Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Archiv für April 2008

Project Chanology

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Ric machte mich gestern auf einen Beitrag des ARD-Magazins Polyux aufmerksam, welches auch über deren Blog verfügbar ist:

<embed align="middle" width="320" height="278" type="application/x-shockwave-flash" quality="best" scale="exactfit" src="http://www.polylog.tv/static/modVideocast/videoPlayer.swf" flashvars="v=http%3A%2F%2Fwww.polylog.tv%2Fstatic%2Fsites%2Fvideothek%2Fmedia%2Fscientology.mp4.flv&i=http://www.polylog.tv/static/sites/videothek/media/Anonymous-der-Angriff-auf-Scientology.thema.jpg”>

scientology @ www.polylog.tv/videothek

Die Gruppe Anonymous hat vor kurzem in ihrem Feldzug gegen die Church of Scientology kürzlich tatsächlich Taten folgen lassen.

Die Vorgehensweise der offenbar meist aus jungen Aktivisten bestehende Gruppierung mag zuweilen vielleicht radikal erscheinen.

Die Dimension aber, die diese Gruppe entwickelt hat ist eine neue, insbesondere in der Geschwindigkeit in der sie sich sich organisiert hat. Handelt es sich tatsächlich um eine Erscheinung des Cyberterroismus, wie ihn das Oper beschreibt, das Feuer mit Feuer Information mit Information bekämpft?

Scientology wird hierzulande von unterschiedlichen Richtungen aus unterschiedlichen Motiven heraus kritisiert.

In Ermangelung mir vorliegender Fakten möchte ich allerdings zu bedenken geben, dass auch die Vertreter der Doktrin, der ich jahrelang ausgesetzt war, in der Vergangenheit immer wieder die Internetauftritte ehemaliger Mitglieder mit den rechtlichen Mitteln beschnitten haben – einstweilige Verfügung.

Gängige Praxis, demnach?

Ferner sei allerdings darauf hingewiesen, das organisierte Minderheiten allzu gerne von Mythen umrankt werden, dass gegenseitige Feindbildprojektion eine objektive Einschätzung erschweren und die bereits vorhandene Unschärfe zusätzlich verschleiern, dass Information allzu gerne instrumentalisiert wird und allen das Unbekannte stets Angst einzuflößen vermag.

Die Zeit wird zeigen, was aus diesen gegeneinander strömenden Bewegungen erwachsen wird.

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Geschrieben von Tobias

29. April 2008 um 11:12

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Vexille

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Japanische Anmies sind bekannt für düstere Zukunftsvisionen. Vexillie, der ähnlich wie Final Fantasy zu einem großteil einer Renderfarm entsprungen zu sein scheint, zeichnet eine solche Schreckensvision auf den heimischen DVD-Player.

Obwohl die Geschichte zu Anfang sehr schleppend zu wirken scheint und die Charaktere in den ersten Filmminuten etwas hölzern agieren, beginnt der Film nach dem Vorspann nicht nur an Spannung und Fahrt zu gewinnen: die Charaktere werden sympathischen und werden dem Zuschauer lieb.

Hierbei liegt der Focus mehr auf den beiden weiblichen Figuren, die Männer in dem Film wirken tatsächlich – mit Ausnahme der tragischen Figur des kleinen Jungen – distanziert, die Antagonisten erscheinen im Gegensatz dazu noch flacher.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Japan wurde aufgrund geächteter kybernetischer Forschung aus der UNO ausgeschlossen, die Insel hat sich daraufhin komplett selbst isoliert. Ein elektromagnetisches Feld verhindert Spionage und dennoch beliefert ein japanischer Großkonzern die restliche Welt mit hochentwickelter Robotertechnologie.

Ein SWAT-Team wird mit der Infiltration beauftragt; das Schutzschild soll durchbrochen werden. Deren Mission scheitert bringt aber eine düstere Vision ans Tageslicht, deren Verwirklichung es zu verhindern gilt.

Der Animie zitiert aus zahlreichen anderen Science Fiction: die Sandwürmer aus Dune, Frankenstein, Cyberviren, die sehr an die Nanosonden der Borg erinnern und jede Menge Mad Max.

Vexille bleibt für mein Empfinden hinter den Filmen aus der Feder von Isao Takahata zurück, kann auch nicht an den überragenden Ghost in the Shell anknüpfen.

Optisch ist Vexille allemal ein Genuss.

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Geschrieben von Tobias

29. April 2008 um 07:53

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Manic Monday

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Ein Tag der heute unter keinem Stern zu stehen scheint.

Zu allem Überfluss ist mein Geldbeutel – inklusive Personalausweis, Bahn-Card und AOK-Karte – spurlos verschwunden.

Offenbar gestern verloren.

Update: Das nennt man Glück im Unglück: Er ist soeben wieder aufgetaucht. Puh!

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Geschrieben von Tobias

28. April 2008 um 16:38

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Keys

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The Keys to Your Life


Anything good in your life comes from seeking balance and unity.

You are a flexible shapeshifter who has the skills to survive in any situation.

Anything bad in your life comes from not giving enough… or giving too much.

Remember to not be stingy with others. But also remember not to give to the point of exhaustion.

The Keys To Your Life

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Geschrieben von Tobias

28. April 2008 um 06:07

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Spendenaktion

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Mr. Manniac ruft auf seinem Blog dazu auf für seine Reise Kilometer zu spenden. Für einen guten Zweck, gerne caritativ.

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Geschrieben von Tobias

26. April 2008 um 06:56

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Flammkuchen

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Tote Zigaretten auf vernarbtem Asphalt und ein Hauch von Frühling in der Luft.

Kröpke: Sie haben einen Stand errichtet. Gedruckte Doktrin, Wasser Basar ewigen Lebens.

Gesichter zahlreicher, junger, älterer und sehr alter Menschen gleitet an mir vorbei wie Insektenschwarm. Die Buchhandlung, die ich betrat wurde Wartezimmer bis sie erschient.

Mehr Zeit zum Lesen, mehr Zeit für Freunde haben, mehr Zeit in das Sein zu fließen: Mag sein, dass der Lebensgeister weckende Frühling wie eine sich nun öffnende Tür das Erkennen jenen Umstandes beleuchtet, denn die vergangene Zeit zog an mir vorüber, war dennoch nicht verloren.

Eine gute Freundin, neben mir.

Freudestrahlendes Shoppen, geistreiche und humorvolle Gespräche, während wir von Außen betrachtet wahrscheinlich eher umherzuirren schienen.

Die ergatterte Beute trug sie – zurecht – stolz in einer großer Tüte aus Papier.

Und wenn wir miteinander redeten war es geben, nehmen und verstehen zugleich.

Die kleinen Worte, scheinbare Nebensätze sind es, die in ihrerer Präzession des Pudels Kern aushöhlen, mich berühren.

Diana ist dann wie eine Klavierspielerin, die stets kunstvoll den rechten Klang anschlägt.

Im Apollo Konzept essen wir Flammkuchen, rätseln über auf Leinwand projezierte Bands in den 1970ern populär und wundern uns über agressives, vollkommen überzogenes Balzverhalten freigelassener Großstatdgorillas in der Straßenbahn.

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Geschrieben von Tobias

24. April 2008 um 18:11

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Horizont

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Die Premiere des Herzrasen² Filmes naht.

Am 23. Mai werde ich nicht nur wegen einer Klausur in Deutsch – Thema: Homo faber – nervös sein.

Die Premiere erwarte ich voller Spannung, da ich den Film noch nicht gesehen habe.

Nachdem ich meine Geschichte vor annähernd drei Jahren veröffentlicht wurde veränderte sich mein Leben weiterhin mit rasanter Geschwindigkeit.

In dem angenehmen Licht der Frühlingssonne wurde ich heute für eine hiesige Zeitung interviewt – ein Artikel soll vor der Premiere des Films erscheinen, aufmerksam machen und sich generell mit dem Thema Coming Out befassen.

Augenscheinlich könnte der Verdacht einer Hexenjagd gegenüber der Doktrin erweckt werden, doch das ist nicht mein Bestreben.

Zeit ein Tabu zu berechen, Schweigen zu beenden.

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Geschrieben von Tobias

24. April 2008 um 18:03

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Metal Free Party

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Vergangen Samstag feierte Karsten eine Metal Free Party in Bremen. Der großgewachsene, schlanke Skater hatte vor zwei Jahren einen folgenschweren Unfall, während er von seinem Board in einer Pipe stürzte und sich das Bein brach.

Die Fraktur des Oberschenkelknochens wurde mit einer langen Eisenschiene und mehren Schrauben in seinen Knochens eingebracht.

Enrico und Karsten, die sich seit ungefähr zwei Jahren kennen, unterhielten sich angeregt und mit einem Leuchten in den Augen, welches nur die Gesichter jener Menschen umhüllt, deren Wiedersehen ihnen zu Herzen geht.

Karsten, der uns mit seinen leuchtenden Augen empfing, erklärte uns umgehend, wir seien die “Zweiten”. Als dann der Abend seinen Lauf nahm und die geladenen Gäste vollzählig schienen verlagerte sich die Party in die Küche.

Die Musik: erfreulicherweise unschwul, will heißen: keine Chartbreaker, kein Rosenstolz, keinerlei Bitch-Music – ohne den Musikgeschmack anderer abwerten zu wollen.

Fotographien an der Wand unterstrichen eine dem Gastgeber offenbar lieb und teuer gewordene Sportart: Skateboarding. Der Unfall änderte dies nicht.

Skaten: als Teenager ein Traum, doch scheitere er an meiner Angst vor Stürzen, bösen Schürfwunden und Knochenbrüchen. Mein Gleichgewichtssinn wie nicht dafür gemacht.

Karsten, der Skateboarding als Lebensgefühl, nicht als Jugendbewegung empfindet erzählt mit leuchtenden Augen von diesem Sport.

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Geschrieben von Tobias

22. April 2008 um 17:56

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Kettenbrief

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L_
OL

This is Schäuble. Copy Schäuble to help him on the way to the Überwachungsstaat.

[via: Der Dwarsloerper]

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Geschrieben von Tobias

22. April 2008 um 13:42

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Rette die Cheerleaderin, Rette die Welt

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In den 1990er Jahren war ich ein Fan von Mystery-Serien wie Akte X – auf den kommenden Kinofilm bin ich bereits gespannt – und Outer Limits, obwohl deren Inhalte nicht selten die Weltbild der Doktrin verletzen. Ebenfalls: Star Trek, ich war seit Next Generation ein treuer Anhänger, verlor aber bei Star Trek: Enterprise das Interesse.

Vor einigen Wochen entdeckte ich Heros. Aus Neugier sahen Enrico und ich einige Episoden.

Nur wenig später – offenbar die Inkubationszeit – waren wir beide infiziert.


Die miteinander verwobenen Charaktere werden gezielt zu einem Show-Down hingeführt, ähnlich der Machart einer Soap endete nahezu jede Episode mit einem offenen Handlungsstrang, dessen Auslösung der Zuschauer mit Spannung erwartet. Heros ist demnach solide konzeptioniert.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Serien über Superhelden zeichnet sich sie sich durch eine hohes Symphatiepotential gegenüber den Protogonisten aus. Niemand wird überflüssig, verzichtbar. Die Apathie gebührt von jeher den Antagonisten, selbst für diejenigen die im Zwielicht zu stehen scheinen. Einzig und allein den Erzfeind Sylar wünschte man sich als Serienkiller noch ein wenig tiefgründiger und subtiler

Größter Kritikpunkt dürften die doch recht blutig gestaltige Gewaltdarstellung sein, die sehr an einschlägige Comics erinnert.

Zack – der gute Freund der “Cheerleaderin” Clair ist übrigens ein ziemlich süßes Kerlchen – wie wir beide befanden. Der tragische Held Peter allerdings auch.

Enrico und mir hat die erste Staffel Spaß gemacht.

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Geschrieben von Tobias

21. April 2008 um 19:00

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