Archiv für November 2007
Happy Brithday!
Entropie
What Kind of Gift Giver Are You?
<![CDATA[
|
You Are a Creative Gift Giver |
![]() Your gifts are one of a kind, special, and well chosen. Whether you’ve made it yourself or searched all over town… There’s really no one who has more of a personal touch than you. |
]]>
Berufszyniker
<![CDATA[
Frühestens Mitte Dezember.
Den für meinen Namen zuständigen Mitarbeiter am Apparat. Immerhin nicht die sich ständig zu entziehen suchende Dame, mit welcher ich mich meinen anderen Versuchen der Kontaktaufnahme konfrontiert sah.
Mein Antrag: Noch nicht bearbeitet worden. Die Art und Weise wie er den Antrag heraussuchte ließen meinen Geist Bilder konstruieren.
Wie er da saß. Obwohl erst mittleren Alters bereits mit Lesebrille und grau-melierten Koteletten und einem biederen Pullunder unter dem er ein blütenreines Hemd einer der großen Bekleidungsketten trug. Vermutlich mit ein ironisches Lächeln tragend, das entfernt an frühere burschikose Züge erinnerte, in seinem müden Gesicht. Er, der Berufszyniker ist.
Ich hätte die eine oder andere Unterschrift vergessen. Dies eine oder andere Formular vergessen (am Ende waren es zwei eher unbedeutende Bescheinigungen). Noch in der Erkenntnis verhaftet, ich sei viel zu ehrlich bei der Angabe gewesen, setze er gekonnt zu seinem ersten Streich an: Ich müsse mit Abzügen rechnen.
Als ich ihm sagte, das ich bereits alles Angesparte weitestgehendst dazu verwendet hätte, die vergangen drei Monate zu finanzieren, entgegnete er in anklagendem und bissigen Tonfall, ich habe offensichtlich einen zu aufwendigen Lebensstil.
Hin und wieder legte er hektisch den Hörer zu Seite und allerlei diese Atmosphäre unterstreichende Geräusche wurden durch die Leitung übertragen.
Ironisch dachte ich in diesem Moment: Vor allem die Finanzierung des Root-Servers, auf dem dieses Blog liegt, sei es, die mich allmählich in den Ruin treibe. Doch diese Überlegung verschwieg ich.
Der Bürokrat schien über mein Ausbildungszeugnis gestolpert zu sein. Lass hocherfreut alle Not vor. Zwei. Zwei. Drei. Ein kurzes Lob folgte, klar erkennbar eine Absicht verfolgend.
Sich vergewissernd ob ich mich folglich gut mit Computern auskenne, bat er mich – nachdem ich bejahte -, ich sollte mir seinen PC ansehen. Mit dieser Maschine habe er schließlich seit geraumer Zeit Probleme.
Ich entgegnete ihm, nun von Zynismus infiziert, dies könnte verhandelt werden, wenn die die Bearbeitung des Antrages beschleunige.
Mit Hinweis auf die Statuten verneinte er und ich erkannte, dass die Bekundung seiner Enttäuschung mehr Teil des Spiels gewesen war, als in irgendeiner Weise seine tatsächliche Empfindung wiederzuspiegeln.
]]>
Bewegungsfreiheit
<![CDATA[
Dosis. Eine Frage der Dosis.
Eine Zeit, in welcher der innere Drang nach Freiheit in zwischenmenschlich Beziehungen nach Werdung zu streben scheint, ist für alle diejenigen schwer nachvollziehbar, die ich mit mir – die sich mit mir – als eng verwoben betrachteten.
Verschmelzung – vor nicht wenigen Monaten ein anzustrebendes Ziel in einer zärtlichen Liebesbeziehung.
Nun erscheine mir solche Gedanken töricht. Der Sehnsucht nach Raum wegen.
Ausdehnung, meine ureigene.
Zahlreich waren die Invasionen derer, die es wagten mich zu vereinnahmen. Ungezählt ihre Versuche stätiger Belagerung, parasitär.
Und ich lies sie gewähren.
Dosierung. Nunmehr ist Abgrenzung jenes mit Träumen gefluteten Raumes eine Frage der Dosierung.
]]>
Bloggertreffen
<![CDATA[
Am Sonntag im Café Safran. Um 15 Uhr.
Ergänzung am 25. November 2007: Der heutige Sonntag ist für mich ungünstig. Daher werde ich nicht an dem Treffen teilnehmen können.
]]>
Harry Potter?
<![CDATA[
Gestern ein künftiger Mathematikmentor am Telefon:
“Und ich sag noch zu einer Klassenkameradin: Hast du den Kleenen jesehen? Den Kleenen mit der Brille, der vorher bei mir war. “
Am Ende des Gesprächs beruhigte er, nachdem ich ihm meine Schwächen genannt hatte, ganz väterlich:
“Das bekommen wir schon hin.”
Was für ein Zauberer!
]]>
Geständnis
Der Hüter der Pforte
<![CDATA[
schwa | d | ro | nie | ren
wortreich und prahlerisch schwatzen
Der Grübler in mir äußert sich eine Weile nicht, bis eine unendlich lange, gekrümmte Gedankenkette seine inneren Welten verlässt, multidimensional.
Eine ökonomischere klarere Ausdrucksweise wünschen sich meine gequälten Zuhörer, die ich aus einer Nische meines Unbewussten schadenfroh burschikos erschlagen habe.
Muss denn die Pforte zu meinen Geheimnissen Überlegungen immer nur im Zwielicht erscheinen?
Ist es Nebel der Tage voller Furcht wegen, jemand könne in mir einen Blender erkennen?
Ist es Nebel der Tage voller Angst wegen, jemand könne erkennen, dass ich meine Identität nur eine Farce, eine Fatamorgana ist?
]]>
Fündig
<![CDATA[
Die beste Botschaft an diesem vom Lernen geprägten Tag: Ich habe eine neue WG gefunden, wenn alles weitere soweit klappt.
Merkwürdig gut vorstellen kann ich mir das Schmunzeln auf den Lippen einiger. Statt Linden hat es mich nun die List verschlagen.
Als nächstes steht wohl die Planung meines Umzuges an…
]]>














