Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Vexille

Hinterlasse einen Kommentar »

<![CDATA[


Japanische Anmies sind bekannt für düstere Zukunftsvisionen. Vexillie, der ähnlich wie Final Fantasy zu einem großteil einer Renderfarm entsprungen zu sein scheint, zeichnet eine solche Schreckensvision auf den heimischen DVD-Player.

Obwohl die Geschichte zu Anfang sehr schleppend zu wirken scheint und die Charaktere in den ersten Filmminuten etwas hölzern agieren, beginnt der Film nach dem Vorspann nicht nur an Spannung und Fahrt zu gewinnen: die Charaktere werden sympathischen und werden dem Zuschauer lieb.

Hierbei liegt der Focus mehr auf den beiden weiblichen Figuren, die Männer in dem Film wirken tatsächlich – mit Ausnahme der tragischen Figur des kleinen Jungen – distanziert, die Antagonisten erscheinen im Gegensatz dazu noch flacher.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Japan wurde aufgrund geächteter kybernetischer Forschung aus der UNO ausgeschlossen, die Insel hat sich daraufhin komplett selbst isoliert. Ein elektromagnetisches Feld verhindert Spionage und dennoch beliefert ein japanischer Großkonzern die restliche Welt mit hochentwickelter Robotertechnologie.

Ein SWAT-Team wird mit der Infiltration beauftragt; das Schutzschild soll durchbrochen werden. Deren Mission scheitert bringt aber eine düstere Vision ans Tageslicht, deren Verwirklichung es zu verhindern gilt.

Der Animie zitiert aus zahlreichen anderen Science Fiction: die Sandwürmer aus Dune, Frankenstein, Cyberviren, die sehr an die Nanosonden der Borg erinnern und jede Menge Mad Max.

Vexille bleibt für mein Empfinden hinter den Filmen aus der Feder von Isao Takahata zurück, kann auch nicht an den überragenden Ghost in the Shell anknüpfen.

Optisch ist Vexille allemal ein Genuss.

]]>

Geschrieben von Tobias

29. April 2008 um 07:53

Veröffentlicht in Allgemeines

Verschlagwortet mit ,

Eine Antwort schreiben