Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Requiem For A Writer

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Novelist David Foster Wallace found dead, †12. September 2008 in Claremont, Kalifornien. Sein bekanntestes Werk, Infinite Jest, welches im Jahre 1996, wird soeben in das Deutsche übertragen.

Kurzgesichten, Wallance short stories, waren es, die mich in den Bann zogen, als ich Teile von Oblivion las, die damals nur im Original vorlagen.

Ähnlich verhielt es sich mit den Kurzgeschichten in Kurze Interviews mit fiesen Männern (Brief Interviews with Hideous Men), übersetzt von Marcus Ingendaay.

Neben meinem Bett ruht Infinite Jest – irgendwann gegen Ende des Jahres wollte ich mich daran versuchen.

Fosters Figuren, allesamt traurige Geschöpfe, einige sogar eben solche Gestalten. Dicht sind seine Geschichten, der Wikipedia mag gar  „einen eigenwilligen Stil mit langen verschachtelten Sätzen und vielen Fußnoten“ erkannt haben.

Ein großer amerkanischer Literat in meinen Augen, einzigartig.  Lesenwert.

„Man kann nicht auf der Welt sein, ohne in Schmerzen zu leben“

Worte, die der Schriftsteller einst in einem Interview der ZEIT äußerte. Die Frage, ob er keinen Schmerz mehr verspürte oder ob dieser zu groß wurde bleibt ungeklärt.

Presseecho
  • Bücher, die nach Seele klangen, ZEIT online
  • „Die unentrinnbare Unterhaltung“ – Zum Tode des amerkanischen Schriftstellers David Foster Wallance, SZ, 15.September 2008, S. 13
  • Meister der Sprache – Der US-amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace beging Selbstmord, Kulturzeit, 3sat.online

Geschrieben von Tobias

15. September 2008 um 16:49

Veröffentlicht in Allgemeines

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