durch den Einsatz der Spiegel räumlich tiefen Bühnenbildes, war der Fokus eher auf das Spiel und die Kraft ihrer Worte gerichtet.

Jene Worte, die auf diese Weise noch einige Zeit nach dem Stück in meinem Geist verblieben.

Geschrieben von Tobias

29. März 2009 um 21:05

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The Best of H. P. Lovecraft

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Kenner wie Anhänger bezeichnen Howard Philiphs Lovecraft als Meister des Schreckens.

Die Frage, ob Lovecraft diesen hohen Erwartungen entspricht, kann ich nun selbst bestätigen. Ähnlich wie bei Edgar Allan Poe, der für Lovecraft selbst eine Quelle der Inspiration war, ist es eher das subtile Heranwachsen der Angst, die sein Werk auszeichnet. Brutale Schockmomente sind zu Gunsten dieser Subtilität selten bis nicht verwendet.

Lovecrafts handwerkliche Mittel ähneln denen Poes: die Verwendung zahlreicher negativer und abwertender Adjektive, mit denen wir für gewöhnlich gewisse Assoziationen verbinden sich mit atmosphärischen Beschreibungen, die häufig mit Personifizierungen verbildlicht und  durch Alliterationen betont werden.

Der Schriftsteller konzentriert sich auf uns geheimnisvolle, weil alt erscheinende Orte und Überlieferungen. Viele der in der Sammlung ausgewählten Erzählungen beschreiben auch den Verfall des Protagonisten und seinem Scheitern im Umgang mit einer übernatürlichen (supernatural)  Erfahrung.

Die Sammlung enthält sieben Erzählungen, von mich insbesondere Cthulhus Ruf und Der leuchtende Trapezoeder und Schatten über Insmouth fesselten.  Die Erzählung Berge des Wahnsinns fehlt leider.  Die drei Erzählungen verknüpfen den Lovecraft geschaffenen Cthulhu-Mythologie.

Die Erzählung Cthulhus Ruf zeichnet sich vor allem durch ihre komplexe und intelligente Konstruktion aus, indem Lovecraft drei Ebenen der Erzählung einführt. Francis Wayland Thurston findet beunruhigende Dokumente im Nachlass seines Onkels George Gamell Angell. Diese berichten von merkwürdigen Artefakten und grauenvollen Kultisten und führen Francis schließlich an den Rand des Wahnsinns, da er glaubt die uralte Gottheit Cthulhu wandle wieder auf Erden.  Die liebevolle Verfilmung hält sich sehr eng an den von dem Autor vorgebenen Rahmen.

Schatten über Insmouth spielt ebenfalls auf den Cthulhu-Kult an, der allerdings die Bewohner der Stadt Innsmouth im der mystischen Gegend von New-England in bizaare Fischwesen verwandelt hat, der Beschreibung an japanische Mumien erinnerte. Der Protagonist stellt im Laufe der Geschichte den Schrecken , der in der Sorge um eine im Schatten liegene Abstammung fest.  Auch diese Geschichte inspirierte Filmemacher, so dass deshalb wohl der Film Dagon (2001, Trailer auf YouTube) entstand.

Die Kurzgeschichte Der leuchtende Trapezoeder arbeitet mit der Angst vor der Dunkelheit und dem unheimlichen Treiben unbekannter Kulte. Ein in einem kleinen Ort einst ansässiger Kult hat nach einer Beschwörung Grausames hinterlassen.

Seine  anarchische wie archetypischen Kreaturen scheinen immer wieder Grafiker zu inspirieren. The Temple of Dagon oder Under Vhoorl’s Shadow sind nur wenige Bespiele von vielen.

Lovecraft scheint ohne Frage ein Meister des Grauens, der übernatürlichen Phantastik.

Geschrieben von Tobias

28. März 2009 um 23:11

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Agenda Achtzehn

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osterferienGestern, der letzte Tag vor den Osterferien, wurde erneut im Hannover Kolleg eingebrochen.  Als ich kur vor acht Uhr in das Schul-Gebäude laufen wurde, standen zwei Polizisten neben der Sekretärin und dem Schulleiter.

Ähnlich wie bereits im September versuchten die oder der Einbrecher die Tresore der Schule  auf zubrechen. Offenbar in Folge von Enttäuschung, darüber, dass sich im Tressor kein Bargeld befand wurden große Teile der Büros der Schulleitung verwüstet, die Türen Schulbiblothek aufgebrochen und ein weitere Tür eines Klassenraums beschädigt.

Die anschließende Spurensicherung verzögerte den Unterrichtsstart. Das Thema des Schultages lag damit fest, die Lehrer in helle Aufregung versetzt.

Achtzehn Tage Osterferien liegen nun vor mir, die ich vor allem mit Lesen und der Suche eines Nebenjobs verbringen werde.

Geschrieben von Tobias

28. März 2009 um 13:17

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Calyptra

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cicada_molting_animated-3

Im Ergebnis meiner Hausarbeit, einer Horror-, einer Schauererzählung nannte ich meinen Versuch: Calyptra.

Zehn A4-Seiten umfasst mein Experiment, dass ich gestern binden lies.

Ein Versuch gotische Motive, wie das des Vampirs, mit einer surrealen in die Wirklichkeit fließende Traumwelt begegnen zu lassen.

Noch immer bin ich auf der Suche nach einem eigenen Stil.

Das Wordle für meiner Kurzerzählungen gestaltet sich wie folgt:

calyptra

Calyptra bei Wordle.net

Geschrieben von Tobias

27. März 2009 um 07:00

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Schmetterlingstraum

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Über Jahre hin, inspirierten mich die folgende Zeilen:

„Einst träumte Zhuang Zhou er sein ein Schmetterling.
Ein Schmetterling der nicht wusste, dass er Zhuang Zhou war
Plötzlich erwachte er und war ganz handgreiflich Zhou.
Nun wusste er nicht, ob er geträumt hatte Zhou zu sein,
oder ein Schmetterling, der gerade träumte Zhou zu sein.
Es muss einen Unterschied zwischen Zhou und dem Schmetterling geben.
Dies nennt man die Transformation der Dinge.“

Zhuangzi, in der Übersetzung von Stephan Schumacher aus Zweiten der inneren Kapitel: Über die Gleichheit der Dinge.

Geschrieben von Tobias

27. März 2009 um 06:00

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Rabbits (2002)

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david_lynch_rabbits

2002 veröffentlichte David Lynch auf seiner Website eine Serie, in welcher drei hasenähnliche Figuren in einem karg eingerichteten Zimmer auftraten.

Immer wieder ist im Hintergrund ein Zug und das Getöse eines Nebelhorns zu hören.  Die immer wieder eingespielte Lachkonserve wirkt ebenso deplatziert, wie die chaotisch verstreuten Dia- bzw. Monologe der Protagonisten.

Die Episoden inszeniert Lynch beinah ausnahmslos ohne Schnitt.

Ist Rabbits interpretierbar?

Lynch lässt die Episoden teilweise in sein Inland Empire mit einfließen.

Mittlerweile sind die Episoden (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) auf YouTube abrufbar.

Alle Episoden sind zusammengeschnitten bei GoogleVideo abrufbar.

Geschrieben von Tobias

26. März 2009 um 21:35

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