Archiv für Dezember 2006
Rückblickend
Das sterbende Jahr als eine Spanne innerer Wandlung. Stillstand und Erstarrung im Äußeren, als sei das in mir Werdende noch nicht licht genug für die Existenz in der Welt. In Folge dessen durchzogen Schwere und Melancholie dieses Blog wie die Kühle der Nebelbänke von Urwald gesäumte Berghänge.
Frühjahr
Zu Anfang des Jahres verlor ich zwei gute Freunde – er und sie werden mir noch lange in Erinnerung bleiben, verbrachten wir doch viele gemeinsame Abende voller Leben.
Es heißt, wahre Freunde blieben; am deutlichsten spürte ich das an dem gemeinsamen Wochenende mit Kevin in Berlin. Dort fand auch ein langes Wiedersehen mit einer guten Freundin Stadt – Melanie, mein Engelchen, eine wunderbare Frau.
Kurz zuvor hatte der Autor Stefan Niederwieser meine Comming-Out Geschichte für das Magazin Männer Aktuell zusammengefasst; ich wurde in Berlin von einem Fotografen auf Zelluloid gebannt, mit dem ich schon lange über den Chat einen herzlichen Kontakt pflegte und der meine Gesichte kannte.
Stefan veröffentliche seine Kurzfassung auch in einem Comming-Out Ratgeber.
Matthias zog im Frühjahr für einige Woche in die WG ein – und wieder aus; uns verbindet heute eine herzliche Freundschaft für deren tiefgehende Gespräche ich dankbar bin.
Der Mai wurde von der tiefsten Verliebtheit meines Lebens gezeichnet. In dieser Zeit stürtze der RootServer auf dem Mythopoeia gehostet war ab ich verlor alle Einträge vom September vergangen Jahres an.
Der Mann, in den ich mich verliebte war sich selbst nicht darüber im Klaren, was er wollte. So wurde ich wider bessers Wissens das Intermezzo einer Beziehung, die er heute wieder fortführt.
Die emotionale Talfahrt, die ich in den Sommer mitnahm nenne ich “Andreas-Bogen” und setzt sich aus folgenden Einträgen zusammen; einer Zeit in der ich sehr viel mehr in mein eigentliches Tagebuch schrieb als ich hier veröffentlichte:
Diese Berührung meiner Seelengründe hat mich eigenartigerweise verändert. Schmetterlingsseelen sind es, die mich begeistern.
Sommer
Der Sommer diesen Jahres wurde in dem Container, in dem ich meine Arbeitszeit verbrachte zur Qual. Wir halfen uns mit energiehungrigen mobilen Klimaanlgen über Wasser.
Ich begann mich allmählich innerlich von dem Maizauber zu lösen – ohne zu wissen, dass ich drei Monate bis zur völligen Genesung benötigen würde.
Mit Zeit zum Schreiben und Schwimmen verbrachte ich die lagen sonnenverwöhnten Abendstunden. Ich spürte, dass in mir etwas werden wollte.
In Dresden genoß ich die Zeit in den kreativen Lounges der Neustadt, die Kultur des Elbflorenz und traf in in meinen inneren Weiten brührt auf eine raumfühllende Vergößerung des Denkers von Rodin. Eine Darstellung, ich ich seit Kindheitstagen mit meinem Selbst verbinde.
Es war sehr heiß; ich werde diese Tage, in denen ich mir mit Kevin den frechen Sperlingen beim Stibiezen von Kuchenresten von noch nicht abgeräumten Tellern zusah, nicht vergessen.
Das Madonna-Konzert war die größte Veranstaltung, an der ich bisher teilgenommen hatte. Persistent ist mehr das Gefühl der Euphorie, welches so viele Menschen für wenige Stunden verband. Die multimediale Sinnesüberflutung scheint mir hingegen flüchtig.
Herbst
Der Herbst wurde von immer mehr Arbeit aufgefressen, das Projekt in Langenhagen neigte sich dem Ende entgegen und so auch der Druck in immer weniger Zeit immer mehr Probleme zu lösen.
Es war die Zeit in der ich langsam erkannte, dass mein in mir gefühltes Unglück in einem nicht mehr richtigem Lebensweg bestand.
Mein Archetyp des Dramatikers, der – ironisch gesprochen – vielen Schwulen als mehr oder weniger unbewusster Schatten begleitet, würde diese Phase als die “Werdung des Drachens” bezeichnen.
Die Seelenarbeit im Waldschlösschen hatte keinen geringen Anteil an dieser seltsam anmutenden “Schwangerschaft”.
Manuel sandte mir in dieser Zeit viele Zitate von Nietzsche zu, in denen ich ein Spiegelbild meines Selbst zu erkennen glaubte.
Meine Schwester hatte ich seit beinahe zwei Jahren nicht mehr gesehen. Die Wiedersehensfreude war überwältigend.
Winter
Der Winter schien diese Jahr auf sich warten zu lassen. Zumindest metreologisch.
Die Gespräche und Begenungen mit Tom waren ein Begegnung mit der Vergangenheit, die letzendes in einer vorläufigen ideologischen Waffenruhe endeten.
Dennoch feierte ich im Dezember meinen ersten Geburtstag, und lernte Eileen endlich näher kennen und schätzen.
Song des Jahres
Kein andere Song würde besser in dieses Jahr passen als “Sick Cycle Carousel” von Lifehouse. Das folgende Video ist eine Aufnahme einer Live-Variante – diese Band muss live genossen werden…
Der mythisch angehauchte Videoclip, dürfte vielleicht Dodo interessieren.
Filme des Jahres
Mich hatte Das Leben der Anderen sehr bewegt. Shortbus hingegen ist ein Geschenk für all diejenigen, die in einer Welt aufwuchschen, in welcher Sexualität als Dunkel und Tabu stigmatisiert wurde.
Leselust
Das Jahr 2006 war für mich durch einige einzigartige Bücher begleitet. Hier liste ich noch einmal alle auf:
- Kosmos und Seele – Liz Greene
- Siddharta – Hermann Hesse
- Der Vorleser – Bernhard Schlink
- Faktotum – Henry Charles Bukowski jr.
- Vincent – Joey Goebel
- Ein Mann Eine Frau – Veronica Olmi
- Das kleine Buch über die große Liebe
- Weiße Nächte -Dostojewski
- Ich und Kaminisk – Daniel Kehlmann
- Der Schatten des Windes – Carlos Ruiz Zafón
- Der Steppenwolf – Hermann Hesse
- Am Hang – Markus Werner
- Mahlers Zeit – Daniel Kehlmann
- Der fernste Ort – Daniel Kehlmann
- Überredung – Jane Austen
- Das Parfum – Patrick Süßkind
- Narziß und Goldmund
- Die Vermessung der Welt – Daniel Kehlmann
- Kabale und Liebe – Friedrich Schiller
- Demian – Hermann Hesse
- Freaks – Joey Goebel
Dieses Jahr stand eindeutig im Zeichen von Hesse. Der Steppenwolf, Narziß und Goldmund und Demian haben mich zweifelsohne in die tief tiefste Grundfesten meines Herzes berührt. Bin ich nun Narziß oder Goldmund? Ich habe bereits Das Glasperlenspiel und Unterm Rad in meinem Bücherregal, brenne bereits darauf.
Von Kehlmann kann ich für meinen Teil Mahlers Zeit empfehlen, sein Spiel Wahrnehmung und Zeit fesselte mich an jeden Buchstaben, jedes Wort.
Noch stehen einige Bücher an, die bereits auf meiner Liste zu finden sind.
The Covenant
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Selbst gestählte, maskuline Schwimmerkörper mit schönen Gesichtern und Augen griechischer Götter können über eine dünne Handlung nicht hinwegtäuschen. Im Kino meinte ich zu Kevin, dass nur allein deren halbnakte Körper den Film einigermaßen erträglich machen. Vielleicht auch ein Grund warum sich die Fünf-Film-Freunde den Streifen nicht angetan haben…
Ich hätte mehr von The Covenant erwartet . Selbst die anfänglich aufkommende Gruselstimmung blieb in sich stecken, da der Film sich in keinem Genere zu Hause fühlen wollte: Teenie-Drama, Old-School-Horror oder doch eine Marvel-Martix-Adaption?
Okkultimus wurde nur in Ansätzen eingestreut und nicht erklärt, selbst die Magie der Harry-Potter-Bände haben mehr Hintergrund und wagen mehr. Die Schlacht der beiden Hexenmeister schien mehr an einen Kampf aus X-Men oder Spiderman zu erinnern, hatte nichts mit der Beschwörung mystischer Kräfte oder den Kräften die angebliche Magier wie Franz Bardon und Crowley ihren Jüngern versprachen gemein.
Das Mysterium um den Ipswitch-Ripper bleibt das einzige, was im Zusammehang mit dieser Gegend in Britannien für einen Schauer sorgt.
Seicht und halbherzig wirkt der Film, auch wenn Hauptdarsteller und Sänger Steven Strait eine Augenweide ist. Doch sein charmantes Lächeln rette diesen Film nicht.
Sollte die Szene, in denen sich die Protagonisten auf die Schlacht mit dem Feind vorbereiten daramatisch wirken? Sie fühlte sich ebenso fehl am Platze an, wie die Liebesszenen in Episode II der StarWars-Reihe.
Und doch wussten Kevin und ich den gemeinsam Abend im Kino mit reichlich Ironie und Witz zu genießen. Manchmal muss selbst für die eigene Unterhaltung gesorgt werden…
Weblinks
- Eintrag in der Internet Movie Database
- Das Urteil von Critic.de
- Stephen Strait
- Offizielle Seite von Stepen Strait
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Stereotyp
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Gelangweilt von der sich immer wiederholenden Jagdritualen – Jäger und Beute – stand ich neben Kevin und einem angehenden Pädagogen. Astrologie sei immer irgendwie Thema, wenn ich in einer kleineren Gruppe stehe meinte Kevin scherzhaft und verkündte ich sei nicht nur seine Schleppenträgerin, sondern auch der Herzköngins Hofastrologin.
Der angehende Lehrer, seines Zeichens Widder, verriet sich durch seinen Jagdinstink, der sich im Mimenspiel auf der Tanzfläche offenbarte. Nichts anderes als eine Typisierung nehme ich vor, die aufgrund von Beboachtungen und angewandter Einfühlung keine schlechte Trefferqoute zu ergeben scheint. Mit Esoterik hat das in meinem Falle herzlich wenzig zu tun.
Stimmung kam auf der diesjährigen Hannover-Gay-Night kaum auf. Die Musik zu elektrolastig einseitig, die Kerle hochgradig übertrieben mit ihrem Balz beschäftigt. Allzeit auf der Suche nach einem flüchtigen Abentheuer um sich für wenige feurige Stunden das Winterdunkel vergessen zu machen.
Mich ödete es an, verlangt es mir zur Zeit doch mehr nach Reisen, um neue Städte, Orte zu entdecken. Nach Kultur: Theather, Kino, vielleicht einer Lesung.
Bin ich auf der Suche nach Tiefe oder auf dem Rückzug, dem Weg des Eremiten?
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Bleib
Nachdem ich bei Stefan zusammen mit Bert zur Dritt (!) das Heiligabend-Raclette hinter uns gelassen hatten sahen wir uns Stay an.
Der Psychiater Sam Foster, gespielt von Ewan McGregor, übernimmt von einer labilen Kollegin deren Patentien Henry Letham. Ein verstörter beinahe einundzwanzigjähriger Künstler, der mit Selbstmord droht, von wirklichkeitsverzehrenden Wahrnehmungen heimgesucht wird und unter einer ungeheuren Schuld zu kämpfen hat.
Es muss aber einen Unterschied zwischen Zhou und dem Schmetterling geben. Dies nennt man die Transformation der Dinge.
Aus dem Zhuangzi
Ein Film der nicht nur mit visuellen Effekt und einer klaustrophobischen Kameraführung spielt, sondern der geziehlt versucht, den Zuschauer durch eine nicht-lineare Handlung zu verwirren. Nicht-linear trifft es nicht ganz, die Handlungsfäden müssen durch wage Interpretation verschmolzen werden.
Für alle, die den Film gesehen haben empfehle ich die verschieden Interpreationsversuche aus der Wikipedia.
Mysteriöse, verworrene Filme liebe ich einfach, weshalb mir Stay noch einige Zeit in Erinnerung bleiben wird.
Web-Links
Heilsam
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Erwach, erwach doch
Und werde mein Gefährte,
Verträumter Falter!
Japanischer Haiku
Spontan – ohne Vision, ohne Wünsche, ohne Vorstellung – reiste ich nach Braunschweig um einen jungen Mann, von dem ich schon gehört, den ich schon gesehen hatte, zu treffen.
Im Sommer war es, als ich eigenartiger Weise wusste, dass wir einander noch von Bedeutung seinen könnten.
Sein sympatisches Lächeln, seine Reden über die Vergangenheit einer einst von Herzogen regierten Stadt und sein trockener Humor begleiten mich über den Weihnachtsmarkt.
Schmetterlingsseele, erkannt. Jene Menschen, bei denen ich sogleich zu Hause bin, mit denen alles fließt und ist.
Ein Abend wie zärtliche Zeilen modener, leidenschaftlicher Prosa. Und wir so präsent.
Auch wenn sich der Falter nun andere Blüten sucht, sein Flügelschlag mich von gefangennehmendem Schmerz befreite.
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Different
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Die englische Hornbrille nahm sein Gesicht beinah völlig ein: Jamie, von der geöffneten Wohnungstür gerahmt, streckte mir zu Begrüßung die Hand entgegen. In einem Hinterhof der Nordstadt, verwinkelt.
Die von Sprayer gezeichneten trist grau oder beige verputzen nordstädischen Häuserschluchten wirkten an jenem lauen Dezemberabend hoffnungslos einsam (oder doch traurig ?).
Die Klimaerwärmung sei für diesen milden Winter verantwortlich liest man dieser Tage in den Zeitungen oder lässt sich an Stelle von Schnee davon mulitmedial berieseln. Doch das Winterdunkel, in dem alles tiefschwarze Nacht ist, bleibt.
Ein Engländer könne in keinem einem anderem Stadteil zu Hause sein, dachte ich bei mir. Schließlich ähnelte die Tristlosigkeit der Nordstadt entfernt an die in meinen Erinnerung archivierten Bilder der Arbeiterviertel südenglischer Städte, in denen das Grün der Weite und das in der Luft liegende Salz das Leben weniger bedrückend anfühlen lassen, als meine schweren Schritte durch diese Einöde.
Nicht lange und wir waren in eine Diskussion über Mentaliäten vewickelt: Britannen, Frankreich, Deutschland. Engländer seinen “happy-sad”, Deutsche fände er zu pessimitisch. Frankreich schätzen wir beide nicht nur seiner Kultur wegen.
Er erzählte mir seinen Werdegang – von seinem Weg nach Deutschland, von seinem Partner in London und wie er Künstler wurde. Als ich von meiner Vergangenheit berichtete meinte er, dass er mich verstehe. Ich müsse mich heilen.
Seit der Begnung mit Tom fühlte ich einen Schmerz in mir, ein Schwert in meinem Herzen, welches jedes Geräusch der Welt durch leides wimmerndes Wehklagen zu übertönen drohte. Ja, heilen.
Ich sei anders meinte er. Ein Denkender.
Auf eigenartige Weise gleichen die Einschätzung vieler den Empfindungen meines Selbst; denen eines kleinen Jungen,der sich lesend durch Bücherstapel grub um zu einem besseren Verständnis der Welt zu gelanden, die für ihn wie ein präzise tickendes Urwerk von universeller Größe war. Dieser Junge bin ich.
Wer bin bin? Was will ich? Zwei Fragen, die das Leben stellt und mich so Kant erscheinen lassen.
Gemeinsam sahen wir uns symoblistische und surreale Kunstbände an. Zum Abschied schenkte mir zu Weihnachten das neuste Album seiner Band. Vielleicht auch von Interesse für Linny.
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Beschehrung
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Der hektischen Tage wegen komme ich erst heute dazu dem lieben pheerce für seine aufmerksame Beschwichtelung zu danken.
Herzlichen Dank!
Ich selbst wurde zur Weihnachtselfe (okay das ist schwul) von dem hochgeschätzem Raktenprinz erwählt. Der attraktive Blogger, ungefähr eine gute Dekade älter als ich, macht sich über Sex, seinen Emotionsschip und Stil Gedanken. Gedanken, die er humorvoll kurz und bündig formuliert. Ich hoffe das Paket ist in seinem Sinne.
Fotos von meiner Beschwichtelung
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An Goldmund
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Über Tom und mich.
Mein liebster Goldmund,
hast mich Erstes erleben lassen, Erstes sehen lassen.
Düsseldorf – deine Heimat – durch deine liebenden Augen. Begeisternde Stimme: Schauspieler, Klavirspieler, Clown, weiß geschminkt. Doch zwischen den Zeiten – habe es genau gesehen – nachdenklicher Träumer.
Kind der Sonne, war der erste Gedanke in meinem Sinn, als ich deine große, hagere Gestalt und jenes einladene Lächeln sah, welches sich knabenhaft über dein Gesicht zeichnete.
Wie kunstvoll einfühlsam sich deine Lippen bewegten, als du dein dir Liebstes tats: Gesang.
Kunst und Humor – vereint – durchzogen jene melodischen Worte wie Sonnenstrahlen die Welt. Wir lachten wie zu Kindertagen; deiner lebensfrohen Nachbarin zur Herzensfreude.
Ein Anderer wünschte ich zu sein. Da ich von Monden bin.
Sonne und Mond seinen nicht dazu bestimmt, schrieb Hesse, in einem seiner von uns beiden hochgeschätzem Werk – rechtens.
Erkannte dies in einem seiner Gedichte, welches du so klangerfüllt und rein vortrugst , als die Augenblicke der Stunden so zärtlich zu seien schienen.
Eine Stimme, welche ich, das Mondenkind – zuweilen nur von einem Mantel in Sternenlicht gehüllt -, nie vergessen werde. Gleich einem verborgenen Schatz.
Reiche dir ein Herz aus Freunschaft hin, mehr ich nicht vermag.
Dein “Narziß”
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Frohe Weihnacht!
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Allen Leser wünsche ich vorab eine frohe Weihnacht 2007. Später folgt die bereits angekündige Kurzgeschichte über Tom.
Das schwule Einwohnermeldeamt hat dieses Jahr das Märchen Der glückliche Prinz in drei Teilen über YouTube veröffentlicht:
Erster Teil
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