Piraten
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Mit dem Begriff „Pirat“ assoziieren wir für gewöhnlich Jonny Depps amüsante Performance, Computerspiele wie Monkey Island oder Priates! oder aber die gebetsmühlenartigen Klagen der Software-, Film- und Musikindustrie.
Das frühe 21. Jahrhundert markiert allerdings die Rückkehr echter Freibeuter, welche durch ihre Rückkehr an Bedeutung für die internationale Sicherheitspolitik gewinnen.
Haucke Friedmann schreibt in der ZEIT über deren Renaissance, und verweist auf eine aufschlussreiche Karte, welche die weltweite Aktivität der Seeräuber zeigt.
Nährboden böten gemäß Herrn Hauke vor allem so genannte failing states, die weder über das nötige Gewaltmonopol verfügen um die innere Ordnung aufrecht zu erhalten, noch in der Lage sind die eigene Bevölkerung zu versorgen. Piraterie hingegen ist eine verlockendes Geschäft.
Wie könnte diesem Problem begegnet werden?
In einem Kommentar der Tagesthemen moniert Marc Engelhardt, dass der Westen in diesem Konflikt zu sehr auf sich selbst gerichtet sei, während Michael Thumann in der ZEIT sich für einen Militäreinsatz ausspricht.
Ich sehe das Problem vor allem in einem unzureichenden Interesse an der Entwicklungspolitik. Im Sinne einer langfristigen Entschärfung erscheint es mir sinnvoller den Piraten den Nährboden zu entziehen. So könnte diese Form der Kriminalität allmählich unattraktiv gemacht werden.
Allerdings scheint der Westen wenig Erfahrungen mit der gewaltfreien Unterstützung zerfallener Staaten gemacht zu haben. Der Einmarsch von Friedenstruppen im Sinne von peacekeeping innerhalb solcher Staaten oder eine enorme Beteiligung an Einsätzen auf See sollte, wenn überhaupt, die allerletzte Option sein um dieser wiedergekehrten Bedrohung zu begegnen.














Du kämpfst wie ein Bauer! – Wie passend, du kämpfst wie eine Kuh!
nrademacher
6. Dezember 2008 um 08:10
Das waren noch Zeiten
Tobias
11. Dezember 2008 um 06:19
[...] Urlauber auf Kreuzfahrtschiffen wollen die Eskorte der deutschen Marine, erwarten Schutz vor Piraten. Reiseveranstalter und Reedereien fordern dies sogar [...]
Luxuseskorte? « Mythopoeia 2.0
11. Dezember 2008 um 06:30