Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Archiv für Juli 2008

Auf weitere

ohne Kommentare

<![CDATA[

Frau und Herrn Blog-Ha.us wünsche ich weitere schöne, gemeinsame Jahre.

Schönes Paar, die beiden.

]]>

Geschrieben von Tobias

31. Juli 2008 um 04:38

Veröffentlicht in friends

Getaggt mit , ,

self.flooding?

ohne Kommentare

<![CDATA[


In lesenswerten, selbstironischen Worten beschreibt Johnny Haeusler die Auswirkungen des mehr oder minder übermäßigen Gebrauchs des Internets.

Blame it on the internet?

Tatsächlich ist die zunehmende Komplexität und die aus ihr resultierende Flutung, ein Seiteneffekt der durch den Gebrauch von Massenmedien zu beobachten ist.

Der im Internet verfügbare Hypertext erhöht zweifelsohne die Gefahr des Verlustes des roten Fades, etwa bei einer Recherche und zwingt den Suchenden zu einer ständigen Überprüfung der Referenz und des Kontextes, in welchem die Referenz eingefügt wurde. Und auch wenn so mancher eifrige Zapper in hunderte von Fernsehkanälen verloren scheint mag er sich doch nicht diesen Fragen gegenübersehen.

Zahlreiche im Rahmen des Web 2.0 aufgetretenen Dienste tragen nicht gerade zur Durchdringbarkeit des weltweiten Dschungels bei. Sie verleiten Benutzer sogar zur Erzeugen von Armeen an Benutzerkonten, auch wenn Bestrebung wie OpenId dem entgegen zu wirken versuchen.

Faktisch stellt diese Flutung uns vor der unangenehme Anforderung der disziplinierten Selbstorganisation, wenn wir denn diese Überangebot nun immerhin “semi-professionell” nutzen wollen. Nicht nur die Verwaltung des eigenen Sammelsuriums an Feeds will bewältigt werden, sondern auch Podcasts wollen angehört und heruntergelanden werden.

Immerhin habe ich mich aus der Welt der Mircoblogs ferngehalten und habe weder ein zweites Leben begonnen noch bin noch nicht fantastische Fantasywelten eingetaucht.

Die Kunst der Stunde liegt offenbar in der Selektion verborgen, denn ein Überangebot bedeutet freie Wahl. Mit Freiheit beginnen sich Menschen ohnehin erst und wenn überhaupt nur schwer anzufreunden.

In einer Freiheit ist auch ein Nein erlaubt.

]]>

Geschrieben von Tobias

30. Juli 2008 um 07:00

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit , , , ,

Edit-Wars

ohne Kommentare

<![CDATA[

„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“
Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO, Artikel 18

Die hohe Maxime der Neutralität bringt die deutschen Wikipedia vor allem im Hinblick auf Religionsgemeinschaften immer wieder in Nöte.

Erstaunlich, wie bemüht in dem Qualitätsforum um einen kritischen Abschnitt für den Artikel über die Zeugen Jehovas gerungen wird.

Viele Anhänger dieser liefern sich erbitterte Edit-Wars, nicht nur mit sogenannten Abtrünnigen sondern auch mit kritischen Editoren.

Dieser Kleinkrieg um die Aufrechterhaltung des eigenen Bildes oder gar Schaffung eines positiven in der wie auch immer gearteten Netzöffentlichkeit mag eine gewisse Botschaft in sich tragen, die trotz allem Bemühen in Toleranz befremdlich wirkt.

Nun ist das Internet nicht immer die beste Plattform für würdige Diskussionen, vielleicht eine mit deren Umgang wir uns erst vertraut machen müssen. Ein Diskurs ist in einer immer pluralistischeren Gesellschaft mit Sicherheit nicht immer eine einfache Angelegenheit.

Bezeichnend aber, dass alle Hinweise auf die Einstellung der Zeugen zur Homosexualität und sonstiger ihren Doktrinen widersprechenden Verhaltensweisen in der aktuellen Version des Artikels verschwunden sind.

]]>

Geschrieben von Tobias

29. Juli 2008 um 09:21

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit ,

engine x

mit einem Kommentar


Mythopoeia erzeugt seit einiger Zeit unkontrolliert neue Feed-Updates, so dass Feed-Abonnenten, z.B. mittels GoogleReader mit zahlreichen mehrfachen Aggregationen des selben Artikels überflutet werden.

Ich beobachte das Problem seit einiger Zeit, habe mein Blog selbst abonniert.

Im der Google Group der von mir verwendeten Blog-Engine Mephisto ist das Problem seit längerem bekannt. Vermutlich hängt es mit dem von mir verwendeten WebServer Apache2 zusammen.

In Anbetracht, dessen wollte ich auf nginx migrieren, welcher in Zusammenarbeit mit Thin nicht nur bessere Performance hätte, sonder womöglich auch das Problem lösen könnte.

Leider unterstützt nginx keinen Alias (/blog) in Verbindung mit URL-Rewrites, die in einem Blog allerdings vermeintlich sind, wenn zum Beispiel lesbare permalinks erzeugt werden sollen.

In der Konsequenz könnte das bedeuten, dass Mythopoeia bald unter !http://blog.tradem.name/ (Virtual Host) zu finden wäre, anstelle des Alias /blog.

Geschrieben von Tobias

28. Juli 2008 um 12:56

Veröffentlicht in Uncategorized

Getaggt mit , ,

Mathematische Perspektive

ohne Kommentare

<![CDATA[

xkcd – A webcomic of romance, sarcasm, math, and language vermittelt mathematisch Verhaltenen, Personen wie mir, deren offenkundige Denkweise auf nachhaltige Weise:

]]>

Geschrieben von Tobias

27. Juli 2008 um 20:02

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit ,

XXY

mit einem Kommentar

Rätselhafte Seltenheit fasziniert uns. Manchmal erzeugt allerdings eine zuweilen penetrante Sensationsgier, deren Stilblüten von sogenannten Freakshows, Kuriositätenkabinetts bis hin zu lähmenden Massenaufläufen bei mehr oder weniger spektakulären Unfällen reichen.

Alex ist fünfzehn und fühlt sich von ihre Umwelt zu einem Freak, einem Monster reduziert.

“Sie” wirkt auf den erste Blick weiblich, ist aber ebenfalls mit einem Penis ausgestattet.

Intersexualität: so der offizielle Fachbegriff, denn die Begriffe Zwitter oder Hermaphrodit gelten als nicht ganz korrekt, für diese seltene, biologische Varianz bei der die Bestimmung des biologischen Geschlechts anhand nicht eindeutig zuweisbarer, klassischer Merkmale gegen die Heteronormativität zuwider läuft.

Die argentinische Produktion XXY gelingt es ohne großartigen Voyeurismus die unglaublichen Extreme des Gefühlsleben eines Menschen in Ansätzen zu transportierten, welcher mit einer Umwelt zu kämpfen hat, die sowohl die eigene Seltenheit bestaunen als auch korrigieren möchte, das heißt den Vorstellungen einer wie auch immer gearteten Norm anzupassen.

Die sensible um Gleichgewicht bemühte Inszenierung räumt dem Zuschauer die Gelegenheit ein, die Komplexität einer solchen Zerrissenheit, die weniger aus dem eigenen Selbst als aus dem Vergleich mit den anderen entstehen mag, zumindest oberflächlich zu erahnen.

Selbstverständlich geschieht dies nicht ohne dramatische Wendungen, denn als sich Alex Álvaro, dem Sohn des sie “begutachtenden” Chirurgen zuwendet, und ihn verführt, gerät die sexuelle Identität beider Jugendlicher ins wanken.

“Du kannst Sie nicht lieben. Sie ist zu viel für dich.”

Die Worte des besten Freundes der offenbar Heimatlosen, die er am Lagerfeuer an den introvertierten Álvaro richtet, der selbst seine Erlebnisse in Zeichnungen verarbeitet und auf die von ihrem inneren Aufruhr zeugenden Bilder stößt.

Eine besondere Rolle kommt in dieser Geschichte der energische Vater zu, der sich für sein Kind einsetzt und ihm selbst die Entscheidung überlassen will. Er steht im Gegensatz zum Vater von Álvaro, der einzig darüber froh zu sein scheint, dass sein angeblich untalentierter Sohn nicht schwul ist – ohne genau zu wissen.

XXY endet offen, blendet die Entscheidung der 15jährigen einer Operation betreffend aus. Das bewahrt den Film nicht nur von einer allzu großen Moralität, der nur mehr das Fragment einer Tragödie zu zeigen scheint.

Vielleicht wäre es an der Zeit mit den alten Vorstellungen zu brechen, die uns Sexualität als ein Konstrukt des Dualismus zwischen Mann und Frau darstellen.

Womöglich bestünde dann für all diejenigen, die ein solches Schicksal real erleben müssen, mehr Hoffnung auf Akzeptanz.

Geschrieben von Tobias

27. Juli 2008 um 18:17

Veröffentlicht in movies

Getaggt mit

Bombardement

ohne Kommentare

<![CDATA[


Sie und ich: im Mezzo. Der seit Tagen ausbleibende Sonnenschein sollte uns an jenem Spätnachmittag zu unserer Freunde beschieden sein – endlich.

Diana, die ebenso einen von Stress und der Ansteckung mit Unruhe anderer geprägten Arbeitstag erleben durfte, lächelte mich an einem vermeintlich angenehm wirkenden Tisch auf der Terrasse des Hause an.

Nachdem wir beide dem Frust des Alltages hinter uns ließen, waren wir bald in jene Gespräche vertieft, die wir scheinbar nur mit wenigen uns Anvertrauten auf eine solche Weise führen.

Nicht weiter verwunderlich, dass wir, als etwas von dem über uns thronenden Baum gefallen zu sein schien, ungestört in unser Unterhaltung fortfuhren, lediglich unterbrochen von meiner ironischen Bemerkung, der Baum spucke mich an, ohne dabei dieser intuitiven Ahnung folgend weitere Schlüsse zu ziehen.

Eine Stunde später bemerkte Diana, die Hinterlassenschaft des vom Baum Gefallenen am Kragen des Longsleeves, dass ich an jenem Tag trug.

Ferner bemerkte ich eine weitere Verschmutzung auf der dem Rücken zugewandten Seite meines Rucksacks, worauf Diana, sich der Komik dieser Situation bewusst, immer wieder laut auflachte.

Wahrscheinlich trugen die von Ekel und jener Fassungslosigkeit gezeichneten Gesichtszüge meiner Person zum Witz des Moments bei.

Nach einer provisorischen Reinigung des Kleidungsstücks, so mag der geneigte Leser vielleicht meinen, hätte ich aus Schaden klug geworden, einen anderen Tisch aufsuchen können. Stattdessen bevorzugten Diana und ich in naiver Gelassenheit zu bleiben und bestellten gekühlte Getränke.

Es dauerte nicht lange, da landete ein weiteres mit allerlei Krankheitserregern verseuchte Geschenk unseres gefiederten Freundes, der von Diana entdeckt den unmittelbar entfernten Leitungsmast offenbar als eine Toilette auserkoren hatte, direkt auf meiner Hand.

Ferner bemerkte ich ein weiteres Erbe, welches sich schwimmend in meiner Cola ebenso förderlich auf die Anregung des nun mehr nicht mehr zu leugnenden Ekelgefühls auswirkte.

Aus dieser Empfindung heraus war es mir unmöglich Zugang zu dem Humor jener Konstellation zu finden, welcher durchaus periodisch Dianas Gelächter provozierte.

Humor ist bekanntlich eine gute Strategie um Unangenehmen zu begegnen.

Nachdem wir einen anderen Tisch ausgewählt und ich eine neue Cola auf Kosten des Hauses genießen konnte, dauerte es nicht mehr lange bis ich grinsend diesem Nachmittag in der Überwindung jenes Ekels eine gewisse Unvergesslichkeit abgewann.

]]>

Geschrieben von Tobias

25. Juli 2008 um 06:16

Veröffentlicht in friends

Getaggt mit ,

Kamerardschaft

ohne Kommentare

<![CDATA[

In einer mir vertrauten Dynamik vollzieht sich der Wandel im Leben meines Bruders.

Nachdem auch er jene Gestade verließ, die unsere beiden Geister stets, wie wir heute wissen, in einer gewissen Stase verharren lies, scheint er nun die Schwelle ungeahnter Möglichkeit im Zuwachs von Wissen und Erfahrung in der Weise eines Pioniers, eines Forschers zu überschreiten.

Mezzo, am vergangen Montag Abend. Wir beide in der Reflexion jüngster Ereignisse, im geseitigten voneinader berichten vertieft, uns der gemeinsamen Vertrautheit erinnernd, bei einem Gläschen Wein unter geschäftig wirkenden Gästen und Kellern.

Eine besondere Verbindung, zwischen uns. Und die Freude zu jener Kameradschaft alter Zeit zurückzufinden, gleich welche Distanzen in Kurzzeitigkeiten existiert haben mögen.

Seine Augen leuchteten, als er von künftigen Plänen und Träumen berichtete und ich erkannte: wie wertvoll seine Sichtweise unserer beider Vergangenheit.

Das Bild, welches wir als letztes betrachten, als ich die letzten Reste eines Mojito aufsog, wie ein Spiegel unser beider Zuwendung zu den tiefen Gedanken früher nie gekannter Liberalität.

]]>

Geschrieben von Tobias

24. Juli 2008 um 07:40

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit ,

Paris online

ohne Kommentare


Zu leugnen Ric, seit Anfang Juli in Paris, fehle mir, fiele mir schwer – wäre sinnlos.

Als einem Mensch, der sich die romantische Bindung zu einer geliebten Person permanent vergegenwärtigt, wohl auch, weil es an seiner Stelle lange Zeit ein solcher Mensch fehlte, ist mir das Verbergen des Vermissens schwerlich möglich.

skype_ric_1-1

Heute hatten wir die Gelegenheit das erste Mal miteinander zu chatten.

Via Skype genossen die entstandene Illusion von Nähe so sehr, dass wir beschlossen dies morgen zu wiederholen.

Geschrieben von Tobias

22. Juli 2008 um 21:36

Veröffentlicht in Uncategorized

Getaggt mit , ,

Greenwashing

ohne Kommentare

<![CDATA[

„CARBON GROVE – Jeder Baum zählt“ ist ein Dienst, der Sie regelmäßig daran erinnert, CO2 zu reduzieren

Carboon Groove : eine nette Greenwashing-Kampagne – Sponsor ist Microsofts Internet Explorer 7.

Wie viel CO2 der neue Browser wohl erzeugen mag?

]]>

Geschrieben von Tobias

22. Juli 2008 um 07:07

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit