Archiv für Dezember 2007
Öl ins Feuer gießen
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Der Online-Auftritt der ZEIT hat einen Artikel über die Totalitäre Religion veröffentlicht.
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Die Entdeckung der Langsamkeit
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Der Jahresrückblick säumt. Ursächlich sind die anhaltenden Umzugs- und Renovierungsarbeiten in meiner ehemaligen Wohnung – mein (ehemaliger) Mitbewohner verlässt er heute und im Laufe des morgigen Tages unseren Außenposten in der Südstadt.
Bis zum Monatsende gibt es noch einiges zu tun. Vier Räume müssen noch gestrichen werden.
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Leserückblick
Folgenden Büchern habe ich mich im Jahre 2007 gewidment:
- Unterwegs zu Swann
- Das Bildnis von Dorian Gray
- De profundis
- Nichts an dir ist verkehrt.
- Ich traue meiner Wahrnehmung. Sexueller und emotionaler Missbrauch
- Gottesvergiftung
- Der zerbrochene Krug
- Im Schatten junger Mädchenblüte
- Emilia Galotti
Unverkennbar das Jahr in dem ich mich intensiv mit Proust und Wilde beschäftigte.
Zwischen Welten
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In den vergangen Tagen war ich mit Kisten schleppen, Schränke zerlegen beschäftigt. Vor drei Stunden habe ich mein Zimmer fertig gestrichen. An seiner Stelle muss man nochmal drüber.
Derzeit nächtige ich bereits in meinen neuen WG-Zimmer. Internet als auch einige andere Kleinigkeiten befinden sich noch in alten WG.
Heute Vormittag: Einen Nachsendeantrag besorgt.
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Frohe Weinachten!
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Verspätet wünsche ich allen Lesern fröhliche Weihnachten und schöne Festtage im Kreise der Liebsten.
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Abseits gedrängt
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Jene Zeit ohne Vorwärtsbewegung wirkt, weil sich die Summe der zu erledigenden Tätigkeiten bis ins Unendliche potenzieren, wie eine Variable in der Verdrängung vom eigentlichen Kurs, dem ich heute ferner scheine als zuvor.
Mir fehlt Zeit und Kraft für das Innigste, Teuerste und unbeschreiblich Schöne. Und bleibe die aschgraue Stadt durch die der Wind der Leere fegt. Höre sein Rauschen.
Das neue Jahr kauert noch leise hoffnungsschimmernd in der Pforte des Wandels.
Und ich treibe zeitverloren wie ein gehetzes Tier durch den Wahnsinn dieser Tage.
Dagegen: Aufbäumen, sich aufbäumen gegen den Strom und endlich ohne Klage werden wer ich bin.
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Happy Birthday
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Hoch soll er Leben!
Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag lieber Kevin.
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Lazy Eyes
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Retro, zumindest ein bischen. Der Song Lazy Eyes von den Silversun Pickups geht ins Ohr.
Ebenso Pin von den Yeah Yeah Yeahs. (via Das hermetische Café.)
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Wrapped
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In zwanzig Kisten verpackt. Bücher, Klamotten, Habseligkeiten.
Es hätte heute noch nicht sein sollen. Noch nicht. Der Schlüssel zur neuen Wohnung fehlt mir noch.
Ich hoffe die nächsten Wochen verläuft alles fristgerecht.
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Von Löwen und Lämmern
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Im Augenblick mehren sich die Verdachtsmomente einige Elemente unserer gegenwärtigen Regierung könne auch hierzulande die Terrorangst, die Europa nach einigen Anschlägen und entsprechenden Versuchen auf europäischen Boden zumindest als reale potentielle Gefahr erreichte, instrumentalisieren.
Von Löwen und Lämmern mag daher ein passender, vielleicht auf seine Weise überfälliger Hollywood-Streifen sein.
In drei parallel erzählten zusammenhängenden Handlungssträngen wird dem Publikum eine mögliche Ist-Perspektive der politischen und gesellschaftlichen “Lage der Nation” gewährt.
Janine Roth, gespielt von Meryl Streep, interviewt den ehrgeizigen Senator Jasper Irving (Tom Cruise). Letzterer versucht, die hochdekorierte Journalistin mit einem informationspolitschen trojanischem Pferd vor den Karren zu spannen, dies wird im Laufe der immer wieder eingeblendeten Szenen schnell ersichtlich.
Derweil gibt sich Stephen Malley (Robert Redford), Professor für Politikwissenschaften, redlich Mühe seinen Studenten Todd Hayes von einer engagierten Einstellung zu überzeugen, da er das in ihm ruhende Talent fördern möchte. Im Laufe der Dialogszenen wird der Zusammenhang zwischen seinen beiden Ex-Studenten und dem Senator ersichtlich.
Der immer wieder gezeigte Einsatz im Hoheitsgebiet der Taliban scheitert letztendlich an einer ungaren und wenig durchdachten Strategie.
Sowohl Malley als auch Irving beziehen sich immer wieder auf das Imperium Romana, dass sie mit ihrer eigenen Nation gleichsetzen. Malley wendet die Metapher negativ an, Irving möchte angebliche römische Eroberungsstrategie in Afghanistan verwirklicht sehen. Malleys Student hingegen schwärmt von dem politphilosophischen Gerüst, dass die Griechen bietenden und die anfänglich Gegenstand der Vorlesungen waren.
Der Titel des Films stammt aus dem Zitat eines deutschen Soldaten, der britische Soldaten als Löwen und Lämmern verspottete, ersteren allerdings seine Hochachtung zollte.
Den merkwürdigen Nachgeschmack des Redford-Filmes habe ich auch noch während der Tippens meiner Gedanken, obwohl ihn vor einer Woche zusammen mit Freunden im Kino sah.
Die patriotischen Einschübe und die Oberflächlichkeit bei der Suche nach einer Antwort für die vergangen sechs Jahre vermischt sich mit dem guten Spiel der Hauptdarsteller und der Mühe, die in Authentizität investiert.
Scheinbar polarisiert der Streifen die Gemüter stark. Auf der Seite der Rotten Tomatos
schneidet er schlecht ab, auch das deutsche Presseecho ist unterschiedlich gestreut.”
Weblinks
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