Abschied
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Markus Barth, Urlaubsvertretung von Stefan Niegemeier, berichtet, dass Bill Gates etwas in seinem Leben schaffen will, für das ihn niemand hasst.
Seit meinem achten Lebensjahr benutze ich unter anderem Microsoft Produkte, war als kleiner Junge MS-DOS Veteran und fluchte schon damals über die Unzulänglichkeiten jenes Betriebssystems. Obwohl Windows 95 dann Verbesserungen mit sich brachte, waren Abstürze die Regel, vor allem der geneigte Spieler wurde immer wieder auf eine harte Probe gestellt.
Mit XP verbesserte sich die Lage erheblich. Doch inzwischen war ich in an meinem Arbeitsplatz – sofern möglich – auf Linux (Fedora) umgestiegen und von OS X angetan.
Microsoft verstand es halbherzig umgesetzte Innovationen anderer gut zu vermarkten – bis heute.
Nun möchte ich Mr. Gates soziales Engagement nicht schmälern. Die Art und Weise, wie er von einigen Medien nun aber glorifiziert halte ich für übertrieben. Der gute Mann mag um einiges ironischer mit den nahezu religös ausgefechteten Grabenkämpfen zwischen den verschiedenen Betriebssytemwelten umgehen, als das allgemein bekannt ist.
Doch ist Windows sicher nicht die größte technologische Innovation der letzen Jahre. Es ist schlichtweg nur die am weitesten verbreitetste.
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