Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Archiv für September 2008

Soma

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Rics und meine Lieblingsserie läuft wieder. Heros: die 2. Staffel.

Der Streik der Drehbuchautoren in Hollywood soll dieser Staffel, wie ich hörte, nicht gut getan haben.

Geschrieben von Tobias

30. September 2008 um 17:24

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Shakespeare-Typ

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Screenshot von dem Arte.tv Daramtiker Quiz

Zugegeben: die Präsentation der „größten Dramatiker Europas“ auf Arte war pop-lastig: Vox populi. Die Zuschauer wählten Shakespeare zum größten Stückeschreiber, gefolgt von Schiller, Molière und Bert Brecht.

Ric und ich erfuhren allerdings eine Menge über europäische Daramatiker. Von Ipsen hatte ich bisher noch nicht viel bekannt. Andere, mir nicht unbekannt, beflügteten erneuten meinen Geist und weckten meine Neugier – allem voran die Stücke des Samuel Beckett.

Geschrieben von Tobias

29. September 2008 um 16:50

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Samstag

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Unterwegs innerhalb zahlreicher Konsumentenschaaren, wie Ameisenstraßen durch groteske Betonschluchten graben. Die Herbstsonne zeichnete selbst die fahle Triste des Kröpkes/Stadtmitte sanft, als sei er seltsam entrückt. Und immer gleiche Schuhmarken bewegten die sorgsam verpackte Einkaufstüten Tragenden wie an einer Schur geklebt durch die Stadt.

Inspiration, Stimulanz war es wonach ich sehnend suchend sah. In Hannover? Ja, in Hannover…

Impulse fand ich, als ich in städtischen Buchläden interessante Titel las. The Girl With The Curious Hair. Die Abschaffung der Arten. Catcher In The Rye. Mythos Iphigenie.

Und während dieser Reise Postrock hörend, zeitvergessen: A Silver Mt. Zion, Explosions in the Sky, Godspeed You! Black Emperor.

Zuletzt Zuflucht findend auf einer einsamen, ruhigen Bank in der Eilenriede. Das Herbstlicht, wie es nahezu mystisch gemeine Winkel fand und mit dem leuchtend gelben Laub ästhetisches Spiel zu treiben schien, als sei diese Jahreszeit selbst im edlen Glanz ganz Bernsteinzimmer, von den vielen eiligen Radfahrern nicht selten zu unrecht verkannt.

Wer möchte nicht gerne hier magische Bücher lesen?

Geschrieben von Tobias

29. September 2008 um 16:30

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Vom Tode eines Ideals

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„Vom Tode des Kapitalismus“: so erklingt dieser Tage – oberflächlich betrachtet – ein Klagelied innerhalb der Medienlandschaft.

Doch nicht wirklich dessen Tod kommt der westliche Allgemeinheit in den Sinn, wohl aber endgültiges Absterben uralter Heilsversprechen, deren hohe Ideale – Wohlstand für die Massen – sich auf Dauer mehr als schmerzende Utopie, denn werdende Realität zu erwiesen schien.

Das Scheitern der Wirklichkeiten jener Ideologie einzugestehen, der erste, schwerste Schritt für eine Analyse, wenn nicht allein einer menschlichen Niedertracht, wie der Gier, in altchristlicher Manier all jenes Unglück angehaftet werden soll.

Ein allgemein wirksame Heilmittel – wer kennt das schon.

Die einen schreien nach mehr Regulierung, doch birgt diese die Gefahr unheimlich bürokratischer, nepotistischer Strukturen, in deren Kanälen vermeintlich sichere Gewässer vermeintliche Untiefe in dichte Nebel getaucht nicht wesentlich sicher wäre.

Und längst sind nicht mehr die freien Marktwirtschaften internationale Akteure an den sich anders polarisierenden Finanzmärkten; die Beteiligung asiatischer Staaten an der amerikanischen Misere liest sich zuweilen packend wie ein Thriller.

In den Tagen vermeidlichen ideologischen Niedergangs schlägt das Pendel für allgemein in eine andere Richtung.

Und vergeblich läuft er hin, der Mensch, gefangen im Kreise eigener Ideologie.

Geschrieben von Tobias

29. September 2008 um 16:07

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Interrupt

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Zeit, zu haben: ein großartiges Gefühl.

Nicht Gedankenverloren in Pflicht und Erfordernis, nicht der Maschine Teil.

Wochenende.

Geschrieben von Tobias

29. September 2008 um 15:41

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Populimus

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Wählen dürfen unsere österreichischen Nachbarn seit Kurzem schon ab dem 16. Lebensjahr.

Noch immer ist es die Jugend, die sich leider als sehr verführbar erweißt. FPÖ-Spitzenkandiat Strache punktete jüngst mit xenophoben Floskeln, der eine oder andere Leser mag dies an frühere hessische Verhältnisse erinnert fühlen.

Die Wahl am Sonntag: wiedereinmal exemplarisch wie leicht sich mehrheitliche Meinung von populistischer Wählerfängerei verwischen lässt.

Populismus frisst Demokratie.

Geschrieben von Tobias

27. September 2008 um 16:32

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Alte Feindbilder

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Journalisten können keinen klaren Sieger des amerikanischen TV-Duells der Präsidentschaftskandiaten ausmachen.  Der BR-Korrespondent Klaus Kastan schreibt:

„Ich habe in die Augen von Wladimir Putin geblickt, und darin sah ich drei Buchstaben: KGB“, so McCain.

Die Achse des Bösen scheint für die Republikaner ein wenig an Wirkung verloren zu haben. Doch sind alte Feindbilder weniger populistisch?

Geschrieben von Tobias

27. September 2008 um 11:16

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Countdown

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Die Zeit läuft. Der Beginn der Klausurenphase, die bis Mitte November ihren Abschluss findet, beginnt mit Mathematik.

Countdown Mathematik

Geschrieben von Tobias

26. September 2008 um 13:20

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Isolationshaft

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Gefühlt abgeschnitten sein, der Pforte des inneren Kerns beraubt – taub taumelnd.

Einem Krebsgeschwür gleich scheint der Alltag – alles überwuchernd -, sich plündernd aller Eindrücke mich zu berauben – bis nichts, kein Hauch von Stimulation an mein Inneres reicht.

Verarmt im Räderwerk wiederkehrender Rituale; die wenigen freien Minuten sind auf rigorosen Rückzug bedacht. circulus vitiosus.

Wie breche ich den Bann jenes Teufelskreises?

Geschrieben von Tobias

25. September 2008 um 16:56

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Hoppipolla

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Die in den  Videos der isländischen Band Sigur Rós anklingenden Akzente überraschen mich immer wieder.

via popnutten

Geschrieben von Tobias

25. September 2008 um 15:57

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