Archiv für Februar 2007
Sternchentag
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Regnet hernieder in den Zwitterstunden, <br/ wenn sich nach Morgen wenden alle Gassen
und wenn die Leiber, welche nichts gefunden,
enttäuscht und traurig von einander lassen;
und wenn die Menschen, die einander hassen,
in einem Bett zusammen schlafen müssen:
dann geht die Einsamkeit mit den Flüssen…
Einsamkeit – Rainer Maria Rilke, Buch der Bilder
Mein Tagebuch. Mein Mantel Einsamkeit. Geständniss zu Ähnlichkeiten mit der Portagonisten aus dem Kinofilm Tagebuch eines Skandals. Judith Hench spielt die einsame unbewusst intrigante und besitzergreifende lesbische Lehrerin ohne dramatischer Übertreibung. Ohne Rührseeligkeit.
Selbstverstänlich bleibt die Komplexität des Themas Einsamkeit im Alter oberflächlich. Filme wagen selten den Mut zur Tiefe, wenn gefragte Schauspieler die Rollen ausfüllen. Zu groß das Riskio eines Gesichtsverlust der Kritik des Publikums wegen, falls jenes vermeintlich allzu verkrampfte Konstruktionen zu erkennen vermag, die in seichteren Gewässer weniger aufzufallen scheinen. Und doch geht der Film über die typischen Dramen hinaus. Vielleicht weil Dench erzählt, vielleicht weil der Film Raum für die Perspektiven der beiden Frauen zulässt. Perspektiven, die Verstädnis ermöglichen. Das Verhalten beider Frauen bleibt nachvollziehbar; der Abstand wird gewahrt, so dass der Zuschauer in der Rolle des moralisch Neutralen verweilen kann.
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Instrumentalisiert empfindet mein Mitbewohner Christian das Klischee der verbitterten, einsamen alten Lesbe – ein Vorwurf den sich dieser Film gefallen lassen muss. Nein, Lesben sind nicht notwendigerweise verbittert im Alter. Dench ist bemüht das Klischee in die Ebene des Unbewussten zu übertragen, dies gelingt ihr. Blanchet als lebenshungrige Frau in der mid-life crisis, die sich danach sehnt sich fallen lassen zu können und sich dabei ebenso naiv in das ungestüme Sonnenscheinlächeln eines 15jährigen Jungen verliebt glaubt, wie ihre vermeintliche Freundin, die sich sich ein Leben in Zweisamkeit mit ihrer Freundin als Erlösung ihres bitteren Gefänginsses erträumt. Kindlich klebt sie Sternchen in ihr Tagebuch, sobald die alle kategorisch Klassifizierende nur einen Hauch des Gefühls der Verbundenheit verspürt.
Ja, Einsamkeit kann die Gestalt einer alles verändernden Schwere annehmen.
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Bittermärchen
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Eine Träne, am Ende des traurigsten Märchens der jüngsten Vergangenheit. Mit Anja-Ines: Pan’s Labyrinth, das spanische Meisterwerk, gestern mit drei Oscars ausgezeichnet.
Die Geschichte der kleinen Ofelia, welche mit ihrer Mutter zu deren neuen Ehemann – einem dispotischem, außerordentlich brutalen Hauptmann, einem gewissenlosen Faschisten, Anhänger des Franco-Regimes – zieht.
Der Film spielt sanft zwischen der Wirklichkeit dieses Mannes, der seiner Hausdame Mercedes und der Realität seiner Stieftochter Ofelia und schient mir die Perspektive eines Kindes anzunehmen, welche in ihrem Träumen der brutalen Umwelt zu entfliehen weiss.
Schonunglos stellt der die Bösartigkeit blinden Gehorsams dar, die das kleine Mädchen für die Liebe ebenso zu überwinden weiss, wie die mutige Mercedes und der Leibarzt des Despoten.
Beindruckend detailgetreu: das Fabelwesen in Gesalt eines Satyrs, dessen Namen nur der Wind kennt und nur die Bäume auszusprechen vermögen. Als ich ein kleiner Junge war, habe mich mich auch oft aus der Welt geträumt. Ofelia ist für alle, die Träumer sind eine Begnung mit dem jüngerem Selbst.
Weblinks
- Gottheit Faunus
- Gottheit Pan
- Filmspiegel.de
- zelluloid.de
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Plugin
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Wein ist hinlänglich für seine Wirkung auf die menschliche Zunge bekannt. In Verbindung mit diesem Thema fühlte sich Marcel bei einem Weinabend in meiner WG zu folgender Aussage bewogen, dachdem kurzzeitg auch die Anschlussmöglichkeit von Mobiltelefonen besprochen wurde:
“Ein Butt-Plug ist doch auch eine Art analoge Schnittstelle.”
Seriell oder Parallel?
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Disillusionment
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Book Darts. Kupferene Einmerker als Zeugnis einer außergewöhnlichen Lektüre, zahlreich. Sie markieren Abschnitte, Sätze, welche mir beim Lesen des des Buches Unterwegs zu Swann, dem ersten Teil der Rechere – zu deutsch Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – von Marcel Proust, wichtig erschienen.
Psychologisch wortgewandt sind die Analysen und Beobachtung des Schrifstellers, welcher sich offbar zeitlebens mit seiner Homosexualität auseinandersetzte – zu einer Zeit in welcher dieses Thema fern von CSD, Homoehe, Barebacking und Anitdiskirminierung disuktuiert wurde. Proust ist Maler und Klavirspieler zu gleich. Seine Prosa zeichnet nicht nur einen Moment in impressionsitischem Aquarell, seine Sätze sind die Klänge eines Klavirspiels, welches leise und dann wieder leidenschaftlicher begleitet zu einer Melodie in den Gedanken des Lesers aufsteigt. Alles wird Musik.
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Seine langen, schweifenden Satzkonstruktionen, die häufige Verwendung des Konjuntivs und die Streuung des Moments plaziert dieses Werk jenseits der Trivalitäten der Popliteratur, erschweren dadurch womöglich den Zugang für den Leser zeitgenössischer Bücher. Elke Heidenreich meint, für Proust müsse man die rechte Zeit finden. Die rechte Zeit seines Lebens.
Der erste Teil des Buches schildert Kindheitserinnerungen und ist in der Literatur für die von Proust verwendete Wendung durch das Eintauchen einer Madelaine in seinen Tee bekannt geworden, sein Bild für einen kristallisierten Moment der Erkenntnis. In diesem Teil fühlte ich mich mit Proust’s Protagonisten seelenverwandt, konnte die in den Seiten des Buches persitierten Empfindungen einfühlen.
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Sezierung der Anatomie der Liebe scheint das Thema der Meldodie des zweiten Teiles, welches Proust an dem Drama zwischen Swann und der Pariser Halbweltdame Odette de Crécy in filligranenen Pinselstrichen malt: Un amour de Swann. Aus einer Liasion entwickelt sich eine beidseitiger Abhängikeit, die für den einen Züge der Liebe, für die andere eine subventionierende, tiefe Freundschaft darstellt.
Im dritten Teil schildert der Ich-Erzähler seine Liebe zu der Tochter von Swann und Odette, welche ähnliche Züge der Abhängigkeit aufweist, als die welche zwischen Swann – einem vermeintlichem Alter Ego des Protagonisten – und seiner Kurtisane.
Tief bewegt hat mich dieses erste Buch des mehrteiligen Romans, sehr empfehlenswert. Um Proust kennenzulernen scheint die Sammlung Proust für Gestresste, welche nachdenkenwerte Abschnitte zitiert, keine schlechte Wahl.
Ich wünschte ich könnte Proust im Original lesen…
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Weite
Übrigens erschien mir
die Natur durch alle Gefühle,
die sie in mir weckte,
den maschinellen Erzeugnissen
der Menschen vollkommen entgegengesetzt.
Je weniger Sie durch sie geprägt war,
desto mehr Raum
bot sie meinem Herzen, sich zu weiten
Marcel Proust
Auf der Suche nach der verloren Zeit
Unterwegs zu Swan, S. 554Weite in meinem Herzen. Eine tiefen Zug von dem Duft des noch schlafenden Waldes nehmen und dessen lebendige Ruhe spüren, denn im Winter bleibt selbst für die durch das Geschirr der Zivilisation abgestumpften Sinne die Lebendigkeit des Waldes an den äußersten Enden wahrnehmbar, greifbar wie Nebelschwaden.
Vorfrühlingshaftes Wetter auf der Wanderung im Länderdreieck zwischen Niedersachen, Thürigen und Hessen. Nicht wie angekündigt, im dennoch nicht unweit gelegenem Harz.
Mein Wandergefährte: Ein lebhafter Zeitgenosse und schwuler Pfadfinder; er hatte die Route ausgesucht. Erste Station sollte der Bundeshof der Christlichen Pfadfinderschaft in Birkenfelde sein. Dort war eine Übernachtung eingeplant.

In Erzählungen seiner Pfadfinderzeit, nach dem gemeinsamen Kochen auf Gasflamme, neigte sich der erste Tage schnell dem Ende entgegen.
Die Einrichtung des aus dem 18. Jahrhundert stammenden Lehmbaus – ein ehemaliger Vierseithof – erinnerte mich an die Behausungen zahlreicher älterer Landwirte in meiner ursprünglichen Heimat. Alte Holzschränke zum Bersten mit Tellern gefüllt, Gaskochstellen, Holzhöfen in allen Zimmern und eine durch die karrenden unebenen Holzdielen kriechende angenehme Kühle.
Die Wanderung des nächsten Tages führte uns von Birkenfelde über Gerbershausen nach Bornhagen. Ausblick über eine Hügelandschaft, frei von der Begrenzung stättischer Häuserschluchten.

Die Burg Hanstein beschichtigten wir am frühen Nachmittag, deren neuer Rittersaal prächtig eingerichtet war. Der Aufstieg durch den klaustrophobisch schmalen Gang auf den Nordturm der ehemaligen Feste verdeutlichte allen erstaunten Besuchern, die einsten Körpermaße der damaligen schmalen Wächter.
Trotz der sich mittlerweile trübenden Sicht genoss ich den zugigen Wind in meinem Gesicht und die Ausblick auf dem Ausguck des Turmes.
Querfeldein wanderten wir Richtung Eichenberg um dort in nächsten Zug nach Göttigen, und schließlich Richtung Hannover zu gelangen.
Die Sicht der Dinge
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Antworten auf alle meine Fragen, werde selbst die Philosophie nicht wissen können, meinte mein Bruder vor einigen Tagen in einer Google-Mail Konversation. Selbst der vorgangegange Skype-Chat ist von Gegensätzlichkeit durchzogen.
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Die Doktrin, wie eine Scheidung eines großen Meeres trennt Jenseits von Diesseits. Mein Bruder und ich, Kleriker und Denker. Ähnlichkeiten zu den Standpunkten des Kardinal und des Professors, wie sie im ZEIT-Interview Religion ist nie cool deutlich werden.
Wenn Perspektiven der Wirklichkeit nicht frei von Gefühl sind – denn Sprituelles ist häufig sehr verwoben in seinem Anspruch auf absoluter Wahrheit – die in ihrem Innersten beinahe kindlich sind, werden jegliche Argumentation sinnverzehrt aufgenommen, selbst wenn sie ihrer Vortragsweise nicht die rassiermesserscharfe, vernichtende Härte eines Nietzsche in sich trägt.
Ich zitiere Sloterdijk aus dem genannten Interview der ZEIT:
Ich werde ein bisschen nervös, wenn es heißt, in der Religion gehe es immer um alles oder nichts. Das heißt doch: Wirkliche Religion ist totalitär, und alles andere wären nur Verfallsformen.
Die Freiheit im Spektrum meiner Perspektiven zu wählen ist mir heute bewusst wichtig geworden.
Mein Bruder? Ewigwährendes Hoffen auf die Rückkehr des “verloren Sohns”, irgendwann. Verständlich, dennoch vergeblich…
Furore
Das Thema Religion wird in letzter Zeit von den Medien immer wieder aufgegriffen. Vielleicht um eine Polarität zu der “Bedrohung” des radialen Islam zu beschwören? Im folgenden eine unvollständige Liste der Meldungen zu dem Thema:
- Spiegel special, 21.11.2006: Weltmacht Religion
- Die WELT.de, 06.10.2006: Jesus-Camp: Sie beten zu Gott, Bush und Amerika
- ZEIT, 11.08.2005: Wiederkehr der Religionen
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Eine Harzreise
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Gestern in Ulm, heute in den Harz um zu Wandern. Demnach für zwei und einen halben Tag ohne Technologie – mit Ausnahme meines rückenergonomen Wanderrucksacks.
Zwischenzeitlich empfehle ich mein Blogroll, kürzlich überarbeitet.
Lesenwert sind alle, hier eine Auswahl:
Herr Fabe, Mr. Chinaski, Madame Modeste, Frau Fragmente, die Renamimation der Frau Erdbeerwelt, das Philoblog, Lady Linny und die Ha.usfrau. Zu viele Frauen? Wie wäre es mit dem Dwarsloeper?
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Valley Of Deep Shadow
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Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Ps. 23,1 Rev. Elberfelder
In letzter Sekunde stürmte ich in das Kino, suchte sie. Nahm neben Phil Platz; freundlicherweise ein Platz freigehalten. Sneak Preview Blogger, assimiliert. Gekreische während eines Kinospots, ausgelassen Stimmung: Sneaker unter sich. Dies sei immer so, meinte Phil beruhigend. Während einer vorgezogenen Verlosung flogen etliche
DVDs und sogar ein Brettspiel über die Köpfe des Publikums. Stimmung, das zelebrieren eines Ereignisses, eher bekannt aus Ring- oder Potterfilmen.
Von der Sieren Listigkeit
Tun die Poeten dichten.
– James Joyce – Ullysses
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Unspektakulärer Vorspann. Graukörniger Hauch der Worte “Ich liiiiebe dic, bei miiir bistt du siiiicher” – franzöischer Akzent. Beinahe kunstvoll, ebenso unfreiwilig absurd. The Good Shepherd. Lautlos wie der Vorspann ist auch der Film. Gewalt wird ungeschminkt, aber nicht actionreich in Szene gesetzt. Stelleweise wird die biedere Zeit der Fünziger recht platisch transportiert – später könnte das ewige Heben der Teetassen in einen ausgezeichneten Aufhänger für Parodien anbieten.
Robert De Niro erzählt in zwei sich vereinenden Handlungssträngen, in retouinierter Ruhe, welcher einer möglichen Verwirrung des Zuschauer durch den ständigen Wechsel nicht überfordert. Verwirrungen, welche dem Schrifsteller James Joyce für sein immer wieder auftauchendes legendäres Werk Ullysess vorgeworfen wurde, als Spiegel des sich ausbreitenden Hin und Her zwischen Lüge, Tarnung, Wahrheit, Halbwarheit, Desinformation.
Allmählich verliert der um seine einzige wahre Liebe gebrachte Protangonist, die ohnhin selten an die Oberfläche dringende – noch einmal durch den schmerzlichen Verlust seines Mentors Dr. Fredericks zum Ausbruch gebrachte – menschliche innere Regung und gewinnt an der notwendigen Härte für den kalten Krieg. mother , der Deckname des von Matt Damon verkörperten Edward Bell Wilson nimmt immer mehr Raum in dessen Persönlichkeit ein. Ironischerweise zeit sich Wilson anfangs in Frauenkleidern.
Moral,sogar Ethik, das Erkennen von Gut und Böse, scheint in den Kreisen der Nachrichtendienste außerhalb von Philosphie, von Religion, Tugenden, sogar von dessen zu stehen, was ein vermeintlich ziviliserter Bürger als das “natürliche Gesetz” zu empfinden vermag. Insofern könnte man darin eine Demonatage dessen erkennen, war wir als Menschlichkeit empfinden. Aus einem angehenden Lyriker wird die Seele einer Organisation in der nicht wahr und gleichzeitig nichts falsch ist.
An dem persönlichen Drama mit seiner Frau, seinem Sohn, sogar die Vorstellungen für die kämpft erkennt man das Opfer solcher Menschen.
Wollen wir dies für alte Zeiten beihalten? Eine Welt, deren Demokratisierung in ihrem Innersten eine Frace bleibt, so lange wir um Ideologie, Resourcen, letzendlich um Macht, um Vorherrschaft streben? Wilson wird am Ende zu dem eigene Vorwurf an seinen einstigen Mentor – ein Verräter an seinem Selbst, seinen Überzeugungen, vielleicht sogar seinem Glauben.
Gewisses Hintergrundwissen über die Cuba-Krise, die mit einem der charismatischten Präsidenten Amerikas untrennbar verwoben scheint und als Bespiel des Angstgespenstes “Kalter Krieg” sind für diesen Streifen von Vorteil.
Ein komplexer und detailreicher Film, der ambivalente Empfindungen hinterlässt. Durch seine Ruhe, die Routinen in denen diese Veränderung eines Menschen im Wandel der Zeit gezeigt werden. Jesus Christus selbst gilt im Christlichem als der gute Hirte – eine Forführung des partiachalischen Gedankens, der den monothetischem Kulturen eigen ist. In der Bibel heißt es, Jesus werde die Nationen mit eisenem Stab hüten. Vielleicht eine passende Metapher für Arbeit von Mr. Wilson.
Angesichts des erneuten Säbelrasseln des russischen Präsideten und des gefährlichen Pockerns mit China um dem Iran hätte die Botschaft dieses Films kaum zeitgemäßer sein können.
Weblinks
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Rote Rosen regnen
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The Sound of Silience My Life. Den Soundtrack für einzelne Szenen meines Lebens zu finden. Spannend, aber ein nicht ganz einfach zusammenzusstellendes Stöckchen von Onkel Diaet.
Vorspann: Alanis Morissette – Front row
Alanis sitzt mit einer raschelnden Tüte Popcorn in einem huntergekommen Kino auf dunkelrot makierten Sesseln und macht sich bereit für einen surralistischen Kurzfilm. Mein Leben.
Aufwachen: Massive Attack – Teardrop
Dieser Videoclip hat mich damals sehr berührt. Mehr aber noch die zarte sanfte Stimme der Sängerin.
Erster Schultag: Pinky Floyd – Another Brick in the Wall (Part I and Part II)
Ein Klassiker. Passend zur Schulzeit. Mein Dad hat mich mit den Bands der 70er früh infiiziert. Deren sphärischen Songs gefallen mir allerdings besser.
Verlieben: Tocotronic – Ich möchte irgendwas für dich sein
Leider kein You-Tube Video. Alternativ: mein zweiter Kandiat Letting the Cables Sleep von Bush.
Das erste Mal: Garbage – Sex Is Not The Enemy
Die insektenäugige Sängerin hat recht. Für mich ist die Botschaft des Sontiteles ein langjähriger Prozess gewesen.
Kampflied: Lifehouse – Simon
Ein Kampflied könnte noch härter sein. Die Lyrics des Songs drücken aber ein häufig empfundes Gefühl aus. The arrogant kindom of the different ones....
Schluss machen: Damien Rice – Rootless Tree
Manchmal müssen deutliche Worte gesprochen werden.
Leben: Lifehouse – Sick Cycle Carousel
Ich bin, bleibe Melancholiker.
Nervenzusammenbruch: CAKE – I Will Survive
Die eindeutig beste Interpreteration dieses (schwulen) Songs.
Alternativ Citzen Erased von Muse:
Autofahren? AC/DC – Highway To Hell
Ich bin zweifelsohne einer der schlechtesten Autofahrer der Gegenwart. Passend, dieser abgedroschene Klassiker.
Flashback: Lifehouse – Quasimodo
Rückblickend betrachtet: Enge für den Geist. Kein Raum für zärtliche Gefühle einer Liebe die in einem Menschen mehr als nur einen Bruder oder eine Schwester sieht. Für ein anderes Herz. Passend dazu ein einfacher Rocksong.
Wieder zusammenkommen: Death Cab for Cutie – I Will Follow You Into The Dark
Ich liebe diese Band. Then I’ll follow you into the dark.
Hochzeit: The Ataris – The Boys of Summer
Gestern habe ich noch mit Linny darüber gesprochen, dass ich wohl nie heiraten werde. In diesem Zusammenhang erschien mir dieser Song passend.
Geburt des ersten Kindes
Leider auch bei mir der falsche Film.
Endkampf: Beethoven 9. Simphonie, Schlusschoral
the|a|tra|lik die; – : übertriebenes schauspielerisches Wesen
Todesszene: Rilke Projekt – In meinem wilden Herzen
Das Gedicht Wunderliches Wort: Die Zeit vertreiben von Rainer Maria Rilke als gesungenes Gedicht. Nicht wirklich besonders. Die Worte Dichters sind die Verführung Ewigkeit welche dem dunklen Kuss des Todes seinen Schrecken nimmt.
Beerdigungslied: Sigur Rós – Samskeyi
Auch hier exisitert keine wirkliches Video. Nur ein Kurzfilm, der die stille Traurigkeit des Songs wirkungsvoll transportiert
Abspann: Radiohead – Creep
Selbstironie und ein kleines bischen deutlicher als Ironic von Alanis Morissette . Everything Is Nothing.
Irgendwie fehlt hier Nirvanna. Dieses Stöckchen gebe ich mit Freude an Linny, das Haseschen Dodo, den Hau.usmeister und Glam weiter. Bernd darf auch, wenn er möchte.
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Überdenken
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Interessante Fragen wirft das popige You-Tube Video Web 2.0 … The Machine is Us/ing Us auf. “Web 1.0” hat die Geschäftswelt verändert. Was wird das Internet noch alles verändern? Kann und soll es das denn überhaupt?
Via Das Philoblog
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