Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Seidenfaden

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Ulm; Sommerfest des Arbeitgebers.

Er saß unter uns. Ein Krieger, von der Krankheit gezeichnet. Bewundernswert: sein Mut, seine Kraft.

Warum fällt es so schwer mit jemanden zu sprechen, der gegen Krebs kämpft? Sogar schwer darüber zu schreiben?

Ich weiss nicht.

Ist es Mitgefühl, so groß?

Ist es Scham, so groß?

Ist es Schuld, so groß?

Ist die Furcht vor einem möglichen Spiegelbild der eigenen Vergänglichkeit zu groß?

Ich weiss nicht.

Und blieb wie gelähmt.

Konnte ihm nicht sagen, dass ich seine Stärke sehr schätze.

Und schwieg.

Wieso?

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Geschrieben von Tobias

24. Juli 2007 um 13:21

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