Samstag
Unterwegs innerhalb zahlreicher Konsumentenschaaren, wie Ameisenstraßen durch groteske Betonschluchten graben. Die Herbstsonne zeichnete selbst die fahle Triste des Kröpkes/Stadtmitte sanft, als sei er seltsam entrückt. Und immer gleiche Schuhmarken bewegten die sorgsam verpackte Einkaufstüten Tragenden wie an einer Schur geklebt durch die Stadt.
Inspiration, Stimulanz war es wonach ich sehnend suchend sah. In Hannover? Ja, in Hannover…
Impulse fand ich, als ich in städtischen Buchläden interessante Titel las. The Girl With The Curious Hair. Die Abschaffung der Arten. Catcher In The Rye. Mythos Iphigenie.
Und während dieser Reise Postrock hörend, zeitvergessen: , , Godspeed You! Black Emperor.
Zuletzt Zuflucht findend auf einer einsamen, ruhigen Bank in der Eilenriede. Das Herbstlicht, wie es nahezu mystisch gemeine Winkel fand und mit dem leuchtend gelben Laub ästhetisches Spiel zu treiben schien, als sei diese Jahreszeit selbst im edlen Glanz ganz Bernsteinzimmer, von den vielen eiligen Radfahrern nicht selten zu unrecht verkannt.
Wer möchte nicht gerne hier magische Bücher lesen?













