Metal Free Party
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Vergangen Samstag feierte Karsten eine Metal Free Party in Bremen. Der großgewachsene, schlanke Skater hatte vor zwei Jahren einen folgenschweren Unfall, während er von seinem Board in einer Pipe stürzte und sich das Bein brach.
Die Fraktur des Oberschenkelknochens wurde mit einer langen Eisenschiene und mehren Schrauben in seinen Knochens eingebracht.
Enrico und Karsten, die sich seit ungefähr zwei Jahren kennen, unterhielten sich angeregt und mit einem Leuchten in den Augen, welches nur die Gesichter jener Menschen umhüllt, deren Wiedersehen ihnen zu Herzen geht.
Karsten, der uns mit seinen leuchtenden Augen empfing, erklärte uns umgehend, wir seien die “Zweiten”. Als dann der Abend seinen Lauf nahm und die geladenen Gäste vollzählig schienen verlagerte sich die Party in die Küche.
Die Musik: erfreulicherweise unschwul, will heißen: keine Chartbreaker, kein Rosenstolz, keinerlei Bitch-Music – ohne den Musikgeschmack anderer abwerten zu wollen.
Fotographien an der Wand unterstrichen eine dem Gastgeber offenbar lieb und teuer gewordene Sportart: Skateboarding. Der Unfall änderte dies nicht.
Skaten: als Teenager ein Traum, doch scheitere er an meiner Angst vor Stürzen, bösen Schürfwunden und Knochenbrüchen. Mein Gleichgewichtssinn wie nicht dafür gemacht.
Karsten, der Skateboarding als Lebensgefühl, nicht als Jugendbewegung empfindet erzählt mit leuchtenden Augen von diesem Sport.
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