Archiv für Februar 2008
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Am Sonntag, den 09. März um 14 Uhr, findet ein Bloggertreffen im Café Safran statt.
Via Das Blog-ha.us
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Tagewerke
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Tagewerke: Ein Projekt, von Herrn Kid vorgestellt. Gratulation!
Ersetzen Blogs tatsächlich Tagebücher? Ich selbst führe ein separates Tagebuch, das mehr ein unzensierter Spiegel meiner Gefühle, Stimmungen ist.
Vielleicht bin ich noch nicht ganz bereit für jene Semi-Öffentlichkeit, vielleicht liebe ich es aber auch nur verschleiert mitzuteilen.
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Erinnerungen an einen Kinderspielplatz
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Ein Kinderwagen, der über die Bühne rollte.
Und Mutter die ihrerem Sohn den gelben Ball zuwarf, während die Schwester schaukelte.
Ein Bild aus glücklichen Tagen.
Bis der Prinz erwachte und sich in einer Horde rot gekleideter Frauen wiederfand. Das Ungeheuer, interpretiert.
Die Inszenierung der Oper Die Zauberflöte setzte auf leise Weise neue Akzente, betont die Mütterlichkeit der sternflammenen Königin aus der Perspektive einer Kinderphantasie. Dagegen wirkte der Weisheitstempel des Sarastros emotionsarm – ein Hort kühler Vernunft.
Die Arie der Königin bildete neben einigen Gesängen des Papagenos den musikalischen Höhepunkt dieser Oper aus der Feder Mozarts.
Regisseurin Elisabeth Stöppler lädt zu einer neuen Sichtweise einer Geschichte, in der sich augenblicklich weder eine gute noch eine böse Seite ausmachen lässt.. Dabei finden sowohl die komischen Aspekte des Stückes, als auch die tragischen Momente den Weg zum Licht.
Stefan Zenkl spielt den Papageno sehr ambitioniert, die Drei Knaben werden von Mitgliedern des Mädchenchors in Szene gesetzt. Einzig und allein die Sprechteile des Monostatos waren akustisch nicht immer einfach zu verstehen.
Weblinks
- Die Zauberflöte an der Staatsoper Hannover
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Klausurenfieber
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Nachdem Frau Erdbeerwelt – an dieser Stelle vielen Dank für das schöne Gespräch und den Tee – mit ihrer Fieberprognose am Ende unseres Treffens gestern sehr richtig lag, schrieb ich heute meine vorläufig letzte Klausur mit – zumindest – erhöhter Temperatur.
Anschließend lies ich mich zuhause in mein Bett fallen. Und schlief zwei Stunden.
Manchmal zelebriere ich eine Erkrankung: Taschentücherberge und unzählige Teebeutel begleitet von Musik zeugen davon.
Mit dem Ziel wieder schnell gesund zu werden. Und nicht das Klischee zu erfüllen, mir in meinen Kindheitstagen angedichtet.
Höchstwahrscheinlich werde ich nun doch das Hurricane Festvial wahrnehmen können.
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Shiva tanzt
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Während des düsteren Thrillers Michael Clatyon standen Ric und ich gebannt unter Spannung.
Die Skrupellosigkeit mit der einige Großkonzerne ihr Image bewahren und sich selbst von Schadensersatzklagen bewahren möchten nimmt in diesem Film eine gespenstische Omnipräsenz ein. Heerscharen von Anwälten wirken wie die Soldaten solcher Kriege.
Michael Clayton (George Clooney) ist einer dieser Gladiatoren, ein Müllmann der Unstimmigkeiten beseitigt. Der wichtigste Mann seiner Kanzlei, ohne selbst Partner zu sein.
Einer seiner langjährigen Kollegen, Arthur Eden (Tom Wilkinson), dreht während eines monumentalen Verfahrens durch; nun beginnt für Clayton die Reise, die ihm während seiner Versuche seinen Freund zu bewahren, seiner Ermittlungen und seiner Flucht näher zu seiner eigenen inneren moralischen Instanz führen. Innerhalb dieses kühlen, legeren Anwalts lebt die ambivalente Seele eines fürsorglichen Vaters, eines Möchtegern-Wohltäters und die eines Spielsüchtigen. Tatsächlich scheint Clayton das Pokern in seinen Berufstand erhoben zu haben.
Seine Gegenspielerin Karen Crowder (Tilda Swinton) mimt die Rolle der Übeltäterin sehr dezent und niemals offenkundig einer Schublade zugehörend. Die Welt der Anwälte als Welt des Zwielichts, in der die Rechtsabteilungen der Konzerne auf ihre Schachfiguren zurückgreifen.
Obwohl dieser fesselnde Thriller als moralisches Lehrstück bezeichnet werden könnte, scheint er dabei weniger den Zeigefinger zu heben, als die Darstellung einer Kausalkette zu sein, ein Teufelskreis aus dem Clayton letztendlich den Ausweg sucht.
Weblinks
- Kritik: FILMSTARTS.DE
- Ein Satz verkauft den Film: blog.peter-noster.de
- Shiva: Wikipedia
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In Klausur
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Am morgigen Tage steht eine Klausur in Geschichte an, deren Inhalt ein Thema zum Gegenstand hat, dessen Emotionalität wir aus Kostengründen gerne zu verdrängen wagen.
Am Donnerstag steht die letzte Klausur in Latein an.
Stammformen in allen drei Formen – inklusive Partizip, dessen Übersetzung sich als eine spannende Angelegenheit erweisen kann.
Zu wirr daher meine Gedanken – morgen mehr.
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Verregnet reflektiertes Lichtermeer
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Obwohl der Film My Blueberry Nights von Wong Kar-wai einen interessanten Blick auf das amerikanische urbane Leben wirft und dabei die Nacht zum Tage erhebt, stahl sich das Gefühl einer gewissen kalten Eindimensionalität nicht davon.
Nora Jones mimt die verletzte und verlasse Großstädterin anfangs glaubhaft, deren Figur verliert aber im Laufe des Filmes. Die Frage, ob der Kontrast zu dem kurzen, aber durchaus lohnenden Auftritten von Rachel Weiz liegt ist schwer zu beantworten. Christopher Champel drückt sich wie folgt aus:
“The main attraction is the prominence of Rachel Weisz, who is being capitalized on for her recent Oscar win.“
Der Film spiegelt die Optik einer metropolen Nacht, ertrunken im elektrischen Lichtsmog, welcher sich in den Regenpfützen spiegelt, die nassen Asphalt bedecken.
Jude Laws Rolle bietet ihm leider wenig Raum, der ewig Wartende am Hörer.
Am Ende ein Kuss. Als dieser das Ende dieses Streifens markiert, habe ich Portmanns Auftritt schon wieder vergessen.
Wie eine Erinnerung an eine regenreiche Stadt, veloren zwischen Traum und Schlaftrunkenheit.
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Lektionen
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Paart sich falsche Rücksichtname Zurückhaltung mit allerlei MIssverständnissen und übernimmt Nicht-Kommuniktion das Ruder können die Folgen verherrend sein.
Wichtig ist der Moment indem das Ruder mit vereinten Kräften herumgerissen wird, um rechtzeitig eine Wende einzuleiten.
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love earth
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Atemberaubende Bilder eines kosmischen Kleinods – nicht ohne politische Botschaft.
Den Dokumentation meiner Kindheitstage und denen, die ich in den späten 90er Jahren des vergangen Jahrhunderts sah lag die Protokollierung des Tötens näher.
Welche eine Abwechselung die BBC-Dokumentation Unsere Erde darstellte.
Humorvolle Szenen, zärtlich gefilmt lassen den Zuschauer für und mit diesen Tieren empfinden und Kinderlachen durch den Kinosaal selten verhalt.
Schützenwertes Weltenschiff Erde, bewahrenswertes Tierreich, für den das Schicksal des Eisbären zum Symbol, das Streichen des Lux durch die Wälder gleich lyrisches Gedicht wird.
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Malcom for Hurricane 2008
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Malcom, Autor des Blogs Eye Said It Before wünscht sich exklusive Berichterstattung für das kommende Frühlingsfest Andershöhrender Festival.
So viel Pressefreiheit muss sein.
Höchstwahrscheinlich werde ich im Gegensatz zu Frau Erdbeerwelt dem Hurricane 2008 nicht beiwohnen können.
Sigur Rós, Tocotronic und Radiohead – höhrenswert, sehenswert.
Malcom hingegen drücke ich die Daumen.
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