Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Archiv für August 2007

Happy Birthday

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Alles Gute zum neuen Lebensjahr, Diana.

Ich wünsche dir viel Neues, und genau die Dosis schöner Erfahrungen, die gut für dich ist.

Happy Birthday!!!

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Geschrieben von Tobias

30. August 2007 um 04:55

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Earthlings

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Geschrieben von Tobias

29. August 2007 um 14:14

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Eins

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Noch ein Tag.


Ich werde nervöser. Minute um Minute. Es gilt Ungeklärtes und Unausgesprochenes in Angriff zu nehmen, bevor am Vormittag des morgigen Tages ein neuer Lebensabschnitt geboren wird.

Im Telefonat mit meiner Mutter stimmten wir uns über einige Details ab, welche die Auskunft für den BAföG-Antrag betreffen. Sie wünschte mir für morgen alles Gute.

Gestern hatte Matthias Geburtstag – zeitgleich mit Goethe, weshalb ich den Germanistikstudenten unlängst Goethe 2.0 taufte. Über den Anruf von meinem Mitbewohner und mir hatte er sich auf die für ihn typische Weise lautstark am Telefon gefreut; ich konnte seinen Freudenschrei, der von Christians Handy übertragen wurde noch bis an das Ende des anderen Raumes hören.

Wenngleich das Date sehr schön war, verdeutlichten mir die Reaktionen des jungen Mannes dieser Tage, dass ich besser nicht hoffen sollte. Zudem scheinen sehr viele gute Freunde von mir sich gerade mit Männern einzulassen, von denen ich einst begeistert war, deren Interesse an mir aber auf ähnliche Weise wie trockener Sand durch staubige Finger glitt.

Da nehmen Selbstzweifel in Form von Gedankenwespen Gestalt an. In Erinnerung an das Bild des heiratenden Mädchens.

Und während ich erneut über die Liebe sinniere, löst André auf seinem Blog Kallwas-verdächtigen Sextalk aus. Amüsant.

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Geschrieben von Tobias

29. August 2007 um 07:45

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Zwei

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Noch zwei Tage.

Im Schein des hellen Mondes in Gärten um das Wilhelm-Busch-Museum spazierte ich mit einem jungen Mann.

Seine Augen waren das einzige, was in der Dunkelheit aus seiner Seele zu leuchten schien, während wir uns unter den langen Schatten der ruhenden Bäume und der auf der Haut spürbaren Kühle einer sich dem Herbst neigenden Nacht – das Wintersternbild Orion war bereits im Aufstieg begriffen – unterhielten.

Charme und Begeisterung, Kreativität und vom Leben geformte nach Außen getragene Stärke zeichneten seine Konturen, so dass ich von seiner Gegenwart interessiert fasziniert mitzuschwingen begann.

Im sich leerenden Jack the Rippers trank er einen Saft, ich ein Bier, zeit vergessen.

Und ein unsichtbares Geflecht erschwerte uns die Trennung an jedem Abend, so dass wir noch länger auf einer niedrigen Mauer in der Nähe des Agiedientorplatzes saßen, während er mir mit einer Rührung in den Augen von der herrlichen Liebe seiner Freunde erzählte, die sich zu seinem Geburtstag etwas ganz besonders einfallen lassen hatten.

Das schönste Date des Jahres – posaunte ich tags darauf Kevin gegenüber ins Telefon.

Bisher nur ein Moment, den reagiert auf meine Nachrichten hat er bisher nicht.

Keine Veränderung.

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Geschrieben von Tobias

28. August 2007 um 23:55

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Reunion

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Seltsame Wendungen schlagen manchmal Flüsse ein, so dass sich ein Betrachter erstaunt eingestehen mag: Wasser bahnt sich seinen Weg.

Ähnliches mag für das Dickicht der Zwischenmenschlichkeit gelten. Starke Bindungen zu Menschen, die wir Lieben wurzeln nicht selten in tiefen Emotionen, untrennbar verwoben.

Mein Bruder stand am vergangen Samstag vor meiner Tür, meine Schwägerin neben ihn. Gefühltes Déjà-vu: Empfindungsströme denen gleich, die ich beim Treffen mit meiner Schwester verspürte. Ein erster Moment leichten Unglaubens, der dem Erkennen weicht: da ist ein alter, vieleicht für immer verloren geglaubter Vertrauter zurückgekehrt. Herzlich, unsere Umarmungen.

Von der zunehmenden Strenge berichtend, die zu einem vorherrschenden Gefühl ihres Weltengefüges zu werden drohen, begannen wir mit langen rotweinbegleitenden Gesprächen bis tief in die Nacht.

Die gemeinsame Zeit an diesem Wochenende liesen wir mit einem Frühstück im Mezzo ausklingen, zu dem sich Kevin und Ben gesellten.

Erstaunt über die grüne Erholsamkeit, welche das Maschseeufer selbst an einem Sonntagnachmittag bei trüben und unentschlossenem Wetter auszustrahlen vermag, sprachen die beiden und ich über Zukünftiges und Gewesenes.

Manchmal reicht mein Fundus an Worten und spachlichen Feingefühls nicht, um Freude auszudrücken noch jene annähernd zu beschreiben.

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Geschrieben von Tobias

28. August 2007 um 16:28

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Drei

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Noch drei Tage.

Das Wochenende will noch reflektiert werden: Zwei denkwürdige Erlebnisse.


Soeben erhielt ich einen Anruf: ich soll nun auch in dem Filmprojekt “Herzrasen” interviewt, portraitiert werden soll. Im Waldschlösschen hatte mir bereits Danny erzählt, dass sie meine Coming-Out-Geschichte ihrer Diplomarbeit im Bereich der Sozialpädagogik beigelegt hat. Hin und wieder scheint mein Coming-Out noch immer Wellen zu schlagen…

Passend dazu fand ich heute die Seite der Church Of Fear, die sich selbst als das schlechte Gewissen der Kirchen bezeichnet und mit Slogans wie

ERWARTET EUCH NICHT ZUVIEL VOM WELTUNTERGANG!

wirbt. Definitiv ein paar humorvolle Klicks wert.

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Geschrieben von Tobias

27. August 2007 um 15:56

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How Sagittarius Are You?

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You are 87% Sagittarius
How Sagittarius Are You?

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Geschrieben von Tobias

27. August 2007 um 05:49

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Noch eine Woche

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In einer Woche verändert sich alles. Bis dahin und auch in der Zeit danach gibt es noch viel zu tun. Planungen, Überlegungen. Und ein Wiedersehen.

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Geschrieben von Tobias

23. August 2007 um 07:01

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Intim

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Frau Erdbeerwelt will der Blogosphäre an die Wäsche: Und wie schläfst du? – das erste Stöckchen seit längerer Zeit.

  1. Lieblings-Schlafklamotte?

    Boxershorts. Eine Präferenz habe ich nicht.

  2. Lieblings-Bettwäsche?

    Ja. Mit Herzen, ohne dabei kitschig auszusehen..

  3. Lieblings-Schlafposition?

    Embryonal. Ferner bin ich im StudiVZ in der Gruppe Ich-brauch-beim-Schlafen-was-zwischen-den-Knien.

  4. Hast Du ein “Einschlafritual”?

    Nein. In der Regel lege ich mich hin und schlafe innerhalb weniger Minuten ein. Es sei den Zähneputzen vorher zählt als Ritual.

  5. Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?

    Schon lange nicht mehr.

  6. Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst?

    Lesen, Chatten, Spazierngehen oder mich auf ein Fahrrad setzen und durch die Nacht fahren.

  7. Wie groß ist Dein Bett?

    Für zwei Personen ist es auf Dauer zu schmal.

  8. Wie viele Kissen hast Du?

    Zwei.

  9. Linke oder rechte Seite?

    Meist die linke Seite.

  10. Wie lässt Du dich wecken?

    Durch die Weckfunktion meines Handies.

  11. Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen?

    Meist stehe ich direkt auf, abhängig vom Wochentag. Aber ich gehöre zu den Menschen, die den Wecker eher zwanig Minuten vor dem eigentlichen Weckzeitpunkt stellen…

  12. Dein erster Gedanke am Morgen?

    Toilette, Dusche, Tee.

  13. Was machst Du um wach zu werden?

    Teetrinken, kalt Duschen und Joghurt löffeln.

  14. Dies Stöckchen reiche ich weiter an:

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Geschrieben von Tobias

23. August 2007 um 05:54

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Risiko: Schwangerschaft

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“Kondome schützen”. Hätte der vertrottelte Ben doch nur besser aufgepasst. Als er in einem Club von dem schönen und nebenbei ziemlich alkoholisiertem TV-Sternchen Alison “angegraben” wurde, ging für den leicht übergewichtigen 23-jährigen ohnehin ein Traum in Erfüllung. Doch dieser Traum soltte sich im Laufe der kommenden zu einem Alptraum entwickeln.

Vielen Komödien mit dem Thema der Schwangerschaftszeit bewegen sich aus meiner Sicht auf sehr dünnem Eis. Fäkalhumor als treffender Begriff, wenn man an Knocked Up in einem Wort zusammen möchte. Der Drogenkonsum, des 23-jährigen Paradebeispiels eines Nichtsnutz aus der Generation @, einmal mehr sehr treffend in Szene gesetzt, auch wenn viele Sprüche das Niveau einer Tennie-Klamotte kaum zu verlassen schienen.

Machosprüche halfen wenig gegen die künftige, nefaste Schwägerin, die ihren überfordertem Ehemann durch die Schlangengrube der Ehe wie einen kleinen Jungen behandelt und der schwangeren Alison den Raum zu nehmen scheinen, so dass es ihr unmöglich erscheint die Schwagerschaft mit dem von ihr vollkommen verschieden Ben auf eine Ebene zu gelangen.

Knocked Up bewegt sich zwischen Satrie, Klamauk mit durchaus realistischen Spitzen und kehrt die in dieser Zeit offenbar hochkochenden Emotionen nicht unter den Tisch.

Die deplatzierten, ständigen Judenwitze missfielen mir doch sehr und taten dem ansonsten im Niveau ständig schwankenden Gags keinen positiven Gefallen. Das Happy-End wirkt sehr amerkanisch konstruiert, hier hätte der Film an den Mut in der Offenheit, welches er für das Spiel der Emotionen wählte besser anknüpfen können. Stichwort: patchwork-family

Sicher kein Film, den ich mir sonst angesehen hätte.

Den Klapperstorch sollte man sich in der Tat gut überlegen…

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Geschrieben von Tobias

22. August 2007 um 11:10

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