Mythopoeia 2.0

The Making Of Myth

Archiv für Juni 2007

Nachträglich

ohne Kommentare

<![CDATA[

...vielen Dank für den coolen Sit-In, Katja.

]]>

Geschrieben von Tobias

30. Juni 2007 um 15:30

Veröffentlicht in Uncategorized

Verruchtheit

ohne Kommentare

<![CDATA[


“Gott gab mir den Auftrag dich von deiner Verruchtheit zu heilen”. Black Snake Moan hat mir nach den ersten Minuten gefallen, auch wenn die Handlung ebenso langsam in Fahrt kam, wie so mancher Blues Song.

Nach einen Drogen-Trip findet Lazarus die verletzte Rae am Straßenrand, in der Nähe seines Hauses. Er pflegt die kranke, im Fiebertraum Hallozinierende gesund, bindet sie – vorerst – zu ihrer eigenen Sicherheit an die Kette.

Der Ausdruck “an die Kette gelegt” soll in diesem Film auf verschiedene Weise aufgegriffen werden.

Samuel L. Jackson spielt den alten, rauhen abre sehr liebevollen Lazarus überzeugend, während mich das nuttige, lustvolle Spiel der Christina Ricci positiv überraschte.

Lazraus wird als sehr christlicher, frommer Charakter eingeführt, der dennoch dem Ruf der Nacht folgt und früher mit seinem Blues den örtlichen Club zum Kochen brachte. Die Trostlosigkeit dieser amerikanischen Einöde schien dort für einige Stunden im Takt mit dem Blues vergessen.

So erscheint die junge Frau mit ihrem augesprägten Trieb im zuerst wie eine leibhaftiger Succubus, doch erkennt er allmählich das traurige und durchaus nicht seltene Trauma – verschleiert in der Vergangeheit – welches sie zu dem machte, was er versuchte zu begreifen. Und beichtet ihr im Laufe des Films ebenfalls ein Erreignis, welches ihn schwer zu zusetze und tief verletze.

Der Lebensgefährte Rae, – Ronnie, gespielt von Justin Timberlake – leidet an Angsttacken, von dem nur sie ihn zu befreien scheint. Für sie selbst ist er, so gesteht sie später dem örtlichem Referent ihr “Himmel”.

Larazus wird für Rae, wie die ihr fehlende Vaterfigur. Sie versucht sogar das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären.

Black Snake Moon ist ein ruhiger, ironischer und rauer Film über den Blues des Lebens und erinnerte mich in seinem ruppigem Charme in einigen Momenten an die Prosa von Bukowski.

]]>

Geschrieben von Tobias

30. Juni 2007 um 15:12

Veröffentlicht in movies

Getaggt mit ,

Leipziger Impressionen

ohne Kommentare

<![CDATA[

In der Nähe des Sexshops, unweit vom Bahnhof schreit ein großes Hanfblatt
Passanten an. Im Sonderangebot: Drogen im Urin nachweisbar machen.

]]>

Geschrieben von Tobias

30. Juni 2007 um 14:40

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit

I Need A Hero

ohne Kommentare

<![CDATA[


Völkerschlachtdenkmal am Sonntag. Halle aus Stein, wie aus Tolkiens Feder. Vemeintliche
Exkultstädte verrückter Staatsoberhäupter. Deutscher Partiotimus, der befremdet; vielmehr
geneiße ich den ausgeprochenen guten Blick über die Stadt, lange.

Der Audioguide meint es zu gut mit mir, als wir das angeschlossene Musseeum besuchen.
Viel über Napoleon. So blieben wir ungeplant lange dort, mussten den Besuch der
Alten Baumwollspinnerei streichen.

Leizpig, eine Stadt die bei mir Eindrücke hinterlassen hat. Nicht nur der Kultur, der Gesichte
und dem allgemeinen Flair der Stadt wegen. Die auffallend hohe Anzahl schöner junger Männer,
sollte and dieser Stelle nicht verschweigen werden.

]]>

Geschrieben von Tobias

30. Juni 2007 um 14:23

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit

24 Stunden

ohne Kommentare

Samstag, Leipzig.

Von der Langsamkeit der Trägheit und dem Unwillen uns einer überwiegend weißhaarigen
Reisegruppe einer Stadtführung wegen anzuschießen irrten Kevin und ich auf der Suche nach
dem Café Zum Arabischen Coffeebaum, orientierungslos.

Unser Irrtum begründete sich in der Tasache, das wir das Bild des Café Riquet mit dem des
“arabischen Coffeebaums” verweselten.

Schließlich nahmen wir dort Tee und Kaffee zu uns. Der japanische Senchia regete allmählich
die Lebensgeister in mir.

In dem anschlossenem Kaffeemusseum alberten Kevin und ich mit den dortigen
Puppen herum, während wir erstaunt den regelrechten Kult um Kaffee und Kuchen mit
hochgezogener Augenbraune bestaunten.

Ein Kult welcher mir heute heute eher auf sich
in die länge ziehene Hochzeitsfeierlichkeiten, Familienjubiläuen und dem Geschwätz älterer
Damen, welche unterträglich kitschiges Prozellan in den Händen halten und Buttercremetorten in
sich hineinstopfend um anschließen über die Symptome der Diabetes mellitus Typ-2 zu klagen, beschränkt zu sein scheint.

Die Ausstellung im Alten Rathaus schien zwar nicht unbedeutende Fakten über die Vergangenheit
der Kultur- und Handelsstadt ins rechte Licht zu rückten, langweilte mich allerdings sehr
schnell (ich wollte Kunst sehen), während Kevin begeistert wie ein niedliches Eichhörnchen von einer Vitrine zu nächsten hastete.


Die Stadtführung hingegen lies uns einen oberflächlichen, aber spannend vorgetragenen Überblick
über die Geschichte des Stadtkerns erleben und sties bei mir auf positivere Resonaz als die
staubigen Glaskästen und die monomenthaften Portraits weißhaariger Stadtväter.

Nach Tee im Cafe Riquet scheitere unserer Besuch der Nikolaikirche, die Kevin kurzerhand in
Katharinnenkirche umgetauft hatte, an einer Feierlichkeit.

Wir zogen das Essen im Auerbachkeller vor; sächsiches Ambiente sollte es sein.

Den Geheimtip der Stadtführererin folgten wir, indem wir die 24-Stunden-Ausstellung – “KUNST IST KEIN SPASS” – in einem alten
Fabirkgebäude, ehemals Industriearmaturenwerk, aufsuchten. Moderne Kunst ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache.

Ich für meinen Teil war überaus begeistert von der Ausstellung, die verschiendene Ausdrucksformen
umfasste: Malerien, Installationen, Sklupturen, Zeichnungen, Videofilme, Geräusche.

In der große Eingangshalle sorgte Musik, Beleuchtung und riesige, an der Decke befestigte
Schaukeln für surreale, zirkusgleiche Atmosphäre. Ätherische Erde und Selbsterkenntnis als
Beispiele für zwei Skultpuren oder 1984 als Beispiele für Ausstellungstücke, die mir nachhaltig
in Erinnerung haften blieben.

Interessant dürfte besonders im Zusammenhang mit dem Titel der Ausstellung ein Chat mit manniac sein, welchem die Betonung weniger ernsthafter Aspekte des Lebens in der Kunst eher am Herz zu leigen scheint als die vielleicht auch übertriebene Zelebrierung der Ernsthaftigkeit.

Für mich war letzteres der Höhepunkt des Tages, sollte allerdings, wieder einstiger Hoffnung
die einzige Kunstausstellung sein, die ich in Leizpig für diesmal auf mich wirken lassen konnte.

Ich werden demnach wiederkehren, nicht nur um die “Neue Leipziger Schule” kennenzulernen.

Geschrieben von Tobias

30. Juni 2007 um 14:15

Veröffentlicht in Uncategorized

Getaggt mit

Odyssee

ohne Kommentare

<![CDATA[

Nachdem ich freitags eine leuchtend grüne Landschaft mit dem IC hinter mir lies
wurde ich von Kevin am beeindruckenden Leipziger Bahnhof willkommen geheißen.

Der Abend entwickelte sich zu einer Odyssee durch die dortige Szene: Vom New Orleans,
in dem wir von der überaus freundlichen Wirtin mit Informationen über besagte Lokalitäten
versorgt nippten wir im winzigen Club Amsterdam an einem heimischen Bier, um anschließend verzweifelt
und ohne Erfolg nach der Blauen Trude zu suchen.

Das Publikum der G-Garage stelle Reisegefährten Kevin auf eine harte Probe. Zu jung, die ihm
sich darstellenden, überwiegend gutaussehenden, teils mit Pornobrillen posenden Kerle, welche,
wie häufig bei Menschen um die Zwanzig zu beobachten, nach flüchtigen, aber intensiven Kontakte Ausschau zu halten
schienen.

Doch vielleicht ist gerade eben dieser Hang zur Flüchtigkeit eine durchaus menschliche
Schattierung im Spektrum all unserer Verhaltensmuster, die verschieden ausgeprägt, aber
unabhängig vom Alter, in Erschienung treten.

Unbeschwertheit, so hat es bisweilen immer Eindruck
auf mich gemacht, scheint offenbar in früher Jahren des Menschenlebens konzentrierter
aufzutreten und mit den fortschreitenen Jahren abzunehmen – bishin zu einer gewissen
Lebensängstlichkeit; nicht selten bei älteren Menschen spürbar.

]]>

Geschrieben von Tobias

30. Juni 2007 um 13:40

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit

Mangelerscheinung

ohne Kommentare

<![CDATA[

Mangelerschienung, die. Ein Kilogramm Nutella kaufen.

]]>

Geschrieben von Tobias

28. Juni 2007 um 11:51

Veröffentlicht in Allgemeines

Getaggt mit

Post mortem

ohne Kommentare

<![CDATA[


In meinem Geburtsort existierte ein Bestattungsinstitut, welches durch seinen skurillen Namen die staarköpfige Eigenheit des Ortes, seiner Bewöhner, die teils immer noch Häuser bewohnen, die seit den 50er Jahren des vergangen Jahrhunderts keine Veränderung erfahren zu haben schienen unterstrich: Hackspiel.

Dieser Name beflügelte die Phantasie meiner damaligen Bekannten, vielleicht auch besonders deshalb, weil ich in der Anbettungsstädte im hinteren Teil des Gebäudes mit eben jenen nicht wenige Stunden meiner Kindheit verbrachte.

Es mag vielleicht jener Humor sein, an dem Frank Oz in seinem Film Death at a FuneralSterben für Anfänger, zu deutsch – anknüpft.

Der Streifen beginnt recht harmos. Als der zukünftige Schwager des Schwagers des Verblichenen aus versehen Halluzinogene schluckte und den ersten Trip seines Lebens auf einer Beerdigungsfeier erlebte, sind Lacher über den makaber-morbiden Humor vorprogrammiert.

Der Film geht genre ein bischen weit, bis der ungewollt Drogenvernebelte auf dem Dach des Hauses spazieren ging- splitterfasernackt oder der selbstverständlich verschrobene, nörgelnde, hochgetage Rollstuhlfahrer “Onkel Alfy” ungeschickt auf dem Klo landet und dabei den Hypochonder unter den Trauergästen “verseucht”.

Das “Comming Out” post mortem wurde sehr humorvoll und mit leichter britisch-skanalöser Hysterie inszeniert: Der Kleinwüchsige Ex des Toten versucht dessen Söhne zu erpressen, wird kurzerhand versehentlich auf ins Reich der Hallzinationen geschickt scheint doch noch eine Chance zu haben seinem verstorbenen Geliebten auf ganz besondere Weise nahe zu sein.

Eine Insider-Anspielung im Film soll an dieser Stelle allen weder christlich-theologisch noch mit homosexuellen Hintergrundwissen ausgestatten Zuschauern nicht verschweigen werden: Der vom Referent zitierte Bibeltext über David und Absalom wird unter homosexuellen Bibelkennern gerne als ein Hinweis auf eine eher “homoerotische” Männerfreunschaft interpretiert – das weiblich-lesbische Pedant wird in der Beziehung zu Ruth und Naomi gesehen. Dadurch wollte der Verstorbene offenbar durch die Blume seine verborgen homo- oder bisexuellen Ortientierung mitteilen.

Der Film spielt die wenigen Klischees die er sich bedient geschickt aus. Anders als bei Hot Fuzz werden die auf allgemein bekannte Klischees und Vorurteile basierende Gags nicht wie aus Gewehrsalven auf den Zuschauer abgefeuert.

Dennoch landete die andere britische Komödie für meinen Geschmack eher kreative Situtationen zu liefern, während das Six Feet Under Thema immer wieder unweigerlich zurück auf die Ernsthaftigkeit des Lebens und Sterbens zurückzufinden schien.

Fans des britischen Humor, die auch deren Skrupellosigkeit mit Ekelgrenzen und derben Anspielungen verzeihen werden mit Sterben für Anfänger nicht wenig zu Lachen haben.

]]>

Geschrieben von Tobias

27. Juni 2007 um 09:32

Veröffentlicht in movies

Getaggt mit ,

Zu sagen

ohne Kommentare

<![CDATA[

Es gäbe viel zu schreiben. Der Sneak-Film der vergangen Woche. Die Reise nach Leipzig.

Schon wieder in Ulm. Mehr von mir morgen. Aus dem Internet-Café.

]]>

Geschrieben von Tobias

26. Juni 2007 um 06:44

Veröffentlicht in Uncategorized

Kabel, getrennt

ohne Kommentare

<![CDATA[

Habe wiedereinmal Probleme mich über freenet einzuwählen, weshalb ich im Moment offenbar für das Bloggen auf Internet-Cafés angewiesen bin…

]]>

Geschrieben von Tobias

21. Juni 2007 um 08:57

Veröffentlicht in Uncategorized