Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Archiv für November 2008

Spottdrossel

mit 5 Kommentaren

Mockingbird

Mockingbird

Die nächste Lektüre für den Englisch-Unterricht kündigt sich an. How To Kill a Mockingbrid.

Geschrieben von Tobias

28. November 2008 um 16:35

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Das Gewölbe Monas

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monaMit Sicherheit ist Das Gewöble Monas einer der ungewöhnlichsten und rätselhaftesten Filme, den ich seit langen sehen durfte.

Die Filmjornalistin Mona Saga kommentiert das Gesehen um den griechischen Titan Atlas und ihrer Freundin, der indischen Tänzerin, als sei diese allwissende Essayistin, und sich der Tatsache bewusst, Teil eines Films zu sein. Als sich deren Freundin und Atlas in einander verlieben versucht Mona der wachsende Zuneigung der beiden auf pathetische Weise entgegenzuwirken – Eifersucht und Verlustängste treiben sie dazu.

Der Film, der im Rahmen eines Studentenprojekts entstand, liefert ungewöhnliche Impulse und allerlei versteckte Anspielungen (z. B. Der Denker von Rodin), die der Zuschauer in den vielen Details zu entdecken vermochte.

Doch die komplexe Fachsprache der Kommentatorin Mona machte es schwer, den Inhalt ihrer Botschaft zu erfassen. Dies war vielleicht im letzten Drittel des Films gar nicht mehr beabsichtigt.

Geschrieben von Tobias

28. November 2008 um 05:08

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Ariadne

mit 6 Kommentaren

Vielleicht aufgrund eines Symptoms von einer Verletzung aus meiner Geschichte her rührend, neige ich dazu mich in Labyrinthen aus Details zu begeben. Der sprichwörtliche rote Faden entgleitet.

Jener Drang nach Vollendung meines Wissens neigt in einer nach Knappheit und plaktiver Prägnaz strebenen Welt zur Verlorenheit in der Gänze, scheinbar unstrukturiert; stößt auf Unverständnis.

Als Sicherungsnetz konstruiere ich aus den Irrgärten meiner Notizen kleine Zeichnungen. So auch über die Aspekte des modernen Romans.

aspekte_roman

Geschrieben von Tobias

27. November 2008 um 16:12

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Piraten

mit 3 Kommentaren

http://de.wikipedia.org/wiki/Piraterie

Mit dem Begriff „Pirat“ assoziieren wir für gewöhnlich Jonny Depps amüsante Performance, Computerspiele wie Monkey Island oder Priates! oder aber die gebetsmühlenartigen Klagen der Software-, Film- und Musikindustrie.

Das frühe 21. Jahrhundert markiert allerdings die Rückkehr echter Freibeuter, welche durch ihre Rückkehr an Bedeutung für die internationale Sicherheitspolitik gewinnen.

Haucke Friedmann schreibt in der ZEIT über deren Renaissance, und verweist auf eine aufschlussreiche Karte, welche die weltweite Aktivität der Seeräuber zeigt.

Nährboden böten gemäß Herrn Hauke vor allem so genannte failing states, die weder über das nötige Gewaltmonopol verfügen um die innere Ordnung aufrecht zu erhalten, noch in der Lage sind die eigene Bevölkerung zu versorgen. Piraterie hingegen ist eine verlockendes Geschäft.

Wie könnte diesem Problem begegnet werden?

In einem Kommentar der Tagesthemen moniert Marc Engelhardt, dass der Westen in diesem Konflikt zu sehr auf sich selbst gerichtet sei, während Michael Thumann in der ZEIT sich für einen Militäreinsatz ausspricht.

Ich sehe das Problem vor allem in einem unzureichenden Interesse an der Entwicklungspolitik. Im Sinne einer langfristigen Entschärfung erscheint es mir sinnvoller den Piraten den Nährboden zu entziehen. So könnte diese Form der Kriminalität allmählich unattraktiv gemacht werden.

Allerdings scheint der Westen wenig Erfahrungen mit der gewaltfreien Unterstützung zerfallener Staaten gemacht zu haben. Der Einmarsch von Friedenstruppen im Sinne von peacekeeping innerhalb solcher Staaten oder eine enorme Beteiligung an Einsätzen auf See sollte, wenn überhaupt, die allerletzte Option sein um dieser wiedergekehrten Bedrohung zu begegnen.

Geschrieben von Tobias

26. November 2008 um 05:57

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Notizen zu Geschichten aus dem Wiener Wald

mit einem Kommentar

Ödön von Horváth liefert das dritte Drama, dass ich ihm Rahmen der Abiturprüfungen 2010 lesen darf. Volkstheater, ist nicht mein Geschmack.  Marcel Reich-Ranicki verdichtet den beachtenswerten Gedanken, der bei der Betrachtung des Stücks Geschichten aus dem Wiener Wald entsteht, den Horváth soll darin die

„Fragwürdigkeit des Volkstümlichen augenscheinlich machen und mit der Sprache des Volkes das Volk dekuvrieren.“

Ein Reihe von Gedanken, die mich während der Lektüre des Dramas aufmerken ließen:

  • die Betonung der Dummheit, vgl. Wikipedia
  • die Darstellung der Klischees ist durchaus nicht immer überzeichnet. Einige der dargestellten Charakterzüge habe ich in Süddeutschland und Österreich leider bereits ertragen müssen (Stichwort: Bigotterie)
  • die Verwendung gewisser Wendungen (z. B. häufig Anspielungen auf Hiob und die Verfremdung von Nietzsche)
  • Sprache und Dialekt (vgl. Wikipedia), insbesondere die häufige Regieanweisung „Stille“ – ein Schwerpunkt des niedersächsischen Abiturs 2010 ist offensichtlich Sprache
  • die derbe, einfältige nationalistische Attitüde der Figuren

Der Inhalt des Stücks ist wahrlich schnell zusammengefasst: Alfred ist in dubisose Pferderennwetten verwickelt, lässt sich anfänglich von der Kiosk-Besitzerin Valerie finanzieren. Der Hierlinger Ferdiand ist ihm Zugang zu anderen Bereichen der undurchsichtigen Wiener Halbwelt.

Im Laufe des Stücks brennt er mit der naiven Marianne durch, Tochter des Inhabers der Puppenklinik, die neben Valeries Laden ansässig ist. Der Beziehung verläuft unglücklich, nicht nur, weil schon nach kurzer Zeit ein Kind geboren wird. Marianne über die Beziehung ihres Mannes in besagte Halbweltdame in einem Wiener Varieté vorgeführt, ihr von Doppelmoral und Konservatismus durchsetzter Vater, der sie wegen der Beziehung zu Alfred verstoßen hat, wird von ihrem sozialem Abstieg unfreiwillig Zeuge.

Gegen Ende des Stücks stribt das Kind, an dessen Tod Alfreds Großmutter nicht unschudlig ist. Alle Figuren entschudligen jegliche Vorkomminse mit Schicksal oder höhrer Gewalt.

Geschrieben von Tobias

23. November 2008 um 20:40

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keineswegs

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Die letzte Klausur in diesem Halbjahr liegt hinter mir.

Wünschenswert: Erleichterung, die vorläufig noch nicht in Sicht ist.

Als nächster Punkt auf meiner Agenda reiht sich die Fertigstellung der Facharbeit ein. Diese muss in nahezu vierzehn Tagen in gebundener Form abgegeben sein; meine Recherche komplimentiert mehr und mehr das Bild des mir gegeben Themas doch die anschließende Umsetzung in ungefähr zwölf Seiten Text ist noch nicht abgeschlossen, wobei ein Kapitel bereits nahezu vollständig, eine Überarbeitung steht noch aus.

Außerdem hatte meine Mathelehrerin die grandiose Idee morgen ein, wie sie es nennt, Quickie zu schreiben. Demzufolge muss ich mich heute nochmal konzentriert mit Exponentialfunktionen beschäftigen.

Geschrieben von Tobias

23. November 2008 um 13:27

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Die Stadt der Blinden

mit 2 Kommentaren

die_stadt_der_blindenLiteraturverfilmungen stehe ich skeptisch gegenüber.

Häufig scheint jene besondere Magie, die beim Lesen eines Romanes wie ein Echo im Geiste ein eines Betonungsmuster entwickelt bis zur Unkenntlichkeit verwoben.

Zuletzt begegnete ich jener Enttäuschung bei der Schlöndorf-Verfilmung des Werks von Max Frisch: Homo faber. Einer Inszenierung, die trotz Absprache  mit deren Schöpfer, einen wesentliches Teil des ursprünglichen Themas verkümmern lässt,  dadurch an Wirkung verlor; mich als Zuschauer nicht berührte.

Den verhaltenen Kritiken der Feuilletons entgegen sah ich am vergangen Freitag mit Ric Die Stadt der Blinden.

Gleich Saramagos Literaturvorlage versetzt den Zuschauer die Inszenierung von Regisseur Fernando Meirelles in ein apokalyptisches Gleichnis. Wir werden Zeuge einer Massenhysterie auslösenden Infektion, der Symptom – Erblindung – die Erkrankten in den Zustand völliger Hilflosigkeit stürzen lässt.

Die Frau des Arztes, gespielt von Juliane Moore, gibt vor ebenfalls an der Krankheit zu leiden um ihren an der Blindheit infizierten Ehemann zu begleiten. Die Infizierten werden in einer sich in desolatem Zustand befindlichen Quarantänestation zusammen gescharrt. Ihren Wächter scheint aus Panik und Perspektivlosigkeit jegliche Menschheit abhanden gekommen.

Das menschliche Miteinander, die Konditionierungen der Zivilisation beginnen sich aufzulösen.

Bald eskaliert die Situation; die Frau des Arztes nutzt ihr nicht weichendes Augenlicht  um zu helfen, bleibt ihn gewisser Weise die letzte Instanz für die schwindende Humanität. Zum äußersten Getrieben schreckt sie allerdings bald vor nichts mehr zurück, um letztlich das ihr Verbliebene zu bewahren.

Ric, der im Gegensatz zu mir das Buch gelesen hat, hätte den Film gerne auf andere Weise insziniert gesehen. Insbesondere den übermäßigen Einsatz von Weißfiltern, die sicher metaphorisch wirken sollen, bemängelte er.

Und tatsächlich, die Distanz, auf die der Zuschauer zu dem dystopischen Zerfall uns vertrauert Strukuren trifft, wird gelegentlich durch die beachtliche Leistung von Julian Moore durchbrochen. Die Verfilmung hätte durchaus mehr wagen können.

Optisch, hierin schließe ich mich dem Hausmeister an, ist Die Stadt der Blinden sehr gelungen.  Insbesondere den Szenen am Ende des Film gelingt es die Stimmung der Protagonisten einzufangen, als wäre der Zuschauer tatsächlich Teil der Geschichte. Diesen Mut hätte ich mir auch für die zugegeben schwierigen Geschehnisse auf der Station gewünscht.

Für mich ist der Versuch dieser schwierigen Vorlage zu bewegten Bildern zu verhelfen an sich schon beachtlich.

Um mir ein endgültiges Urteil zu bilden werde ich, nachdem endlich alle Pflichtlektüre gelesen ist, dem Werk Saramagos zuwenden.

Geschrieben von Tobias

23. November 2008 um 08:57

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How Much Life Experience Do You Have?

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You’ve Experienced 40% of Life

You have the life experience of someone in their early 20s.

You’ve seen some of what life has to offer – but you have a long way to go.

Over time, you’ll do enough and see enough to gain some wisdom.

But for now, try to learn from people who’ve lived a little more than you have!

How Much Life Experience Do You Have?

Geschrieben von Tobias

20. November 2008 um 16:12

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Freischwimmer

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freischwimmer„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?“ Dieser Teil einer Strophe aus einem schlesischen Volkslied klingt zu Beginn des Film Freischimmer an.  Szenen in einer deutschen Kleinstadt, einer Brutstätte erschreckender Klein-Bürgerlichkeit.

Rico (Frederick Lau), Schüler des Kafka-Gymnasiums, wird von seinem Mitschülern schikaniert, von seinem Sportlehrer traktiert. Er scheitert während eines Tauchvorgangs, wird anschließend verspottet.

Kurz darauf stirbt die aus zahlreichen College-Filmen überzitierte Figur des ekelhaften Erfolgsmenschen, dem Everybody-Darling,  in welchen in die mysteriöse, sirenhafte, schuleigene, selbstverständlich blonde Sexbombe verliebt ist. Und tatsächlich wirkt sie anfänglich wie der Nemesis der Hauptfigur, welcher die Triebe des pubertierenden Protagonisten aufwühlt.

Eigenartigerweise reagieren die Bewohner des beschaulichen Nestes vergleichsweise distanziert auf die merkwürdigen Todesumstände. Der Zuschauer wird vielmehr der menschlichen Abgründe, die augenblicklich an der Tat offenbar werden.

Fortan befinden wir uns in dem Labyrinth des komplexen Spießbürgertums, wobei alle Figuren eine eigenartig überspitzt wirken; wie ein sich zu drehen beginndes Karussell, welches sich sämtlicher Klischees bedient – beispielsweise dem Verhältnis des Deutschlehrers (August Diel) mit der Musiklehrerin (Fritzi Haberlandt).

Eine Erzählung, die gegen Ende mit gewagten Überspitzungen spiralförmig fortbewegt, flirtet nahezu mit der Grenze zur Absurdität – vielleicht sogar um daran zu zerschellen. Die vielen Verzweigungen enden scheinbar in Sackgassen, als wollten sie den Zuschauer verzweifeln.

Christian Schön von FILMSTART.DE sieht Freischwimmer als Antimärchen, für den Cineasten Hausmeister demontiere sich die aufgebaute Atmosphäre an entscheideten Stellen.  Ein Lichtspiel, welches die Gemüter spaltet .

Den Versuch eines Bezuges zu Kafka konstruieren zu wollen, finde ich faszinierend, auch wenn dessen  Genie unerreicht bleibt.

Geschrieben von Tobias

19. November 2008 um 18:08

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Harmonielehre

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Am Freitag schreibe ich die letzte Klausur in diesem Halbjahr im Fach Musik.

Thema ist die Harmonielehre. Mit der Hilfe eines Quintenzirkels soll ich in der Lage sein, Dreiklänge harmonisch anzuordnen.

Quitenzirkel aus der Wikipedia

Quintenzirkel aus Wikipedia

Kein leichtes Unterfangen, wenn man weder in einem Chor singt, noch ein Instrument beherrscht.

Geschrieben von Tobias

19. November 2008 um 14:46

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